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Diskussion:Fahrenheit 9/11

Ich möchte anmerken, dass es kein Dokumentarfilm ist. Wer das behauptet hat von Filmen keine Ahnung. Hier werden Dinge aus dem Kontext genommen. Dies ist nicht Dokumentarstil - ergo verfälscht. Ich bitte darum dies zu ändern.


Lt. BBC World TV hat der Film nach wie vor keinen Distributor für Nordamerika. Moore selbst sagte, daß er nicht ruhen werde, bis Amerikaner den Film sehen könnten. Es könne etwas nicht stimmen, wenn man ihn in Albanien, aber nicht in Amerika sehen könnte.

Im Artikel steht zur Zeit, daß der Vertrieb gesichert sei, aber das stimmt wohl so nicht. Sollte man die Entwicklung der Bemühungen viell. fortlaufend im Artikel dokumentieren?

Darkobserver 20:01, 23. Mai 2004 (CEST)

Was soll der Unsinn, daß Amerikaner den Film nicht sehen könnten? Die DVD gibts für $19.99 in jedem Wal*Mart, selbst hier in Texas.Kar98 02:26, 2. Nov 2004 (CET)

Hallo Kar89, sieh mal auf das Datum des obenstehenden Kommentars. Damals hatte Disney, als Rechteinhaber, den Vertrieb unterbunden. Erst nachdem Weinstein die Rechte kaufte hatte konnte der Film in die Kinos bzw. in den Verleih. --Tsui 02:34, 2. Nov 2004 (CET)
Wupps.Kar98 02:35, 2. Nov 2004 (CET)

Inhaltsverzeichnis

Kritikpunkte

Moore wirft vor, einer der Gründe des Krieges gegen A. sei der Bau der Pipeline. Jetzt hieß in der Kritik, dass sei ja reiner Zufall, eigentlich sei das ja gar nicht gewollt. Hä? Das ist doch keine ernstzunehmende Kritik und ist hier bloß verwendet worden, UM SO VIEL DRECK wie MÖGLICH auf Moore zu werfen. So nach dem Motto, irgendetwas bleibt immer hängen.--90.134.35.41 23:11, 14. Aug. 2007 (CEST)

Die Kritik ist IMHO berechtigt. Moore leistet in der Tat super Arbeit beim "Aufdecken von großen und kleinen Misständen", aber man sollte sich dabei vor Augen halten, das er selbst dabei nicht Objektiv vorgeht, bzw. aufgrund seiner befangenheit eigentlich garnicht Objektiv vorgehen kann und z.T. manche Fakten (gezielt oder unbeabsichtigt, das weis ich nicht, ich bin nicht Moore) auslässt oder so interpretiert, das sie seine Position bestätigen. Das ist einerseits zwar nicht weiter Tragisch, da jeder Mensch so vorgeht (geht gar nicht anders, wenn man sich den Luxus einer eigenen Meinung Leistet), aber andererseits muss man darauf auch Gezielt hinweisen. Wenn man Moors Bücher gelesen hat (habe ich) merkt man, das er nicht "wertneutral" mit den Themen, die er behandelt, umgeht, sondern eine höchst gefestigte eigene Meinung zu all diesen Themen hat... Und das ist auch Gut so! Darauf hinweisen muss man dennoch. Und da Moore mit seine Filmen und Büchern immer wieder in ziemlich tiefen und ziemlich frischen Wunden Rumstochert darf er sich nicht wundern, wenn es da Protestschreie der betroffenen Regnet und jeder kleine Fehler zur Kritik herrangezogen wird. Ich glaube sogar, das ist mr. Moore sogar ganz recht so. Würde sich niemand Aufregen, würde niemand darüber nachdenken. Dann hätt er es ja auch gleich ganz sein lassen können. Insofern geht die Kritik am Kern der Sache zwar vorbei (Ob die Pipeline von Bush oder Clinton geplant war ist sowas von irrelevant... wichtig ist, DAS sie gebaut wurde, und zwar gleich als erstes nach dem Krieg), aber als "schönheitsfleck" muss sie dennoch Tolleriert und aufgenommen werden, denn es ist Fakt.--84.175.111.34 02:25, 11. Sep. 2007 (CEST)

Bücher und Filme

Ich finde zumindestens das die Bücher und nicht Artverwandte Filme dort nicht rein gehören. Da kann man ja auf Michael Moore klicken....

