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Alfred Rosenberg

Alfred Ernst Rosenberg (* 12. Januar 1893 in Reval, Estland, damals Bestandteil von Russland, heute Tallinn, Estland; † 16. Oktober 1946 in Nürnberg) war NSDAP-Politiker und einer der wichtigsten Ideologen des Nationalsozialismus.

Rosenberg wurde am 1. Oktober 1946 im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher in allen vier Anklagepunkten schuldig gesprochen, zum Tod durch den Strang verurteilt und hingerichtet.

Inhaltsverzeichnis

Herkunft, Familie und Jugend

Alfred Rosenberg wurde in eine deutschbaltische[1] Familie am 12. Januar 1893 in Reval (heute Tallinn) geboren, das damals zum russischen Reich gehörte. Sein Vater Woldemar Wilhelm Rosenberg war ein wohlhabender lettischer Kaufmann, seine Mutter Elfriede Caroline Siré war Estin aus einer hugenottischen Familie. Rosenberg studierte am Technischen Institut Riga, dort wurde er Mitglied des Corps Rubonia, sowie an der Moskauer Universität Architektur, allerdings ohne anschließend jemals in seinem Beruf tätig zu werden.

Anfang 1918 legte Rosenberg in Moskau mit gutem Erfolg eine Abschlussprüfung der Architektur ab und konnte zugleich einen Eindruck vom revolutionärem Russland gewinnen [2]. Dasselbe Jahr siedelte er nach München um. Hier bewegte er sich in den radikal antibolschewistischen Zirkeln der russischen Emigranten, wo er rasch eine Erklärung für die von ihm als Katastrophe empfundene Oktoberrevolution fand: Sie schien ihm das Werk einer Verschwörung der Juden zu sein. Alsbald trat Rosenberg der Thule-Gesellschaft bei, einem völkisch-okkultistischen Geheimbund. Im Herbst 1919 lernte er über den völkischen Schriftsteller Dietrich Eckart, für dessen Zeitschrift „Auf gut Deutsch“ er schrieb, Adolf Hitler kennen. Kurz darauf trat Rosenberg der NSDAP bei.

Rosenberg heiratete 1915 Hilda Leesmann, die Ehe wurde schon 1923 geschieden. 1925 heiratete er ein zweites Mal, die Ehe mit Hedwig Kramer hielt bis zu seinem Tod. 1930 wurde die Tochter Irene geboren, ein Sohn starb kurz nach der Geburt.

Verschwörungstheorien und Nationalsozialismus

Bald tat sich Rosenberg mit Schriften wie „Die Spur der Juden im Wandel der Zeiten“ (1919), „Das Verbrechen der Freimaurerei. Judentum, Jesuitismus, Deutsches Christentum“ (1921) oder „Börse und Marxismus oder der Herr und der Knecht“ (1922) hervor, in denen er die Theorie einer jüdisch-freimaurerischen Weltverschwörung verbreitete, die es darauf abgesehen habe, „die Existenz anderer Völker zu unterminieren“. Zu diesem Zweck hätten die Freimaurer den Weltkrieg und die Juden die Russische Revolution herbeigeführt. Daher seien Kapitalismus und Kommunismus nur scheinbare Gegensätze, in Wahrheit handele es sich um ein und dieselbe Zangenbewegung, mit der das internationale Judentum nach der Weltherrschaft strebe („Die Hochfinanz als Herrin der Arbeiterbewegung in allen Ländern“, 1924). Das Aufkommen dieser Gedanken muss im Zusammenhang mit dem krisenhaft-aufgeregten Klima des Deutschlands der frühen 1920er Jahre gesehen werden. Hier fanden sie zahlreiche Anhänger und trugen zum Wahnbild einer „jüdisch-bolschewistischen Weltverschwörung“ bei, die den Kern von Hitlers Denken, seiner Propaganda und seiner Politik bilden sollte. Rosenbergs Biograph Ernst Piper glaubt sogar, dass Rosenberg entscheidend dazu beigetragen habe, Hitler das Bild vom vermeintlich jüdischen Charakter der russischen Revolution zu vermitteln.

1923 gab Rosenberg einen Kommentar der Hetzschrift Protokolle der Weisen von Zion heraus, für deren Verbreitung er sich schon seit seiner Ankunft in Deutschland eingesetzt hatte und die zwei Jahre später in Mein Kampf mehrfach zustimmend zitiert wurde. Bereits 1921 war er mit Eckart zum Völkischen Beobachter gewechselt, dessen Chefredaktion er nach Eckarts Tod im Februar 1923 übernahm; dies zeigt die starke Stellung, die sich Rosenberg mit seinen Verschwörungstheorien innerhalb der nationalsozialistischen Bewegung aufgebaut hatte. Ab 1937 war er schließlich Herausgeber des Blattes.

