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Dominikanische Republik

República Dominicana

Dominikanische Republik

Flagge Wappen
Wahlspruch: Dios, patria, libertad

(span. für „Gott, Vaterland, Freiheit“)

Amtssprache Spanisch
Hauptstadt Santo Domingo
Staatsform Präsidialrepublik
Staatsoberhaupt und Regierungschef Präsident Leonel Fernández
Fläche 48.730 km²
Einwohnerzahl 9.507.133 (Quelle: CIA 2008)
Bevölkerungsdichte 181 Einwohner pro km²
BIP/Einwohner 2.383 US-$ (2005)
Währung Dominikanischer Peso
Unabhängigkeit von Haiti am 27. Februar 1844
Nationalhymne Quisqueyanos valientes
Zeitzone UTC -4 (MEZ -5, MESZ -6)
Kfz-Kennzeichen DOM
Internet-TLD .do
Telefonvorwahl +1 (809) und +1 (829) siehe NANP

Die Dominikanische Republik (span. República Dominicana) ist ein Inselstaat und liegt auf der Insel Hispaniola östlich von Haiti, zwischen dem Atlantik und der Karibik. Die Staatsangehörigen heißen Dominikaner[1]. Die Dominikanische Republik ist nicht zu verwechseln mit Dominica (deren Staatsangehörige Dominicaner heißen).

Inhaltsverzeichnis

Flagge

Das Blau steht für die Freiheit, das Rot für das im Freiheitskampf vergossene Blut und das weiße Kreuz für den religiösen Glauben des Volkes.

Geographie, Geologie, Klima, Umwelt

Topographie

Die Dominikanische Republik ist weitgehend gebirgig. Die vier großen Gebirge des Landes sind:

Geologie

Genauere Informationen zur Geographie, Geologie sowie Flora und Fauna beider Staaten auf der Insel Hispaniola finden sich im Artikel Hispaniola.

Klima

An der Nordküste herrscht tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit vor; auch im Winter sinken die Temperaturen nie unter etwa 21 °C. Die Lufttemperatur liegt dort durchschnittlich bei 28 °C. Die Wassertemperaturen im Norden (Atlantik) wie im Süden (Karibik) liegen ganzjährig bei 26 °C bis 28 °C.

Im Süden ist es trockener. Viele Regionen im Süden liegen im Regenschatten der Cordillera Central. Die Temperaturen an der Küste sind dort mit denen im Norden vergleichbar.

In den Bergen ist es kühler. In der Cordillera Central, so in der 1.400 m über NN gelegenen Stadt Constanza, sind im Winter auch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt möglich.

Die Dominikanische Republik liegt im Wirkungsbereich tropischer Wirbelstürme (Hurrikans).

Umwelt

31,5 % der Landesfläche der Dominikanischen Republik gehören zu verschiedenen Naturschutzgebieten.

siehe auch: Nationalparks in der Dominikanischen Republik

Die CO2-Emissionen des Landes liegen bei jährlich etwa 20,3 Mio. Tonnen. Der Süßwasserverbrauch teilt sich wie folgt auf: Landwirtschaft 89 %, Haushalte 10 %, Industrie 1 %.

Städte

Die größten Städte sind (Volkszählung 2002):

  1. die Hauptstadt Santo Domingo (1.887.586 Einwohner) an der Südküste
  2. Santiago de los Caballeros (507.418 Einwohner) im landesinneren Norden
  3. San Pedro de Macorís (193.713 Einwohner) an der Südküste
  4. La Romana (191.303 Einwohner) an der Südküste
  5. Los Alcarizos (166.930 Einwohner) in der Agglomeration von Santo Domingo
  6. San Cristóbal (137.422 Einwohner) in der Agglomeration von Santo Domingo
  7. San Francisco de Macorís (122.179 Einwohner) im landesinneren Nordosten
  8. Puerto Plata (112.036 Einwohner) an der Nordküste
  9. Higüey (103.502 Einwohner) im landesinneren Osten
  10. La Vega (98.386 Einwohner) im Landesinneren

Siehe auch: Liste der Städte in der Dominikanischen Republik

Bevölkerung

Die Bevölkerung stammt im Wesentlichen von frühen europäischen Einwanderern überwiegend spanischer Herkunft und von afrikanischen Sklaven ab. Im Gegensatz zu Haiti stellten die Sklaven nicht den Großteil der Bevölkerung. Im Jahre 1790 waren von 125.000 Einwohnern 15.000 Sklaven.

