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Krameramtsstuben

Die Krameramtsstuben sind die letzte geschlossene Hofbebauung mit Fachwerkhäusern des 17. Jahrhunderts in Hamburg. Erbaut wurden sie 1670. Ursprünglich dienten Sie den Witwen verstorbener Krämer, die zu mehreren Personen in den Häusern lebten. Die Gilde der Krämer (Kaufleute) war für die Häuser zuständig. Aufgrund der hohen Grundstückspreise wurden die Häuser von Stockwerk zu Stockwerk von unten nach oben immer breiter, so dass in der zweiten Etage die Wohnungen bis zu einem halben Meter größer sind.

Den Brand von 1842 sowie die Luftbombardierungen im Zweiten Weltkrieg haben diese Häuser unversehrt überstanden. Bis 1969 galten sie als Wohnungen für ältere Hamburger Mitbürger.

Sie liegen in der Neustadt unweit des „Michels“.

Krameramtsstuben vom Turm des Michel aus

Koordinaten: 53° 32' 53" N, 9° 58' 49" O