Daniel 20:47, 24. Mai 2004 (CEST)

Sehe ich genauso Baikonur 21:09, 24. Mai 2004 (CEST)

Gattung

Wer legt fest welche Gattung ein Film hat? Ich persönöich empfinde Fahrenheit 9/11 nicht als Dokumentation, sondern eher als Comedy. Sind an eine Dokumentation nicht gewisse Mindeststandards gebunden? Benennung aller Quellen, Unterlassung von Vermutungen, ein neutraler Standpunkt seien nur als Beispiele genannt. --Ich hab hunga 21:04, 7. Aug 2004 (CEST)

"Bowling for Columbine" hat zumindest den Oscar als Dokumentarfilm bekommen. Auch "9/11" läuft als Dokumentation in den Kinos. Vielleicht wird man sich später in der Geschichtsschreibung einigen, dass es eine Komödie war, aber derzeit ist es offiziell eine Doku. Mikegr 11:54, 8. Aug 2004 (CEST)

Das was Geoge Bush macht, läuft ja auch unter Rubrik "Politik" obwohl es eigentlich eine Aneinanderreihung von Verbrechen ist.--90.134.35.41 23:04, 14. Aug. 2007 (CEST)

Flüge der bin-Laden-Familie nach dem 11. September

Zur Änderung v. 3. Okt., 5 Uhr 36 und dem anschließenden revert: Zitat von http://www.michaelmoore.com/warroom/f911notes/ “At least six private jets and nearly two dozen commercial planes carried the Saudis and the bin Ladens out of the U.S. after September 13th. In all, 142 Saudis, including 24 members of the bin Laden family, were allowed to leave the country.”

Um diese geht es auch im Film; anschließend wird auf der genannten Website ein Gerücht (!) zitiert, daß ein (!) Flugzeug mit drei Personen (!) bereits früher geflogen sei. Um diese Relativierunggeht es im Film überhaupt nicht, es wird suggeriert, alle Saudis seien während des allgemeinen Flugverbots ausgeflogen worden; auch das vorherige FBI-Verhör wird verschwiegen. Der Punkt sollte daher drinbleiben. --Der hungrige Hunne 11:51, 3. Okt 2004 (CEST)

Kritik

Auch wenn ich es sehr begrüsse Kritik in dieser Form im Artikel zu veröffentlichen, fehlen mir doch bei allen Kritikpunkten die Quellen. Ohne Quellenangaben sind die Entgegnungen auch nur reine Behauptungen und haben in einem Artikel nichts zu suchen. -robert


Folgende Abschnitte habe ich mal hierherverschoben um sie zur Diskussion zu stellen:

"Zudem wird erklärt, daß Al Gore bei einer Nachzählung in Florida dort die Mehrheit erlangt und letztlich die Präsidentenwahl gewonnen hätte. Dies wäre bei einer vollständigen Neuauszählung aller Stimmen in Florida möglicherweise geschehen, nicht jedoch bei Fortsetzung der vom Supreme Court gestoppten Neuauszählung nur der strittigen Stimmen."

Im Film heißt es (ein Zitat eines CNN-Reporters): "if there was a state-wide recount, under every scenario, Gore won the election". Es geht also um eine komplette Neuauszählung, nicht - wie oben behauptet wird - um eine "Nachzählung".

Den Abschnitt über die Flüge habe ich im Artikel belassen und etwas genauer formuliert, siehe Versionen.

"...auch die Streichung eines zugunsten von Carlyle geplanten Projekts in Milliardenhöhe durch die Bush-Regierung wird nicht erwähnt."

Bitte etwas genauer: welches Projekt?

"Der Irak unter Saddam Hussein wurde als friedliebendes und friedliches Land mit zufriedenen Bewohnern dargestellt."

Das ist, entschuldigung, Unsinn. Wahr ist, dass im Film die Geschichte des Irak unter Saddam nicht thematisiert wird - das Augenmerk liegt auf dem "preemptive war" der USA gegen ein Land, das keine Bedrohung für die USA darstellt(e). --Tsui 07:48, 1. Nov 2004 (CET)