Sprache

Die Landessprache ist Spanisch. In der Dominikanischen Republik leben viele Menschen haitianischer Abstammung, die haitianisches Kreolisch und teilweise auch Französisch sprechen. Im Nordosten des Landes lebt in der Stadt Samaná eine englischsprachige Minderheit von etwa 8.000 Menschen. Es handelt sich hierbei um Nachfahren ehemaliger Sklaven der USA, die sich 1824 hier niederließen. Ebenfalls im Süden (San Pedro de Macorís) gibt es eine englischsprachige Minderheit.

Von dem in Spanien gesprochenen Spanisch (Castellano) weicht die Sprache in der Dominikanischen Republik vielfach ab und hat einige Ausdrücke und Redewendungen aus dem Spanischen der Kolonialzeit beibehalten. Andererseits ist die Sprache stark durchmischt mit anglo-amerikanischen Ausdrücken.

Weiterführende Informationen dazu im Artikel Dominikanisches Spanisch.

Religion

Der Katholizismus ist in der Dominikanischen Republik nach einem Konkordat mit dem Vatikan Staatsreligion. Auch wenn Religionsfreiheit besteht, gehörten so noch Ende der 1980er Jahre über 80% der Bewohner der römisch-katholischen Kirche an, die in eine Erzdiözese, 8 Diözesen und 250 Gemeinden gegliedert ist. Von den über 500 katholischen Geistlichen im Land gehörten ca. 70% unterschiedlichen Orden an[2]. Das deutsche Auswärtige Amt gibt in seinen Veröffentlichungen Anteile von etwa 75% Katholiken, 4% Protestanten, 1,5% Adventisten, Zeugen Jehovas 0,3%,[3] 2% sonstigen christliche Kirchen (wie z.B. die Neuapostolische Kirche mit rund 5'000 Mitgliedern)[4] und 16% ohne Religionszugehörigkeit an[5]. Die christliche Religion wird allerdings oft mystifiziert verwendet und teilweise mit einer Art Vodookult vermischt. So gibt es viele "Heilpraktiker", die neben okkulten Gegenständen ebenso die Symbole des Christentums für ihre spirituellen Anliegen nutzen.

Geschichte


Das Staatsgebiet der Dominikanischen Republik war Teil der spanischen Kronkolonie Santo Domingo. 1805 wurde das Koloniegebiet durch Haiti erobert. 1844 erkämpfte sich Santo Domingo schließlich die Unabhängigkeit. Um Rückeroberungsversuche Haitis abzuwehren unterwarf sich die junge Republik 1861 erneut der spanischen Krone, erlangte aber bereits 1865 wieder Eigenstaatlichkeit. Nach etlichen Jahren instabiler Demokratie griff 1882 der Diktator Ulises Heureaux nach der Macht. Heureauxs Ermordung 1899 folgten chaotische Zustände, die die USA 1916 mit einer Militärintervention beendeten. Auch nach dem Rückzug der USA 1924 saß die demokratische Regierung noch nicht fest im Sattel. 1930 konnte sich deshalb Rafael Trujillo ins Präsidentenamt putschen. Wirtschaftliches Missmanagement und grassierende Armut veranlassten die Organisation Amerikanischer Staaten und die USA 1966 einzumarschieren. Noch im gleichen Jahr kam es zu Präsidentschaftswahlen und einen Rückzug der Interventionstruppen. Das Amt des Präsidenten bekleidete bis 1978 Joaquin Balaguer, der - mit einer Unterbrechung zwischen 1978 und 1986 - auch zwischen 1986 und 1994 das Präsidentenamt bekleidete, nach Vorwürfen wegen Wahlmanipulationen und internationalem Druck sich aber 1996 zurückziehen musste und von Leonel Fernández Reyna abgelöst wurde. Als Folge der mittlerweile wieder aufgehobenen "Lex Balaguer", einer Verfassungsänderung, die dem Präsidenten eine direkte Wiederwahl verbietet, trat er 2000 nicht zur Präsidentenwahl an, die von Hipólito Mejía - wiederum gegen Balaguer, der im Alter von 93 Jahren zum letzten Mal antrat - gewonnen wurde. Die Präsidentenwahlen 2004 gewann wiederum Fernández, der auch 2008 als Spitzenkandidat seiner Partei antrat und die Wahl am 16. Mai 2008 im ersten Wahlgang für sich entscheiden konnte.

