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Weiberg

Weiberg
Stadt Büren
Koordinaten: 51° 31′ N, 8° 35′ O7Koordinaten: 51° 30′ 45″ N, 8° 35′ 26″ O
Fläche: 5,3 km²
Einwohner: 708 (31. Okt. 2007)
Eingemeindung: 1. Jan. 1975
Postleitzahl: 33142
Vorwahl: 02958

Weiberg ist eine Ortschaft der Stadt Büren im Kreis Paderborn, Nordrhein-Westfalen. Weiberg hat 708 Einwohner (Stand 31. Oktober 2007) und liegt zwischen den Ortschaften Harth, Barkhausen, Hegensdorf und Keddinghausen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Weiberg wurde um 1500 nach der Zerstörung Heperns gegründet.[1] Im Jahr 1712 wurde durch die Bürener Jesuiten im Ort eine Kapelle errichtet. Sie wurde drei Jahre später wieder abgebrochen, weil sie bei einer Feuersbrunst im gleichen Jahr stark beschädigt worden war. An der gleichen Stelle bauten die Jesuiten eine der Heiligen Agatha geweihte Bildsäule mit dem Bildnissen der Heiligen Agatha und des Heiligen Josefs. Im Jahr 1747 wurde der Grundstein für die Pfarrkirche gelegt, deren Fertigstellung am 26. September 1751 erfolgte. Der erste Pfarrer von Weiberg hieß Franz Godfried Caesmann, er übernahm die Pfarrei am 1. November 1752. Zu der Zeit war der Ort Weiberg dem Haus Büren und später den Jesuiten pacht-und dienstpflichtig. Die Gemeinde besaß weitgehende „Holzgerechtsame“, die im Jahre 1877 abgelöst wurden. Seit dieser zeit wurde Weiberg keine Deputatholz gewährt. Während des Siebenjährigen Krieges zogen viele Heere von Hessen, Hannoveranern, Engländern, Schotten und Franzosen durch den Ort oder nahmen Quartier. Im Juni des Jahres 1761 brach außerdem eine ansteckende Krankheit aus, der ein Sechstel der Weiberger Bevölkerung zum Opfer fiel. In der Zeit gehörte Weiberg und seine Nachbarorte Harth und Barkhausen gerichtlich zum Gogericht der Herrschaft Büren.

Vereine

In Weiberg gibt es eine Freiwillige Feuerwehr, einen Heimatverein, einen Musikverein, einen Tennisverein, einen Schützenverein und einen Fußballverein namens FC-Weiberg.

Verkehr

Durch den Ort führen die Kreisstraßen K 34 und K 35.

Einzelnachweise

  1. Geschichte Weibergs