Ist es nicht. Die gezeigten Bilder von spielenden Kindern und feierneden Menschen parallel montiert zur Erklärung Bushs den Irak anzugreifen, gefolgt von Bombeneinschlägen (vermutlich in Bagdad) suggeriert, dass es bis zum Zeitpunkt des Einmarsches der US-Truppen den Menschen im Irak nicht anders erging als den Bürgern eines beliebigen Staates innerhalb der USA. Kein Wort vom irakischen Vorgehen gegen Kurden und Schiiten und der täglichen Praxis von Diffamierung, Folter und Mord an Dissidenten.
Richtig ist, dass es sich um einen Präventivkrieg handelt. Richtig ist auch, dass die offizielle Version (WMD) stark angegriffen wurde mit Aussagen des Aussenministers und der Sicherheitsberaterin aus dem Frühjahr 2001. Allerdings kein Wort zu der wiederholten Verletzung von 16 UN Resolutionen.
Es wurde auch nicht Stellung zur weltweiten Ächtung des Iraks und der Herrschaft Saddam Husseins genommen. Im Gegenteil wird er als international legitimiert und souverän bezeichnet. (Der Nicht-Angriff des eigenen Landes allein ist kein Argument, einen ähnlichen Fall hatten wir in den 90ern in Jugoslawien, welches auch weder die USA noch Europa angegriffen hatte.) --80.132.51.248 23:37, 1. Nov 2004 (CET)
Mir wäre es, als ich den Film zum ersten mal sah, ehrlich gesagt auch lieber gewesen, Moore hätte wenigstens kurz erwähnt, wie der Irak unter der Diktatur Saddams zu leiden hatte. Aber ich verstehe, weshalb er das nicht tat: ihm geht es um die US-Politik, genauer um die von Bush und seinen Leuten. Und die haben immer wieder betont und (wie auch Blair) mit den - freundlich ausgedrückt - Falschinformationen, dass (1.) der Irak MVW hat, mit diesen (2.) die USA bedrohte, (3.) Verbindungen zwischen Saddam und Al-Kaida bestanden und (4.) der Irak an den 9/11-Anschlägen beteiligt war den "Präventions"-Krieg (Prävention wogegen?) begründet. Saddams Diktatur tauchte in der Argumentation erst auf als z.B. die Lüge mit den gefälschten "Beweisen" zum Uran aus Niger aufgedeckt, der Bericht der UN-Komission (der belegte, dass es keine MVW (mehr) gab) vorgelegt worden war und auch keine Beweise für eine Verbindung zu Al-Kaida gebracht werden konnten. Die Bilder spielender Kinder und normaler Straßenszenen sind in der Gegenüberstellung mit den Bombardements polemisch und suggestiv - aber dennoch nicht unwahr oder gefälscht. Der Satz, den ich aus dem Artikel hierherveschoben habe (siehe oben) ist aber eine, vermeintliche, Tatsachenfeststellung. Ob die Bilder als Darstellung eines "friedlichen und friedliebenden Landes" verstanden werden liegt im Auge des Betrachters (für mich war beispielsweise "friedlich" nachvollziehbar - kriegerisch sahen die Kinder ja wirklich nicht aus - aber "friedliebendes Land" ist eine Interpretation). Das kann man als Kritik formulieren, aber nicht den subjektiven Eindruck beim Betrachten des Filmes als Tatsachenbehauptung. --Tsui 02:21, 2. Nov 2004 (CET)
Unsinn! Damit sollte gezeigt werden, dass diese Menschen, die jetzt noch am Leben sind, bald von Bomben zerrissen werden. Es st eine Anklage gegen den Krieg.--90.134.35.41 23:06, 14. Aug. 2007 (CEST)

Kritik - Überarbeitung (5.11.2004)

Der Abschnitt Kritik ist nach den jüngsten Ergänzungen durch Der hungrige Hunne etwa 3x so lang als der der eigentliche Artikel. Damit habe ich aus zwei Gründen Schwierigkeiten: 1. ist das unausgewogen. Auch wenn ich Verständnis habe, dass D.h.Hunne, offenbar alles andere als ein Freund Moores, hier seine Sichtweise darlegen und mit den Argumenten eines konservativen think-tanks aus Colorado belegen möchte.

Einschub: Das ist kein "konservativer Think Tank", der Autor Dave Kopel ist eingeschriebener Demokrat und hat (wie Michael Moore) 2000 Ralph Nader unterstützt.

Der Artikel heißt aber "Fahrenheit 9/11", nicht "Kritik an Fahrenheit 9/11 aus Sicht seiner Gegener". Damit will ich die Kritik natürlich nicht einfach streichen - sie gehört zum Film. Der ist provokant und die Kritik daran gehört klarerweise dazu. Aber mit Augenmaß. Das fehlt im Moment. 2. ist die Kritik teils ungenau und selbst tendenziell und suggestiv (also genau, was sie Moore vorwirft) und es gibt zu jedem Punkt, außer der Seite des Pentagraph, auch Entgegnungen bzw. gegenteilige Quellenangaben von Moore. Ich bezweifle, dass es Sinn macht diese Belege nun überall jeweils an die Kritikpunkte anzufügen - dann entwickelt der Artikel sich zur Diskussionsseite. Aber ich habe versucht die Kritik und die Quellen nun präziser darzustellen.