Feiertage

beweglich:

Politik

Präsidialrepublik. Verfassung von 1966 (Änderung 1994). Wahlpflicht ab 18 J. Zweikammerparlament („Congreso Nacional“): Abgeordnetenhaus („Cámara de Diputados“) mit 149 Mitgliedern, Senat („Senado“) mit 32 Mitgliedern. Wahl alle 4 J. Direktwahl des Staatsoberhaupts alle 4 J.

Staatschef: Leonel Fernández, Präsident. Nationalfeiertag: 27. Februar (Dia de la Indepedencia – Unabhängigkeit von Haiti im Jahre 1844).

Siehe auch: Liste der Präsidenten der Dominikanischen Republik

Parteien: Partido de la Liberación Dominicana (PLD), Partido Revolucionario Dominicano (PRD), Partido Reformista Social Cristiano (PRSC).

Präsidentschaftswahlen 16. Mai 2004

Platz Kandidat Partei Stimmenanteil
1 Leonel Fernández Reyna Dominikanische Befreiungspartei (PLD) 57.11 %
2 Hipólito Mejía Domínguez Revolutionäre Dominikanische Partei (PRD) 33.65 %
3 Eduardo Estrella Christlich-soziale Reformpartei (PRSC) 8.65 %
4 Sonstige Kandidaten Sonstige Parteien 0.41 %

Die Wahlbeteiligung betrug 71,98 %.

Präsidentschaftswahlen 16. Mai 2008

Zwischenergebnis der staatlichen Wahlkommission nach Auszählung von 100 % der Stimmbezirke: [6]

Platz Kandidat Partei Stimmenanteil
1 Leonel Fernández Reyna Dominikanische Befreiungspartei (PLD) 53.83 %
2 Miguel Vargas Maldonado Revolutionäre Dominikanische Partei (PRD) 40.48 %
3 Amable Aristy Castro Christlich-soziale Reformpartei (PRSC) 4.59 %
4 Sonstige Kandidaten Sonstige Parteien 1.1 %


Pressefreiheit

Unter dem Präsidenten Hipólito Mejía Domínguez (2000-2004) war die Festnahme unliebsamer Journalisten gängige Praxis. Laut Reporter ohne Grenzen hat sich die Pressefreiheit in der Dominikanischen Republik unter Leonel Fernández Reyna deutlich verbessert. Im internationalen Ranking liegt das Land im Jahr 2006 auf Rang 52 (zum Vergleich: Deutschland liegt gemeinsam mit Jamaika auf Rang 23, die USA liegen auf Rang 53, Kuba liegt auf Rang 163 von 166 Ländern).

Militär

24.500 Soldaten dienen zur Zeit in den Dominikanischen Streitkräften. 15.000 davon im Heer, 5.500 bei der Luftwaffe und 4.000 in der Marine. Es herrscht eine freiwillige Dienstpflicht. Die Verteidigungsausgaben liegen um 180.000.000 USD, was ca. 0,7 %. des BSP entspricht.

Die Dominikanische Armee hat 52 gepanzerte Fahrzeuge, 22 Artilleriesysteme sowie 15 Hubschrauber im Dienst. Die Luftwaffe hat 35 Luftfahrzeuge im Dienst, 25 davon sind Hubschrauber.

2007 wurden der Dominikanischen Luftwaffe von den Vereinigten Staaten 3 Sikorsky S-61 Hubschrauber als Geschenk angeboten; die Luftwaffe wies das Angebot jedoch zurück, da sie die notwendigen Instandsetzungen nicht finanzieren könne. Im selben Jahr hat die Luftwaffe angekündigt, 10 Embraer EMB 314 Angriffsflugzeuge von Brasilien zu kaufen. Des weiteren sind zusätzliche Radar- und Anti-Luft-Installationen geplant, um den dominikanischen Luftraum besser zu schützen.

Die Dominikanische Marine hat 17 Wassergefährte in Dienst. 5 davon sind Korvetten.

Dominikanische Soldaten waren auch bei Auslandseinsätzen alliierter Truppen (wie beispielsweise im Irak) im Einsatz. Aus dem Irakeinsatz hat sich die Dominikanische Republik aber nach kurzer Zeit wieder zurückgezogen (wie auch andere kleinere Länder, z. B. Nicaragua, Honduras, Thailand oder Neuseeland).

