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Internationale Walfangkommission

Die Artikel Internationale Walfangkommission und Internationales Übereinkommen zur Regelung des Walfangs überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Bitte äußere dich in der Diskussion über diese Überschneidungen, bevor du diesen Baustein entfernst. Hokanomono 08:54, 20. Jun. 2008 (CEST)

Die Internationale Walfangkommission – IWC (Abkürzung für International Whaling Commission) – ist eine Einrichtung des Internationalen Übereinkommens zur Regelung des Walfangs, das am 2. Dezember 1946 in Washington DC unterzeichnet wurde.

Die Kommission besteht aus den Repräsentanten (Kommissare) der derzeit 75 Unterzeichnerstaaten. Diese wählen aus ihren Reihen einen Vorsitzenden und einen Vizevorsitzenden. In der Regel bekleiden die Gewählten ihr Amt drei Jahre lang. Vorsitzender ist zur Zeit der US-Amerikaner William Hoghart (Vorgänger: Henrik Fischer aus Dänemark) und Vizevorsitzender ist der Japaner Minoru Morimoto (Vorgänger: Horst Kleinschmidt aus Südafrika).

Die Internationale Walfangkommission hat unter anderem die Aufgabe, Fangquoten für Wale in den Weltmeeren festzulegen. Auch werden von der IWC Schutzzonen definiert, in denen nicht gejagt werden darf.

Inhaltsverzeichnis

Konferenzen

Einmal im Jahr findet eine Internationale Konferenz statt.

2006

Die 58. Jahrestagung der Kommission fand vom 16. bis 20. Juni 2006 auf der Karibikinsel St. Kitts und Nevis statt.

2007

Die 59. Tagung fand vom 4. bis 31. Mai 2007 in Anchorage (Alaska) statt und wurde begleitet von wissenschaftlichen Veranstaltungen zu Krankheiten der Meeressäugetiere.

Dabei setzten sich die Walfanggegner mit 37:4 Stimmen durch und bestätigten das seit 1986 bestehende Verbot der kommerziellen Jagd.[1] Japan, das wie auch Island seit längerem seine Walfänge als wissenschaftlich deklariert und so die Verbote umgehen kann, droht mit seinem Austritt aus der Kommission. Japan und Island nützen dabei ein rechtliches Schlupfloch, indem es jährlich etwa tausend Wale zu wissenschaftlichen Zwecken jagen darf und das Fleisch anschließend verkauft. Letztlich brachten die neuen IWC-Mitglieder Zypern, Griechenland, Kroatien, Slowenien und Ecuador die Mauer der Walfangländer zum Einsturz. [2] Island und Norwegen erkennen das Verbot nicht an und betreiben einen offenen kommerziellen Walfang.

Liste der Unterzeichnerstaaten

     

Siehe auch

Belege

  1. IWC-Resolution 2007-4
  2. www.diepresse.com - „Niederlage für Walfangländer“