An einigen Stellen habe ich den Abschnitt gestrafft, ohne sie inhaltliche zu kürzen, andere Stellen, die selbst ungenau waren, habe ich umformuliert, teils ergänzt und teils herausgenommen. Im Detail:

OK --Der hungrige Hunne 22:20, 6. Nov 2004 (CET)
  • Richard Clarke selbst sagt über die Ausreisegenehmigung "... was a conscious decision with complete review at the highest levels of the State Department and the FBI and the White House." Statt dieses Umstands kommt bei Moore die Schlagzeile der New York Times "White House Approved Departures of Saudis after Sept. 11, Ex-Aide Says." Der zugehörige Artikel wird dann so schnell überflogen, daß Clarkes Aussage, die Entscheidung selbst getroffen zu haben, sich dem Leser nicht erschließt. Clarke traf die Entscheidung eigenständig und ließ die getroffene Entscheidung anschließend auf Richtigkeit überprüfen (review). Dieses Vorgehen läßt sich auch bei den folgenden Punkten beobachten: Moore lügt nicht im klassischen Sinne, also durch Treffen einer eigenen falschen Aussage. Statt dessen zerlegt er die Fakten in Faktoide, die er nach gusto wieder zusammensetzt - man könnte sagen, daß er andere für sich lügen läßt; mit Wahrheit hat das nichts mehr zu tun.
  • "22 von insgesamt 142-160": Du vergißt, daß auch Kleinkinder, Greise, nichtverwandte Freunde und viel, viel Personal mit an Bord waren, die natürlich nicht vernommen wurden. Bin-Laden-Familienmitglieder waren 24 oder 26 (versch. Quellen) an Bord. Moore erweckt absichtlich den Eindruck, daß die bin Ladens quasi heimlich durchgewunken wurden. Fakt ist, daß die 9/11-Kommission feststellte:
  • "The FBI interviewed all persons of interest on these flights prior to their departures."
  • "[...] we believe that the FBI conducted a satisfactory screening of Saudi nationals who left the United States on charter flights."
  • "[...] we found no evidence of political intervention. We found no evidence that anyone at the White House above the level of Richard Clarke participated in a decision on the departure of Saudi nationals."
Diese Details werden von Moore verschwiegen. (Mehr Details auf den Seiten 329f. des Kommissionsberichts).



