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Sturmhochwasser

Ein Sturmhochwasser ist ein durch Sturm mit auflandigen Winden bzw. ungünstigen Strömungen auftretendes Hochwasser in Meeresbereichen, in denen der Tidenhub keine große Rolle spielt. Im Gegensatz zur Sturmflut ist ein Sturmhochwasser daher kein erhöhter Tidenstrom. Meist werden Sturmhochwasser trotzdem als Sturmfluten bezeichnet.

Beispiele für Sturmhochwasser waren die Ostseesturmhochwasser von 1872 und 1874.

Für die deutsche Ostseeküste erstellt der Wasserstandsdienst des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie zwei mal täglich Vorhersagen des Wasserstandes in der Ostsee und informiert über erhöhte Wasserstände bei einem Wasserstand von 0,75m über mittleren Wasserstand und gibt bei einem Wasserstand über 1,0m über mittleren Wasserstand eine Sturmhochwasserwarnung heraus.

Weitere große Sturmhochwasser

Höchste Pegelstände in Warnemünde

Seit Beginn der Aufzeichnungen gilt das Sturmhochwasser in Warnemünde vom 12./13. November 1872 mit 2,70 Meter (nach älterer Messmethode 2,43 m) über Normalmittelwasserstand als das höchste Sturmhochwasser. Weitere Höchststände:

Das häufig zitierte Sturmhochwasser vom 3./4. November 1995 erreichte 1,60 Meter und das Sturmhochwasser vom 21. Februar 2002 erreichte 1,58 Meter.

Literatur