Rosenberg nahm 1923 am „Marsch auf die Feldherrnhalle“ teil, wurde aber im Gegensatz zu anderen Teilnehmern des Putsches nicht angeklagt. Während Hitler seine Haftstrafe in Landsberg am Lech absaß, betraute er Rosenberg mit der Führung der NSDAP, einer Aufgabe, der sich Rosenberg jedoch kaum gewachsen zeigte.

1927 wurde Rosenberg von Hitler mit der Gründung eines nationalsozialistischen Kulturverbandes beauftragt. Obwohl ursprünglich offenbar als Kulturverband der Partei gedacht, trat der Verband erst 1929 als vorgeblich überparteilicher Kampfbund für deutsche Kultur an die Öffentlichkeit. Hier wurden verschiedene Erscheinungsformen der klassischen Moderne wie die Architektur des Bauhaus, der Expressionismus und die Abstraktion in der Malerei oder die Zwölftonmusik pauschal als „Kulturbolschewismus“ diffamiert und bekämpft.

"Der Mythus des zwanzigsten Jahrhunderts"

Hauptartikel: Der Mythus des zwanzigsten Jahrhunderts

Das 1930 erschienene Buch „Der Mythus des zwanzigsten Jahrhunderts“ war als Fortsetzung von Houston Stewart Chamberlains Werk „Die Grundlagen des 19. Jahrhunderts“ gedacht, eine neue „Religion des Blutes“ sollte laut Rosenberg das Christentum ersetzen, indem eine neue „Metaphysik“ der „Rasse“ und des ihr innewohnenden „kollektiven Willens“ dieses abzulösen in der Lage sei.

Ursprung der Arier und Rassenlehre nach Rosenberg

„Rasse“ stellt Rosenberg als eigenständigen Organismus mit einer kollektiver Seele, der „Rassenseele“, dar; alles Individuelle will er unterdrückt sehen.

Die einzige Rasse, die in der Lage sei, kulturelle Leistungen hervorzubringen, ist nach Rosenberg die arische Rasse. Rosenberg sieht als Ursprung der Arier das untergegangene Atlantis, das er im Norden ansiedelt. Im Gegensatz zur jüdischen Religion, die Rosenberg als teuflisch ansieht, wohne den Ariern etwas Göttliches inne. Christus wird in Rosenbergs Werk zur „Verkörperung der nordischen Rassenseele“ und könne dementsprechend kein Jude gewesen sein. Die Ehe und Geschlechtsverkehr zwischen „Ariern“ und Juden seien unter Todesstrafe zu stellen.

Metaphysik des „Willens“

Den Willen sieht Rosenberg keiner Moral untergeordnet; wenn ein starker Führer entsprechende Befehle gebe, könnten diese ausgeführt werden. Damit ebnete er den Weg zum nationalsozialistischen Weltbild und einem Handeln, in dem andere Völker unterdrückt und eine „reine“ Rasse gezüchtet werden sollten.

Misserfolge im Ämterchaos

1930 zog er als Abgeordneter der NSDAP für Darmstadt in den Reichstag ein, wo er sich vor allem im Auswärtigen Ausschuss engagierte.

1933 wurde Rosenberg zum Leiter des Außenpolitischen Amtes der NSDAP ernannt. Zugleich hatte Hitler Joachim von Ribbentrop zu seinem außenpolitischen Berater gemacht, der nun mit dem Auswärtigen Amt, Hermann Göring und Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht um Mitsprache und Einfluss in der Außenpolitik rivalisierte. In diesem NS-typischen Kompetenzenwirrwarr vermochte Rosenberg weder in der Konzeptionierung noch in der praktischen Umsetzung der Außenpolitik eine Rolle zu spielen. Dementsprechend unzufrieden war Hitler. Am 28. Juli 1933 notierte Joseph Goebbels: „Er [Anm.: Hitler] spricht scharf gegen Rosenberg. Weil er alles und nichts macht. V. B. ist saumäßig. Er sitzt in seinem ‚Außenpolitischen Amt‘, wo er auch nur Murks macht.“

Im Juni 1933 ernannte Hitler neben 16 weiteren NSDAP-Funktionären Rosenberg zum Reichsleiter – ein Titel, der ihn zumindest formal in die NS-Führungselite und in den gleichen Rang mit Ministern erhob. Im Januar 1934 wurde er auf Vorschlag von Robert Ley von Hitler zum „Beauftragten des Führers für die Überwachung der gesamten geistigen und weltanschaulichen Schulung und Erziehung der NSDAP“ (kurz: „Amt Rosenberg“) ernannt. Doch auch hier blieb sein Einfluss gering: Rosenbergs Idee einer nationalsozialistischen Universität, der Hohen Schule der NSDAP, die als Zentrum der nationalsozialistischen ideologischen und pädagogischen Forschung gedacht war und durch Hermann Giesler gebaut werden sollte, wurde ab Kriegsbeginn nicht mehr umgesetzt.