Das bezog sich auf die Geschäftsverbindungen zwischen Bush sen. und der Familie bin Laden, also nicht auf den Einfluß von Carlyle.
[1], bei Zweifeln gerne weitere.
Zum Beispiel Arthur Levitt. Wollen wir jetzt allen Ernstes Namedropping betreiben? Der Punkt ist, daß Carlyle kein Bush-Revier ist. Es ist eine Investmentfirma. Reiche Menschen zahlen ihnen Geld, in der Hoffnung, dadurch noch reicher zu werden. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit der Familie Bush im besonderen oder den Republikanern im allgemeinen zu tun.
  1. Zur Summe 860 Mrd.: Die Frage ist eher, woher stammt die Zahl "860 Mrd"? Moore zu Craig Unger: "How much money do the Saudis have invested in America, roughly?" - Ungers Antwort "Uh, I've heard figures as high as $860 billion dollars.". In Craig Ungers Buch "Die Bushs und die Sauds. Öl, Macht und Terror" (bereits vom Titel her ein offenbar sehr neutrales Werk) nennt er genau diese Summe und zwei Quellen:
  1. Eine Rede des saudischen Botschafters vor dem U.S.-Saudi Arabian Business Council. In dieser Rede (Original unter http://www.us-saudi-business.org/p96bandr.htm ist nicht mehr verfügbar) taucht die Zahl aber nicht auf.
  2. Ein Artikel der Washington Post vom 11. Februar 2002 mit dem Titel "Enormous Wealth Spilled Into American Coffers." Auch dort lassen sich Ungers Zahlen nicht finden.
  1. Zur Summe 420 Mrd.: Das "Institute for Research Middle Eastern Policy" (IRmep) beziffert die weltweiten (!) saudischen Investitionen im Jahre 2003 auf 700 Mrd. US-Dollar, von denen 60% auf die USA entfallen, daher 420 Mrd.
  1. Zum "7%-Anteil":
  1. Moore fragt Unger (immer noch bezogen auf die angeblichen 860 Mrd.) "What percentage of our economy is that?" - Unger: "Well, in terms of investments on Wall Street, American equities, it's roughly six or seven percent of America. They own a fairly good slice of America." - Moore später: "Saudi Prince Bandar is perhaps the best protected ambassador in the US [...] Considering how he and his family, and the Saudi elite own seven percent of America, it's probably not a bad idea." - Auch hier das alte Spiel: Moore nimmt ihm genehme (aber zweifelhafte) Angaben um sie solange zurechtzurücken, bis sie ihm gefallen.
  2. Nach dem Bureau of Economic Analysis betrug die gesamte ausländische Investitionssumme in den USA im Jahre 2003 10.515 Milliarden (oder 10 Billionen) Dollar. Das heißt, sogar wenn die 860 Mrd. stimmen würden, betrüge das etwa acht Prozent der ausländischen Investitionen, niemals aber seven percent of America, es sei denn, sämtliches Kapital in Amerika wäre in ausländischer Hand...
Mißverständnis, diesen Aspekt wollte ich nie bestreiten.
Es geht um die Implikation "in turn", "im Gegenzug"; das suggeriert, daß das Geld, das Bath investiert hat, irgendwie von den bin Ladens kommt. Und das ist falsch wie nur irgendwas; steht übrigens auch in Ungers Buch, und das ist gewiß keine Verteidigungsschrift für die Bushs.
Natürlich: Health Insurance Portability and Accountability Act, kurz HIPAA; und hat mit dem Patriot Act gar nichts zu tun...
Moore: "What Bush didn't know was that I already had a copy of his military records - uncensored - obtained in the year 2000." Moore suggeriert, a) die Akten seien zensiert worden, um Baths Namen geheimzuhalten und Bush sei darin verwickelt und b) er habe die Akten durch journalistische Arbeit ohne Schwärzungen erhalten. Ad a): Falsch, der HIPAA trat am 14. April 2003 in Kraft, per Bundesgesetz mußten die Schwärzungen vorgenommen werden. Ad b) Seine im Jahre 2000 erlangten Akten waren aus genau diesem Grunde ungeschwärzt; sie lagen also schon drei Jahre im Originalformat in Moores Archiv.
Für heute muß ich Schluß machen, meine Freundin wird schon sauer, daß ich sie vernachlässige... --Der hungrige Hunne 22:20, 6. Nov 2004 (CET)
Danke für die ausführlichen Antworten! Da habe ich ja nun einiges nachzulesen. Ich denke da bahnt sich ein interessanter und sehr fundierter Kompromiss an. --Tsui 22:39, 6. Nov 2004 (CET)


Hallo Tsui, aus Zeitmangel nur ganz kurz:
  1. Mein Problem ist nicht der Film sondern dessen unkritische Rezeption bei Wikipedia: Moore sagt ganz offen, daß es ihm in F911 nicht um Dokumentation iSv Beschreibung geht, sondern um einen Beitrag zur Abwahl George Bushs. Er bestreitet auch nicht, suggestiv und manipulativ zu arbeiten. Das ist per se in Ordnung (jeder wie er mag), sollte aber in der WP Erwähnung finden; vor meinen Ergänzungen hätte man glauben können, daß es sich um eine Doku à la "Die Wüste lebt" handelt.
  2. Überproportionale Länge der Kritik gefällt mir auch nicht; das liegt aber auch daran, daß im Artikel kaum erwähnt wird, was in dem Film passiert und der "Hauptteil" daher sehr kurz gerät. Die Kritikpunkte (von denen ich nur einen Bruchteil erwähnt habe) wiegen aber zu schwer, um sie rauszukicken. Wie wäre folgendes: Drei wesentliche Punkte mit Verweis auf einen noch zu erstellenden Artikel "Kritik an F911" o.ä.?
  3. Quellen zu den nachgefragten Details (Crusader-Summe, saudische Investitionen usw.) liefere ich morgen nach. Zum Teil geht es auch um Mißverständnisse (zB habe ich nicht bestritten, daß J.Bath Finanzmanager für bin Laden war, sondern nur, daß deren Geld in Arbusto floß), aber das im einzelnen wie gesagt morgen. --Der hungrige Hunne 22:20, 5. Nov 2004 (CET)

Filmemacher

Filmemacher ist ein weiteres Beispiel für populäre UNWörter. Der Mann ist Produzent.

