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Zivilgouvernement zwischen Weser und Rhein

Das Zivilgouvernement zwischen Weser und Rhein war eine von 1813 bis 1815 bestehende, von Preußen provisorisch eingerichtete Verwaltungseinheit. Es umfasste die Gebiete Westfalens, die Preußen durch den Frieden von Tilsit 1807 verloren und im Zuge der Befreiungskriege 1813 zurückerobert hatte. Gouverneur war Ludwig Freiherr von Vincke. 1815 trat die neugegründete Provinz Westfalen an die Stelle des Zivilgouvernements.