Wichtiger für weltanschauliche Schulung und Erziehung im NS-Staat blieben weiterhin das bestehende Schul- und Hochschulwesen, dann Baldur von Schirach und seine Hitlerjugend, Robert Ley als Chef der Deutschen Arbeitsfront und des Kulturwerks „Kraft durch Freude“ sowie nicht zuletzt Joseph Goebbels als Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda. Vor diesem Hintergrund erklärt sich, dass der frustrierte Rosenberg sich darauf konzentrierte, Theaterbesucher organisatorisch zu erfassen, und dazu überging, in kindisch anmutender Weise seine Konkurrenten anzuschwärzen: Am 23. Oktober 1939 zum Beispiel beschwerte er sich bei Göring so ausführlich wie folgenlos über eine stilistisch missglückte Goebbels-Rede: „Auch der Hinweis darauf, dass der Zahn der Zeit auf eine Wunde kein Gras wachsen lassen würde, ist in dem Zusammenhang nicht als eine Ironie auf eine Sprachform von Churchill gemeint, sondern nur eine weitere blumenreiche Ausdrucksweise des Ministers für Volksaufklärung und Propaganda, die schlimmer ist als die seit Jahren belachten Kathederblüten zerstreuter deutscher Professoren.“

1937 wurde Rosenberg mit dem Deutschen Nationalpreis für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet.

Verbrechen während des Zweiten Weltkrieges

Wirklichen Einfluss auf die Politik des Deutschen Reiches erlangte Rosenberg erst im Verlauf des Zweiten Weltkrieges. Ab 1939 verantwortete er die Plünderung jüdischer Archive und Bibliotheken für das „Institut zur Erforschung der Judenfrage“. Ab Oktober 1940 leitete er den Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg (ERR), den Hitler per Führerbefehl zu umfangreichen Beschlagnahmungen von Kunstschätzen in den besetzten Gebieten ermächtigt hatte. Insgesamt wurden 1,5 Millionen Eisenbahnwaggons mit Raubgut nach Deutschland transportiert. Darunter befand sich auch das Bernsteinzimmer aus dem Katharinenpalast bei Sankt Petersburg.

Nach dem Angriff auf die Sowjetunion wurde Rosenberg 1941 zum Reichsminister für die besetzten Ostgebiete (Baltikum, Weißrussland und Ukraine) ernannt und war mitverantwortlich für die Ghettoisierung von Juden sowie letztlich deren Ermordung. Seine Machtbefugnisse in den Ostgebieten nahmen sich allerdings bescheiden aus gegenüber denen eines Erich Koch, des Reichskommissars für die Ukraine oder eines Hinrich Lohse, des Reichskommissars für das Ostland. Bei der Wannseekonferenz wurde Rosenberg von seinem Staatssekretär Gauleiter Alfred Meyer und Reichsamtsleiter Georg Leibbrandt vertreten.

Rosenberg wurde von den Alliierten bei Kriegsende in Flensburg gefangen genommen, kam vor das Nürnberger Kriegsverbrechertribunal, wo er wegen Verschwörung, Verbrechen gegen den Frieden, Planung, Eröffnung und Durchführung eines Angriffskrieges, Kriegsverbrechen sowie Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt, für schuldig befunden und zum Tode verurteilt wurde. Das Urteil stützte sich bezüglich der Verschwörung auf Rosenbergs Funktion als „anerkannte[r] Parteiphilosoph“ und bezüglich der Verbrechen gegen den Frieden auf Rosenbergs Tätigkeit als Leiter des Außenpolitischen Amtes. Er hatte insbesondere die Angriffe auf Dänemark und Norwegen mitzuverantworten. Bezüglich der Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezog sich das Gericht auf Rosenbergs Funktion im Einsatzstab Reichsleiter und im Ostministerium. Zudem wurde ihm Mittäterschaft bei der Beschaffung von Zwangsarbeitern nachgewiesen.

Rosenberg ließ niemals ein Schuldeingeständnis verlauten, sondern versuchte vielmehr, wie die meisten anderen Mitangeklagten, die Schuld auf das inzwischen verstorbene Trio Adolf Hitler, Heinrich Himmler und Martin Bormann abzuschieben und sich selbst aus der Verantwortung zu ziehen. Rosenberg war bis zum Schluss Anhänger der Idee des Nationalsozialismus. Noch im Gefängnis schrieb er:

„Der Nationalsozialismus war eine europäische Antwort auf die Frage eines Jahrhunderts. Er war die edelste Idee, für die ein Deutscher die ihm gegebenen Kräfte einzusetzen vermochte. Er war eine echte soziale Weltanschauung und ein Ideal blutbedingter kultureller Sauberkeit.“

Am 1. Oktober 1946 wurde Alfred Rosenberg zum Tode verurteilt und mit neun weiteren Verurteilten am 16. Oktober durch Erhängen in Nürnberg hingerichtet.

