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Defense Condition

Dieser Artikel behandelt den Verteidigungszustand des US-amerikanischen Militärs. Für andere Bedeutungen siehe DEFCON.

Defense readiness conditions (engl. Verteidigungsbereitschaftszustand), auch mit DEFCON abgekürzt, bezeichnet den Alarmzustand des US-amerikanischen Militärs.

Im Fall eines nationalen Notfalls stehen sieben verschiedene Alarmstufen (engl. Alert Conditions, auch LERTCONs) zur Verfügung. Die sieben LERTCONs wurden in fünf Defense Conditions und zwei Notfallstufen (engl. Emergency Conditions, auch EMERGCONs) aufgeschlüsselt. In Großbritannien verwendet man analog hierzu den BIKINI state.

Die fünf DEFCON-Stufen

Alarmstufen

Verschiedene Teile des US-Militärs (z. B. US Army, US Navy, US Air Force), Basen oder auch Kommandogruppen können in unterschiedlichen DEFCON-Stufen aktiviert werden. So waren z. B. während des Kalten Krieges die amerikanischen Interkontinentalraketen immer auf DEFCON 4.

Der höchste Alarmzustand des US-Militärs war bisher DEFCON 2. Während der Kuba-Krise wurde am 22. Oktober 1962 das Strategic Air Command auf DEFCON 2, und der Rest des Militärs auf DEFCON 3 gesetzt. DEFCON 2 wurde bis zum 15. November 1962 beibehalten. Auch während des Jom-Kippur-Krieges (1973) wurden vom 25. bis 26. Oktober 1973 DEFCON 3 ausgerufen. Zuletzt am 11. September 2001 ließ Generalstabschef Richard Myers auf DEFCON 3 setzen.

Die DEFCON-Stufen werden in erster Linie vom US-amerikanischen Präsidenten kontrolliert. Sie sind nach dem 2. Weltkrieg ins Leben gerufen worden.