Gesundheit, Soziales, Bildung

Gesundheit: In den größeren Agglomerationen ausreichende Grundversorgung. Die HIV-Infektionsrate liegt bei ca. 4 bis 5 %. Die staatlichen Krankenhäuser werden „Hospital” genannt; deren Leistungen sind relativ günstig. Eine „clínica” ist ein privates Krankenhaus – und in der Regel deutlich teurer, deshalb für viele Dominikaner nicht bezahlbar.

Soziales: Hohe Armutsrate, jedoch wenig manifestes Elend. In „Armut” gemäß der Weltbank-Definition leben ca. 10 bis 15 % der Bevölkerung, davon ein Drittel bis die Hälfte in extremer Armut. Hohe Arbeitslosigkeit (ca. 30 %) und weit verbreitete Unterbeschäftigung. Viele Dominikaner leben von Transferzahlungen (überwiegend aus den USA, aber auch aus Puerto Rico und Europa), die ihre im Ausland lebenden Verwandten leisten. Kumuliert belaufen sich diese Transferzahlungen auf jährlich dreistellige Millionenbeträge (US$). Ebenfalls wird sehr viel Schattenwirtschaft betrieben. So erlässt die Regierung Steuerfreibeträge, die über dem doppelten Durchschnittseinkommen liegen.

Bildung: Allgemeine Schulpflicht, die jedoch nicht überall gewährleistet ist, weil gerade in ländlichen Gegenden die nächste Schule für die Kinder zu weit weg ist. Wer es sich leisten kann, was nur die wenigsten können, schickt die Kinder nicht in die staatliche Schule („escuela”), sondern auf ein privat geführtes (teures) „colegio”. Die staatlichen Schulen sind für die Kinder kostenlos, aber es muss eine, für dortige Verhältnisse teure, einheitliche Schulkleidung gekauft werden. Besonders Eltern mit mehreren „schulpflichtigen” Kindern können sich die erforderliche Kleidung oft nicht leisten. Die Analphabetenrate liegt bei rund 16% der Bevölkerung. Universitäten gibt es in Santo Domingo, Santiago de los Caballeros und in San Pedro de Macorís sowie seit Herbst 2006 in Higüey. In Santo Domingo befindet sich die älteste Universität Amerikas.

Kommunikation: Im Jahr 2006 hat das präsidiale Büros für Informations- und Kommunikationstechnologie (OPTIC) ein modernes Callcenter eingerichtet, das landesweit über die Service-Telefonnummer „gob” (Abkürzung für „gobierno” – „Regierung”, Ziffernfolge „462”) sowie über die URL http://www.optic.gov.do/ erreichbar ist. Bürger erhalten hier vielfältige Informationen in Verwaltungsangelegenheiten.

Verwaltungsgliederung

Das Land gliedert sich seit 30. Juli 2004 in zehn Regionen (regiones). Diese unterteilen sich in 31 Provinzen (provincias) und einen Nationalbezirk (distrito nacional), der die Hauptstadt Santo Domingo de Guzmán umfasst. Die Einwohnerzahlen in der folgenden Tabelle beziehen sich auf die Volkszählung vom 18. Oktober 2002.

Region Fläche in km² Einwohner insgesamt Einwohner je km² Provinzen
Cibao Norte 5.532,03 1.446.047 261 Espaillat, Puerto Plata, Santiago
Cibao Nordeste 4.171,23 607.763 146 Duarte, Salcedo, María Trinidad Sanchez, Samaná
Cibao Noroeste 4.879,60 390.982 80 Dajabón, Monte Cristi, Santiago Rodríguez, Valverde
Cibao Sur 4.475,76 703.898 157 La Vega, Monseñor Nouel, Sánchez Ramírez
El Valle 4.995,59 304.984 61 San Juan, Elías Piña
Enriquillo 7.102,58 342.759 48 Barahona, Bahoruco, Independencia, Pedernales
Higuamo 5.216,88 569.751 109 Hato Mayor, Monte Plata, San Pedro de Macorís
Ozama 1.400,79 2.731.294 1.950 Santo Domingo, Distrito Nacional
Valdesia 5.445,27 973.970 179 Azua, Peravia, San Cristóbal, San José de Ocoa
Yuma 5.451,09 491.093 90 El Seibo, La Altagracia, La Romana
Dominikanische Republik 48.670,82 8.562.541 176

Quelle: Oficina Nacional de Estadística de la República Dominicana


Siehe auch Provinzen der Dominikanischen Republik

Infrastruktur

Straßenverkehr

Flughäfen

(Die fünf zuerst genannten Flughäfen werden auch direkt aus Deutschland angeflogen.)