Die Bewertung Rosenbergs in der Nachkriegszeit

Das Bild Rosenbergs war lange Zeit starken Schwankungen unterworfen. Bei seinen Zeitgenossen und während der unmittelbaren Nachkriegszeit galt der Verfasser des „Mythus“ als dämonischer Meisterdenker, als mörderisch-kühler Intellektueller der Partei und ihr Chefideologe. In einer 1934 in Paris erschienenen antifaschistischen Porträtsammlung wurde gar vermutet: „Hitler befiehlt, was Rosenberg will“.

Dieses Bild blieb bis in die 1960er Jahre unwidersprochen. Dann formulierte Joachim Fest sein auf den Erinnerungen Albert Speers basierendes Urteil. Dieser zitierte zum Beispiel, dass Rosenberg von Hitler nur als „engstirniger Balte, der furchtbar kompliziert denke“ abgetan worden sei – seine Bedeutung schien also nicht so groß gewesen zu sein, wie bis dato vermutet worden war. Im selben Jahr wie Fests „Gesicht des Dritten Reiches“ war auch Ernst Noltes „Der Faschismus in seiner Epoche“ erschienen, in dem konstatiert wurde, dass der Nationalsozialismus in seinem Wesenskern eine Reaktion auf den als Bedrohung wahrgenommenen Kommunismus und daher gar keine Ideologie aus eigenem Recht sei. Für einen „Chefideologen“ blieb da kein Platz mehr.

In eine ähnliche Richtung zielten institutionen- und strukturgeschichtlich orientierte jüngere deutsche Historiker der späten 1960er Jahre (die angelsächsische Geschichtswissenschaft legte weiterhin den Forschungsschwerpunkt auf das Problemfeld Ideologie, wurde aber in Deutschland kaum rezipiert). Reinhard Bollmus und Hans-Adolf Jacobsen arbeiteten gerade anhand der von Rosenberg geleiteten Ämter und Dienststellen heraus, dass der Nationalsozialismus eben keinen monolithischen Führerstaat errichtet hatte, sondern eine Polykratie ohne klare Hierarchie, in der sich Personen, Ämter und Behörden gegenseitig bekämpften. Rosenbergs offenkundige Misserfolge in diesem Ämterchaos verstärkten den Eindruck, dass es sich bei ihm um keinen bedeutenden Mann gehandelt haben könne.

Das änderte sich erst 2005. In der quellengesättigten Biographie Rosenbergs von Ernst Piper wird der Schwerpunkt nicht mehr, wie in den fünfziger Jahren, auf den leicht greifbaren, aber wenig einflussreichen „Mythus“ gelegt, sondern auf die große Rolle, die Rosenberg als Produzent von antisemitischer Ideologie und Propaganda, etwa dem „Völkischen Beobachter“ und anderen Publikationsorganen hatte. Seine weit verbreiteten Verschwörungstheorien, seine täglich nachzulesende Hetze gegen alles Jüdische, seine paranoide, aber wirkungsvolle Gleichsetzung von Judentum und Sowjetregime rechtfertigen für Piper den lange verfemten Begriff des „Chefideologen“, den sein Buch nun sogar im Untertitel führt.

Werke

Literatur

NS-Zeit

Forschung

Die kenntnisreichsten Rosenberg-Spezialisten sind der amerikanische Historiker Herbert P. Rothfeder, der bereits 1963 seine Dissertation auf der Basis der damals in den USA lagernden Akten vorgelegt hat, sowie der Trierer Historiker Reinhard Bollmus, dessen Dissertation von 1968 im Mai 2006 im Oldenbourg Wissenschaftsverlag wieder aufgelegt worden ist. Der Neuauflage angefügt ist ein bibliographischer Essay von Stephan Lehnstaedt, die den aktuellen Forschungsstand komprimiert.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Robert Wistrich, Wer war wer im Dritten Reich. Anhänger, Mitläufer, Gegner aus Politik, Wirtschaft, Militär, Kunst und Wissenschaft, Harnack Verlag, München 1983, S. 229
  2. Ernst Piper, Alfred Rosenber, Hitlers Chefsideologe, Pantheon, München 2007, S. 26, ISBN:978-3-570-55021-2
 Wikiquote: Alfred Rosenberg – Zitate
Personendaten
Rosenberg, Alfred
Politiker des Nationalsozialismus
12. Januar 1893
Reval
16. Oktober 1946
Nürnberg