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Jean-Baptiste Camille Corot

Jean-Baptiste Camille Corot (* 16. Juli 1796 in Paris; † 22. Februar 1875 ebenda) war ein französischer Maler.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Camille Corot stammte aus gutbürgerlichen Verhältnissen. In Paris geboren, wuchs er in Rouen auf und machte eine Lehre als Tuchhändler. Erst mit 26 Jahren gab er die ungeliebte Geschäftstätigkeit auf und schlug eine Künstlerlaufbahn ein. Seine wohl beutendste Schülerin war Berthe Morisot.

1825–28, sowie 1834 und 1843 hielt sich Corot in Italien auf. Ab 1827 nahm er regelmäßig am Pariser Salon teil. 1846 erhielt er das Kreuz der Ehrenlegion, 1867 wurde er zum Offizier ernannt. Corot ist auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise beigesetzt.

Leistung

Corot fand in Italien zu seiner schlichten Landschaftsauffassung mit freier, aber straffer Komposition und gedämpfter Farbigkeit, die er nach 1850 zu reiner Stimmungsmalerei weiterentwickelte. Corot gehörte der Schule von Barbizon an, wo er u. a. mit Théodore Rousseau, Charles-François Daubigny und Jean-François Millet malte. In seinen späten Jahren war er als Père Corot die Vaterfigur der Pariser Kunstszene und galt als einer der führenden Landschaftsmaler, zusammen mit Meindert Hobbema, William Turner und John Constable. Daneben schuf Corot aber auch Frauenbildnisse.

Corot hat die Entwicklung des Impressionismus entscheidend beeinflusst. Etliche bekannte Maler berufen sich auf Corot oder bezeichnen sich als seine Schüler, etwa Eugène Boudin, Stanislas Lepine, Antoine Chintreuil, François-Louis Français, Constantine Le Roux und Barthélemy Menn.

Werke

Literatur

 Commons: Jean-Baptiste Camille Corot – Bilder, Videos und Audiodateien
Personendaten
Corot, Jean-Baptiste Camille
französischer Landschaftsmaler
26. Juli 1796
Paris
22. Februar 1875
Paris