--Slashatdot 17:39, 16. Jun 2005 (CEST)

„Filmemacher“ ist ungleich „Produzent“, so wie eben auch Michael Moore nicht nur Produzent des Films ist. ↗ Holger Thölking   22:38, 30. Jan 2006 (CET)

Überarbeitung 17.11.2005

Habe zwei Sätze hierher verschoben. Beide waren ohne besondere Rücksicht auf den Kontext in die - ohnehin schon lange - Einleitung eingefügt worden.

..., allerdings sind viele Experten der Ansicht, dass Michael Moores Film letztendlich viele Wähler noch bestärkt habe, für George W. Bush zu stimmen.

Wer sind denn diese "vielen Experten"?

Die Korrektheit der "Fakten", mit denen Michael Moore in Fahrenheit 9/11 um sich wirft, ist allerdings umstritten und es kursiert eine Vielzahl von Listen im Internet, die verschiedene seiner Behauptungen widerlegen.

Wir schreiben eine Enzyklopädie. Eine Formulierung wie "er wirft mit Fakten um sich" ist deplatziert. Zudem tut der Satz selbst genau das, er wirft mit unbelegten Fakten um sich. Die "Vielzahl von Listen" sind doch eigentlich nur eine Liste. Ob die nun ursprünglich von davekopel.com oder moorelies.com stammt weiß ich nicht, jedenfalls werden immer die selben Inhalte wiederholt (wie auch z.B. in der Übersetzung bei liberalismus.at). Dass diese Liste/n "verschiedene seiner Behauptungen widerlegen" ist so eindeutig keinesfalls festzustellen. Z.T. wird schon im Artikel darauf eingegangen und weiters gibt es längst Antworten von Moore selbst dazu (siehe Weblinks). --Tsui 12:35, 17. Nov 2005 (CET)

Neutralität

Ich denke, hier wäre wenn eher der Baustein "überarbeiten" angebracht - der Haupteil ist etwas knapp, aber was will man auch mehr aufzählen? Ein Plot im engeren Sinne gibt es ja nicht. Dass dadurch die Kritik so lang und dominant wird, ist "doof" , aber noch nicht POV. In der momentanen Fassung sieht die doch differenziert aus... Ich kann als Bush-Gegner zB durchaus damit leben. Einwände? --SchallundRauch 02:29, 22. Apr 2006 (CEST)

Viel Kritik, Inhalt fehlt gänzlich

ca. 50% des Artikels beinhalten die Kritik an Details im Film. Das Hauptthema aber, Kernaussagen, Inhalt und Ablauf von Fahrenheit 9/11 selbst fehlen. Wieso steht in Wikipedia 2 Jahre nach Erscheinen dazu noch nichts drin? Habe ein Kapitel zum Inhalt eingefügt. Symbiosus 06:06, 28. Sep 2006 (CEST)

Gegenpolemik

Das Wort suggeriert, dass M. polemisch wäre. Das ist wertend und gehört hier nicht hin !--90.134.35.41 23:02, 14. Aug. 2007 (CEST)

Irrtum. Moore IST Polemisch, und das mit vorsatz, voller absicht und auch noch offen ;) Überraschung! Moore macht kein Geheimnis daraus, das er seine Regierung nicht mag. Wer ist Überrascht? Wer fühlt sich nun Gutgläubig? Niemand? Dann ist das ganze IMHO so schon OK.--84.175.111.34 02:39, 11. Sep. 2007 (CEST)

Inhalt und Argumentationskette

Ich denke dass jemand (der mehr zum Film und dessen Inhalt sagen kann als ich) sich mal dem Abschnitt "Inhalt und Argumentationskette" annehmen sollte. Zum einen wirkt sie wie eine Inhaltsangabe (was in einer Filmbesprechung völlig korrekt ist), zum anderen finden sich aber einige persönliche Interpretationen bzw scheinbar endgültige Urteile des/r wiki-Autoren wieder. Zum Schluss sollte man dem Leser evtl. erklären was Moore damit meint Orwells 1984 habe den "Machterhalt" zum Ziel? Oder hatte Orwell dies zum Ziel? Ich weiss dass dies nicht so gemeint ist, versteh aber einfach die Schlussfolgerung nicht. Gruss eure Cusquena 21:07, 29. Dez. 2007 (CET)