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Castelforte

Castelforte
Staat: Italien
Geographische Koordinaten: 41° 18′ N, 13° 49′ OKoordinaten: 41° 18′ 1″ N, 13° 49′ 23″ O
Höhe: 130 m s.l.m.
Fläche: 30 km²
Einwohner: 4.507 (2007)
Bevölkerungsdichte: 150 Einw./km²
Postleitzahl: 04021
Vorwahl: 0771
ISTAT-Nummer: 059004
Demonym: Castelfortesi
Schutzpatron: San Giovanni Battista
Website: Castelforte

Castelforte ist eine Gemeinde in der Provinz Latina in der italienischen Region Latium. Sie liegt 153 km südöstlich von Rom und 97 km östlich von Latina.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Castelforte liegt an Ostabhang der Monti Aurunci. Es ist mit dem Nachbarort Santi Cosma e Damiano fast zusammengewachsen. Während der Ortsteil Suio ebenfalls auf einem Hügel der Monti Aurunci liegt, erstrecken sich die Ortsteile Casteluccio, Forme di Suio und Terme di Suio im Tal des Garigliano, dem Grenzfluss zu Kampanien.

Castelforte ist Mitglied der Comunità Montana dei Monti Aurunci.

Die Nachbarorte sind Coreno Ausonio (FR), Rocca d'Evandro (CE), Sant'Andrea del Garigliano (FR), Santi Cosma e Damiano, Sessa Aurunca (CE), Vallemaio (FR)

Geschichte

Eine Reihe Historiker meinen, dass Castelforte auf den Ruinen der Aurunkerstadt Vescia entstand, die 314 v. Chr. von den Römern zerstört wurde. Auch wenn man im Gemeindegebiet zahlreiche archäologische Funde aus dieser Zeit gemacht hat, lässt sich diese These bisher nicht beweisen.

Das mittelalterliche Castelforte entstand in der Völkerwanderungszeit, als die Bewohner der Küstenebene leichter zu verteidigende Plätze in den nahen Bergen suchten. Seit dem Mittelalter gehörte es zum Herzogtum Traetto. 1809 bis 1820 und 1928 bis 1947 war es mit Santi Cosma e Damiano in einer Gemeinde vereinigt.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1861 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 2.885 3.370 4.741 6.027 6.720 6.999 6.723 6.344 4.518

Quelle: ISTAT

Politik

Giampiero Forte wurde im Mai 2007 zum Bürgermeister gewählt.

Partnerstädte

Terme di Suio

Bereits die Römer nutzten die Termalquellen am Ufer des Garigliano unter dem Namen Acquae Vescinae. Die Terme di Suio, die unterhalb des Dorfes Suio liegen und kalte, warme und schwefelige Quellen umfassen wurden nach dem Zweiten Weltkrieg als Kurort ausgebaut.