Seehäfen

Eisenbahn

Es gibt keine Eisenbahn in der Dominikanischen Republik für den Personentransport. Lediglich eine Strecke für den Transport von Zuckerrohr und Mais. Diese gehört einem amerikanischen Investor, der das Feld in der Nähe von La Romana besitzt.

Mobilfunk

In den Städten gute Abdeckung, in ländlichen Gegenden, vor allem in den Bergen, noch größere Lücken. Hauptnetzbetreiber sind „Orange”, Claro (früher: „Verizon”) und „Tricom”. Während es in der Dominikanischen Republik nur knapp 1 Million Festnetzanschlüsse gibt, haben ca. 2,8 Millionen Personen ein Mobiltelefon (Stand 2005).

Internet

In den großen Städten sowie in den Touristenzentren gibt es eine genügend große Anzahl an Internetcafés, auch mit HighSpeed-Verbindungen. Internet-Provider: „Verizon”, „Tricom”, „Aster”, „Centennial” und „France Telecom

Wirtschaft

Siehe auch Hauptartikel Wirtschaft der Dominikanischen Republik

Basisdaten

Tourismus

Die Dominikanische Republik wird von rund drei Millionen Menschen pro Jahr bereist (2006: im ersten Halbjahr ca. 1,8 Millionen ausländische Gäste). Überwiegend stammen die Touristen – aufgrund der räumlichen Nähe – aus den USA und aus Kanada (52%), aber auch aus Europa (39%) – Skandinavien, Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Spanien und Benelux-Länder; zunehmend kommen die Touristen auch aus den osteuropäischen Ländern, vor allem aus Ungarn und Polen. Eher selten findet man Reisende aus südamerikanischen Ländern wie Argentinien oder Chile und aus anderen Teilen der Welt wie z. B. Südafrika, Australien oder Japan.

Im ersten Halbjahr 2006 hat jeder Tourist in der Dominikanischen Republik durchschnittlich 107 US$ pro Tag ausgegeben. Die durchschnittliche Verweildauer liegt bei etwa 9,5 Tagen. In den 90er Jahren erwarb sich die Dominikanische Republik in Deutschland einen zweifelhaften Ruf als Billigdestination für anspruchslose All-Inclusive-Touristen. Im Jahr 2005 reisten laut Statistischem Bundesamt 267.000 Deutsche in die Dominikanische Republik, weniger als in den Jahren zuvor.

Nationalparks

Dort werden die Parks kurz genannt, ihre Lage und Vegetation beschrieben.

Staatsausgaben für Gesundheit, Bildung und Verteidigung

Zwischen 1992 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben für

In Sachen „Bildungsstand der Bevölkerung” ist die Dominikanische Republik innerhalb Lateinamerikas eines der Schlusslichter. Der Etat für Bildung wurde allerdings gerade von 19,83 Milliarden Pesos (2006) auf 24,92 Milliarden Pesos (2007) aufgestockt.

Musik in der Dominikanischen Republik

Die Musik in der Dominikanischen Republik ist geprägt von afrikanischen und spanischen Einflüssen.

Man findet in der Dominikanischen Republik vor allem folgende Musikstile im Bereich der populären Musik:

Karneval

Der Karneval mit den Zentren La Vega und Santo Domingo, ist eines der wichtigsten Kulturereignisse für die dominikanischen Familien, die sich mit voller Begeisterung und Freude daran beteiligen. Die karnevalistischen Aktivitäten finden jährlich um den 27. Februar statt. Schon Wochen vorher gibt es größere und kleinere karnevalistische Umzüge im ganzen Land. In Río San Juan an der Nordküste wird zu Karneval ein Merengue-Festival mit dem Namen „Carnaverengue“ gefeiert.

Trivia

Literatur

Einzelnachweis

  1. laut StAGN
  2. Siehe http://countrystudies.us/dominican-republic/33.htm
  3. Wachturm Report 2007
  4. Unsere Familie - Kalender 2005, Seite 81
  5. Länderinformationen des Auswärtigen Amtes zu der Dominikanischen Republik
  6. Bulletin Nr. 9 der staatlichen Wahlkommisssion
  7. http://www.bankenverband.de/html/reisekasse/waehrungsrechner.asp
 Commons: Dominikanische Republik – Bilder, Videos und Audiodateien
 Wikimedia-Atlas: Dominikanische Republik – geografische und historische Karten
 Wiktionary: Dominikanische Republik – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik

Koordinaten: 18° 58' N, 70° 21' W