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Simeonstift

Das Simeonstift in Trier entstand in unmittelbarer Nähe der Porta Nigra um 1030 bis 1050 am Rand der Stadtmauer. Er ist benannt nach dem griechischen Mönch Simeon. Dieser ließ sich nach 1028 als Einsiedler in der Porta Nigra nieder. Angeblich hat er sich dort einmauern lassen. Nach seinem Tod 1035 wurde er im Erdgeschoss bestattet und heilig gesprochen. Ihm zu Ehren baute man das Simeonstift und nutzte das Tor als Doppelkirche. Hierzu wurden zwei übereinanderliegende Kirchenräume angelegt, von denen heute noch eine Apsis zu sehen ist.

Heute ist dort das Städtische Museum Simeonstift untergebracht. Koordinaten: 49° 45′ 35" n. Br., 6° 38′ 36" ö. L.