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Grevenkrug

Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 54° 13′ N, 10° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Bordesholm
Höhe: 36 m ü. NN
Fläche: 4,16 km²
Einwohner: 253 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24241
Vorwahl: 04322
Kfz-Kennzeichen: RD
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 063
Adresse der Amtsverwaltung: Marktplatz
24582 Bordesholm
Webpräsenz:
www.bordesholm.de
Bürgermeister: Klaus Gronau
Lage der Gemeinde Grevenkrug im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Die amtsangehörige Gemeinde Grevenkrug liegt im Kreis Rendsburg-Eckernförde im Bundesland Schleswig-Holstein.

Inhaltsverzeichnis

Geographie und Verkehr

Grevenkrug liegt etwa 13 km nördlich von Neumünster und 13 km südlich von Kiel in der Nähe der Bundesautobahn 215. Der Ortsteil Waldsiedlung liegt von Süden kommend rechts von der ehemaligen B4 eingebettet in ein Waldgebiet.

Der Grevenkruger Rücken ist eine Endmoräne aus der Weichseleiszeit, die zwischen dem Ort selbst und der Eider liegt.

Politik

Von den neun Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft seit der Kommunalwahl 2003 alle neun Sitze.

Wappen

Blasonierung: „In Grün ein schräglinker silberner Wellenbalken, begleitet oben von einer silbernen Grafenkrone, unten einer silbernen dickbauchigen Kanne.“[1]

Sehenswürdigkeiten

Tal der oberen Eider: Grevenkrug ist ein Ausgangspunkt für den Eidertal-Wanderweg. Das Eidertal wurde als Modellprojekt für die Vernässung von Niedermooren ausgewählt. Es wird extensiv beweidet, wobei Rückzüchtungen von Wildpferderassen und Auerochsen eingesetzt werden. Zu dem 390 ha großen Projektgebiet gehören außer der Niederung auch die angrenzenden Hänge.

Älteste Eisenbrücke des Landes: Auf dem Weg nach Techelsdorf überquert eine Eisenbrücke die Eider. Sie steht unter Denkmalschutz, denn sie ist die älteste Eisenkonstruktion dieser Art in Schleswig-Holstein. Die Brücke wurde 1865 im Auftrag des Klosters Itzehoe und des Amtes Bordesholm erbaut, nachdem ein hölzerner Überweg abgebrochen worden war. Die heutigen Betonwiderlager wurden 1950 durch die Firma G. Petersen aus Flintbek auf den vorhandenen Holzpfählen erstellt.

Im Tal der oberen Eider
Die historische Eisenbrücke

Wirtschaft

Im Gemeindegebiet wird Kies abgebaut.

Quellen

  1. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein