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Diskussion:Carl Schmitt

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Inhaltsverzeichnis

siehe auch Archiv2

um eine geregelte Überarbeitung des Artikels zu gewährleisten ... --toktok 18:54, 7. Jan. 2007 (CET)

Überarbeitungshinweise

nicht viel, aber das ganze wirklich wissenschaftlich nutzbar zu machen:

- erledigt, deswegen gestrichen (um den Artikel vor Vermüllung zu schützen) -

bei allen schwierigkeiten, die ich mit sombart habe, könnte man darüber nachdenken, seine kritik zumindest ins literaturverzeichnis aufzunehmen (als essayistisch-kritische würdigung). gerade bei seinem eigenen, psychoanalytisch geprägten ansatz bedürfte die wissenschaftliche würdigung von Nicolaus Sombarts kritik einer selbstreflexion sombarts, die das buch meines wissens nach nicht leistet - schmitt war sombarts mentor, was das buch auch zu einem resultat des loslösungsprozesses vom - übervater - schmitt macht. das macht viele kritikpunkte nicht weniger gültig, allerdings müßten sie fall für fall hinterfragt werden, und das kann nicht in einem enzyklopädischen artikel über schmitt geschehen. sinnvoll wäre es hier eventuell, das verhältnis sombarts zu schmitt im sombart-artikel abzuhandeln, und dann entsprechend zu verlinken. im übrigen würde das auch dem eher schwachen artikel über sombart gut tun, bei dem - erstaunlicherweise - die beziehung zu schmitt gänzlich ausgespart ist. --toktok 20:16, 6. Jan. 2007 (CET)

Hallo Tobias, habe jetzt mal angefangen: Legalität und Legitimität sind verlinkt. Verfassungswirklichkeit war es bereits. Dass Großraum am Anfang unklar ist, ist OK. Das Verständnis ist - wie andere Begriffe dort verwendete Begrifft, etwa das Interventionsverbot raumfremder Mächte - nicht zum Verständnis notwendig. Sie an dieser Stelle zu erklären, würde zu weit führen. Wer sich dafür interessiert, wird im Inhaltsverzeichnis sehen, dass es noch erläutert wird. Thema Fußnoten: Alle Zitate sind belegt. Die Aussagen des Artikels sind durch die Literatur gedeckt. Ich bin nicht der Meinung, dass es hier immer eines Einzelnachweises bedarf. Der Abschnitt Bedeutung enthält etwa solche Allgemeinplätze, die in jedem Schmitt-Buch zufinden sind. Bei Politischer Publizistik und Zeit des NS sind doch zentrale Aussagen belegt. Der Rest findet sich leicht bei Noack und anderen (auch Kempner). Ich würde das nicht alles verlinken. Ist ja keine Seminararbeit. Wo genau siehst Du einen solchen Bedarf? Ich kann natürlich schon hier und da mal Belege nachliefern. "Schmittsche" würde ich so lassen. Da haben wir uns mal bei einem Review drauf geeinigt und es ist ja konsequent durchgehalten. Bin da aber leidenschaftslos. Theorie des Partisanen wird als Veröffentlichung genannt. Sowohl im Text als auch in der Literaturliste. Sombart wurde ausführlich diskutiert. Er spielt in der Sekundärliteratur keine Rolle. Den Sombart-Artikel auszubauen wurde Thomas regelmäßig vorgeschlagen. Ihm geht es ja nicht um den Inhalt, sonst hätte er das längst getan. Für weitere Hinweise bin ich dankbar. Gruß --GS 19:06, 7. Jan. 2007 (CET)

erledigt --toktok 19:16, 7. Jan. 2007 (CET) --toktok 22:41, 7. Jan. 2007 (CET)

Habe es ergänzt. Danke für die Hinweise! Gruß --GS 22:17, 7. Jan. 2007 (CET)

Großes Lob den Autoren

Dieser Artikel ist wirklich ausgezeichnet und erfüllt die Funktion einer Enzyklopädie, Lust auf tiefere Befassung mit dem Thema zu wecken. Einzig die Faszination Schmitts zum italienischen Faschismus wirdnur erwähnt aber nicht ausgeführt, ist Ihnen das auch aufgefallen? Hierzu war in der FAZ vom 03.01.2007 ein interessanter Kommentar von Wolfgang Schieder.

Zu Ihrer Diskussion: Ich finde den Artikel nicht zu unkritisch, die Passage über Schmitts Lebens ist schon eindeutig genug; zudem wird in der Werkschau auch immer wieder auf die Identität mit nationalsozialistischen Anschauungen etc. verwiesen.

--213.23.4.74 19:32, 6. Jan. 2007 (CET)

Hallo IP, vielen Dank für das Feedback und den Hinweis auf Schieder. Ich habe das auch gelesen, fand es aber in Bezug auf Schmitt recht unergiebig. Interessant war aber, dass Schmitt aus Sicht Schieders nicht durchschaut hatte, dass Mussolini ihm einen Standardspruch mitgegeben hatte. Das passt zu Schmitt, der offenkundig von seiner eigenen Bedeutung so tief durchdrungen war, dass er das Floskelhafte dieses Satz nicht mitbekam. Ansonsten gibt es, soweit ich weiss, auch nicht viel mehr zu Schmitt und dem Faschismus. Es gibt eine Rezension aus dem Jahre 1929, aber sonst nicht so viel. Wenn Du aber Hinweise hast, sind sie sehr willkommen. Ich werde gelegentlich auch noch mal schauen. Gruß --GS 20:35, 6. Jan. 2007 (CET)
Nein, habe auch kein weiteres Wissen darüber, anders als offenbar Schieder oder die FAZ-Redaktion. Ich kenne Schieder nicht gut und weiß nicht, wie bekannt dieser "Standardspruch" Mussolinis tatsächlich war, insofern wage ich kein psychologisches Zeugnis über Schmitt abzugeben. Evtl. ist Schieder auch nur stolz darauf, den Spruch gekannt zu haben.
Was mir an der Lektüre des Artikels hier besonders gefallen hat ist die sehr gelungene Einbettung der Schmitt'schen Ideen in den Staatsordnungskanon bzw. die Kontrastierung damit. So fällt mir erst jetzt auf, wie schlecht uns Schmitt in der Uni gelehrt wurde: Primat des Politischen vor dem Militärischen, das fanden wir vernünftig und taugte zum Leitmotiv - und haben dabei übersehen und nicht reflektiert, daß es ein Primat des Rechts geben könnte. So dann sicher auch nicht die Verbindung zu Kant gesehen etc.
Zu dem gesperrten Benutzer Thomas: Ich bitte Sie, der Artikel ist nicht braun gefärbt, zur Rehabilitation Schmitts läßt er sich sicher nicht heranziehen!
Nicht alles, was sich nicht zur Rehabilitation von Schmitt heranziehen ließe, ist deswegen gleich koscher. --Thomimi 18:41, 7. Jan. 2007 (CET)

--213.23.4.74 21:17, 6. Jan. 2007 (CET)

Was Schieder interessierte, ist der Umstand, dass Schmitt in der Delegation Mussolini persönlich getroffen hatte. Mehr nicht. Dass Schmitt aber ansonsten keine sachdienlichen Hinweise geben konnte, hat Schieder ja unterhaltsam selbst beschrieben. Vielen Dank für die Schilderung Deiner Lektüreeindrücke bzgl. des Wikpedia-Artikels. Feedback ist sehr willkommen. In der Tat war es das Ziel, Schmitt einzubetten und auch komperativ zu erschließen. Es freut mich, wenn das in Deinen Augen gelungen ist. Kannst Du vielleicht noch etwas zu Deinem persönlichen Hintergrund mitteilen? Würde mich interessieren und das Feedback noch besser einordnen lassen. Dass der Artikel Schmitt glorifiziere ist übrigens flagranter Unsinn, an den Thomas7 selbst nicht glaubt. Sonst würde er nicht behaupten, mit ein paar Sombart-Sprüchen, die garnichts mit dem Nationalsozialismus zu tun haben, die braune Färbung ausgleichen zu können. Das ist für jeden offensichtlicher Quatsch. Der Nazi-Vorwurf gehört aber zum Standard-Repertoire von Thomas7, auch in ganz unpolitischen Zusammenhängen. Das zeugt ja selbst von einer geistigen Unreife und einem verharmlosenden Umgang mit der jüngsten Geschichte. Dies ist ihm öfters gesagt worden, er konnte es aber nicht verstehen. Daher wird er hier ignoriert. Ich empfehle, das auch zu tun. Zu Schmitts Rezension von 1929 werde ich etwas kurzes schreiben. Gruß --GS 21:29, 6. Jan. 2007 (CET)

Ich habe jetzt nochmal nachgesehen und einen Text zum Verhältnis Schmitts zum italienischen Faschismus verfasst. Er ist leider etwas länger geworden. Er umfasst jetzt allerdings praktisch auch die komplette Auseinandersetzung Schmitts mit diesem politischen Phänomen. Sie fand überhaupt nur an zwei Stellen in seinem Werk statt. Ich habe keinen rechten Ort im Text gefunden. Auch soll das Thema keinen überproportionalen Raum erhalten, um Schmitts Denken nicht zu verzerren. Er hatte den Faschismus zwar zeitweilig geradezu euphorisch begrüßt, ihm aber eben nur wenig Raum in seinen Schriften gegeben. Daher ist es jetzt eine längere Fußnote geworden. Ich bitte ggf. um Alternativ-Vorschläge für eine Verankerung des Themas im Text. Gruß --GS 23:40, 6. Jan. 2007 (CET)

So jetzt, habe ich das nochmal an der richtigen Stelle im Text verankert und noch etwas ausgeführt. Zwar ist die Beschäftigung Schmitts mit dem Faschismus jetzt, gemessen an dem Raum, die sie in seinen Schriften einnimmt, deutlich überrepräsentiert, aber es wird daran sehr gut Schmitts Denken und auch sein antibürgerlicher (=antiliberaler) Affekt deutlich. Daher finde ich das in dieser Ausführlichkeit in Ordnung. Es wird auch deutlich, warum trotz Begeisterung für den Faschismus junge sozialistische Theoretiker an Schmitt anknüpfen konnten (Schmitt selbst knüpft ja in der Faschismusrezension ausdrücklich an Kirchheimer an; eine Schande übrigens, dass da noch kein Artikel zu existiert, werden man einen Anfang machen...). Daher nochmal vielen Dank für die Anregung, liebe IP. Ich hoffe, der Text entspricht auch in etwa Deinen Erwartungen. Gruß --GS 11:57, 7. Jan. 2007 (CET)
Danke, das verdeutlicht noch einmal diese opportunistische Einstellung Schmitts im Sinne der Aneignung rhetorischer Figuren, hier Mussolini. Wenn ich mehr Zeit hätte, könnte ich den Abschnitt zur Rezeption in den Internationalen Beziehungen ergänzen, das kann aber dauern, ich nehme es mir mal vor. --213.23.4.74 17:25, 7. Jan. 2007 (CET)
Wieso opportunistisch? Ich würde sagen, es handelt sich um eine sehr freie Rezeption. Schmitt geht es nicht um Analyse, sondern er eignet sich, wie aus einem Ideensteinbruch, einfach das, an, was ihm in den Kram passt. Was aber durch die Passage - paradoxerweise - nochmal deutlicher geworden ist, sind die Anknüpfungspunkte zu Otto Kirchheimer. Ich habe einen entsprechenden Artikel angelegt. Das mit den Internationalen Bezieheungen klingt sehr interessant. Kannst Du vielleicht mal noch ein paar mehr Hinweise geben, was damit gemeint ist? Gruß --GS 18:25, 7. Jan. 2007 (CET)
Opportunistisch in dem Sinne, daß er, wie du geschrieben hast, sich nach Opportunität Ideen angeeignet hat, die seine Konzepte stützten - ist das nicht eine Form des Relativismus die er kritisierte? In den IB (genauer: Kriegsursachenforschung, Internationale Politik) kommt man um Schmitt kaum herum (Partisanen, Bürgerkrieg, Nomos der Erde etc.). Die Scheu scheint mir weit geringer als in der Staatsrechtslehre. Möglicherweise aber ja auch nur in Deutschland? --213.23.4.74 18:42, 7. Jan. 2007 (CET)
Achso, Opportunismus ist ja sonst etwas anders konnotiert. Sag doch mal ein Beispiel für die Rezeption in den IB. Einiges ist doch im Artikel unter Wirkung erwähnt, oder? Eine Ergänzung wäre auf jeden Fall willkommen. Gruß --GS 18:45, 7. Jan. 2007 (CET)
Hallo ! Vielleicht könnte jemand auf der "Carl Schmitt"-Seite die Angaben zum Autor des Artikels ändern: "Wolgang Schieder" statt "Theodor Schieder" Gruß, Gemini79
Gemacht, herzlichen Dank!! --GS 09:06, 15. Jan. 2007 (CET)


Editwar

ich bezweifele, dass dieser kindergartenmäßige Kleinkrieg der Wikipedia dient. Deshalb spreche ich mich dafür aus, dass Änderungswünsche per email-Kontakt an GS herangetragen werden, und er diese dann in eine - gesperrte - Diskussionsseite ein trägt, vergleichbar einer moderierten mailing list ... --toktok 19:04, 7. Jan. 2007 (CET)

Thomas7 hat an dem Artikel kein Interesse. Er will etwas beweisen. Jeder Admin kann Änderungswünsche umsetzen. Ich mache das aber natürlich gerne. Ich habe bislang auf jeden Hinweis auf der Diskussionsseite prompt reagiert. Sinnvolle wurden direkt umgesetzt. Gruß --GS 19:08, 7. Jan. 2007 (CET)

Ich habe den Artikel wieder wegen Edit-War gesperrt. --AT talk 17:20, 22. Jan. 2007 (CET)

und das ist gut so. danke^^ --toktok 18:07, 22. Jan. 2007 (CET)

Das Übliche halt wieder. Unter neuem Nickname derselbe Schmarrn. Solange dieser monomane Sombart- und Zitatefan kein neues Hobby gefunden hat, muss der Artikel wohl gesperrt bleiben. Schade. --Mautpreller 08:30, 23. Jan. 2007 (CET)

Märzgefallener?

und trat am 1. Mai 1933 als sog. „Märzgefallener“ in die NSDAP ein - Laut Artikel Märzgefallener ist diese Bezeichnung ein Spottname, sollte also in einem enzykl. Artikel nicht benutzt werden, auch nicht in Anführungszeichen (vgl. das Beispiel mit dem Historiker Erwin Mustermann auf Typogr.).--Bernhardiner 16:10, 19. Jan. 2007 (CET)

Wird in der Sekundärliteratur auch so verwendet. Es ist auch im Kontext bedeutsam, dass Schmitt, der gern als Wegbereiter der Nationalsozialisten apostrophiert wird, ein "Märzgefallener" (also ein Neumitglied aus Karrieregründen) ist (ein Vorkämpfer der ersten Stunde wäre ja bereits in der Weimarer Republik Mitglied geworden). Es handelt sich um einen stehenden Begriff. Der Begriff ist auch doppelt als stehende Redewendung kenntlich gemacht: durch ein "sog.", durch Anführungszeichen. Es gibt sogar auch noch einen Link, der den Zusammenhang erläutert. Da sehe ich beileibe keinen Handlungsbedarf. Im Gegenteil. Der Textabschnitt, auf den Du Dich beziehst, ist auch nur eine Anregung: "Textstellen durch Anführungszeichen als fragwürdig zu kennzeichnen, ist in einer Enzyklopädie in der Regel unangemessen und kann auch dem geforderten neutralen Standpunkt zuwiderlaufen." Der NPOV ist nicht gefährdet, und unangemessen ist die Bezeichnung auch nicht. --GS 18:28, 19. Jan. 2007 (CET)
(BK) Die Anführungszeichen werden hier nicht im Sinne von WP:NPOV unzulässig relativierend (wie es im Beispiel bei WP:TYP der Fall ist), sondern zitativ eingesetzt, was ein Unterschied ist. --G. ~~ 18:33, 19. Jan. 2007 (CET)
Danke für die zweite Meinung! Ich würde sagen, wir lassen es dann so. Einverstanden, Bernhardiner? --GS 20:52, 19. Jan. 2007 (CET)

Quellen

Sockenpuppe hin oder her, ich sehe keinen zweingenden Grund den Sombart unter Literatur nicht in vernünftigem Maß zu erwähnen:

-- 790 13:24, 27. Jan. 2007 (CET)

Argh, ich sehe, ihr habt das schon laaang diskutiert... aber von jemandem, der S. persönlich gekannt hat, finde ich sowas schon interessant - man kann ja evtl. eine kritische Bemerkung hinzufügen, wie "autobiographisch geprägtes Werk" o. ä. -- 790 13:32, 27. Jan. 2007 (CET)
Hallo 790, in der Tat geht es nicht darum, ob Sombart zitiert werden soll, oder nicht. Es geht um die Verhaltensweise von Thomas7 (und seiner unzähligen Inkarnationen). Es lässt sich leicht eine Literaturliste zu Schmitt mit weit über 1000 Einträgen generieren. Ich selbst hatte eine solche mal spaßeshalber eingestellt. Das kann aber niemand ernsthaft wollen. In einem der beiden Reviews des Artikels wurde eine auch so schon zulange Literaturliste bemängelt. Es wurde daum gebeten, nur aktuelle und/oder kanonische Literatur aufzunehmen. Daher habe ich die Liste auf das heutige Maß gekürzt. Maßgabe war insbesondere, dass Schmitt im Titel des Textes auftaucht. Nimmt man diese Einschränkung heraus, lässt sich die Literaturliste ins unermessliche verlängern. Bei den Texten Sombarts erfüllt nur ein Werk dieses Kriterium (deutsche Männer). Allerdings erfüllt es die beiden anderen Kriterien nicht: es ist weder aktuell noch kanonisch. Erstere Frage lässt sich objektiv klären. Für die Beantwortung der zweiten Frage hatte Nodutschke, der auch für eine Aufnahme Sombarts plädierte, ein intersubjektives Kriterium vorgeschlagen: die Erwähnung in einschlägiger Überblicksliteratur. Das habe ich aufgenommen und eine Liste vorgeschlagener Literatur auf die Rezeption Sombarts überprüft. Das Ergebnis war negativ. Wenn Sombart erwähnt wurde (wie bei Noack ISBN 3548355811), dann mit einem ausdrücklichen Hinweis auf die Unseriösität maßgeblicher Schlussfolgerungen. Trotz dieses Sachstandes wurde Thomas7, der mit einem egomanischen Furor jede Artikelarbeit störte, ein Kompromiss vorgeschlagen: Ein Werk von Sombart wird zitiert, Sombart wird verlinkt und er kann in dem Sombart-Artikel ausführlich zitieren. Das lehnte er ab und versucht seitdem stereotyp seine letzte Änderung von vor anderthalb Jahren einzustellen. Ob man gegenüber einem solchen Verhalten tatsächlich die Hoffnung auf einen rationalen Dialog hegen darf, überlasse ich dem Urteil jedes Einzelnen. Aus meiner Sicht bleibt daher: Sombart wird nicht zitiert. Über ernsthafte Anregungen und ergebnisoffene Vorschläge bin ich aber immer dankbar. In evidentem Widerspruch zu Thomas7s stereotyper Behauptung, ich wolle den Artikel zu meinem Privateigentum machen, bin ich auf jede Sachäußerung immer sofort eingegangen. Aufgrund der Kritik, der Artikel habe zuwenig Belege, bin ich z.B. gerade dabei, jede einzelne Aussage ausführlich zu belegen. Ich freue mich auch über Hinweise, die zur Verbesserung des Artikels beitragen. Gruß --GS 13:45, 27. Jan. 2007 (CET)
Hallo, die Vorgeschichte mit Thomas7 kenne ich im Detail nicht, und du wirst mir nachsehen daß ich sie auch gar nicht kennen will. Ich meine nur, daß man "Deutsche Männer" in die LL aufnehmen sollte, eben wegen des von dir genannten 1. Kriteriums Titel, außerdem aus dem inversen Grund den du unter 2. als Ausschlußgrund aufführst: daß es nicht aktuell ist - dafür aber von einer persönlichen Beziehung zu Schmitt geprägt, was ja auch etwas wert ist. 3.- Bedenken zur Seriosität Sombarts könnten z.B. in Form eines Zitats dem Literaturhinweis hinzugefügt werden. Das ist mein Vorschlag, und wer weiß, vielleicht ist ja auch T7 dann mal zufrieden. Gruß 790 15:02, 27. Jan. 2007 (CET)
Dieser Status bestand bereits. Thomas7 war nicht zufrieden. Es geht ihm nicht um Sombart. Im entsprechenden Artikel ist die ihm so wichtige Beziehung zu Schmitt nicht ausgeführt. Das tut er auch nicht. Er möchte hier seinen Willen diktieren. Nach den heutigen Selektionskriterien gehört Sombart nicht in den Artikel. Bitte führe doch nochmal aus, warum die Kriterien im Falle Sombart nicht gelten sollen. Ich möchte einen Konsens, an dem viele Diskutanten beteiligt waren, nicht einfach so unterlaufen. Ich sträube mich aber auch nicht gegen die Aufnahme dieses Titels, wenn es hierfür intersubjektiv überprüfbare Gründe oder einen neuen Konsens gibt. Gruß --GS 15:22, 27. Jan. 2007 (CET)
<gebetsmühle>ja aber mir gehts um sombart und nicht um t7</gebetsmühle> ;-) 790 01:12, 28. Jan. 2007 (CET)

weitere Kommentare zum Text

Hallo GS, anbei ein paar erste Anmerkungen zu Schmitt: a) Der Begriff Zerebralsklerose ist laut WP veraltet - habe leider keine Ahnung was besser ist. b) Taubes war nicht in ein Gutachten um einen Brandanschlag verwickelt, sondern es ging um das Flugblatt "Burn, warehouse, Burn..." (das macht den Fall wenigstens etwas weniger absurd). c) Am Anfang ist die Chronologie leicht lückhaft - nach der Jahreszahl 1910 kommt 1915, wäre auch interessant nochmal genau zu erfahren, in welchen Jahren er denn in München Teil der Boheme war. d) das "konkrete Ordnungsdenken" müsste man noch erläutern (oder weglassen) - es kommt genau einmal vor. e) die Aussage, das der Pr. Staatsrat im viel bedeute, ist praktisch doppelt. f) nach der serbischen Hochstaplerin fragt man sich, welche Nationalität seine zweite Frau Duska Todorovic hatte. g) ich habe in den Artikel von Chr. Linder in Lettre reingesehen, zufällig habe ich das zur Hand: er schreibt recht knapp, dass das Schwarze Korps ihn letztlich wegen seines Opportunismus angegriffen habe. Das kommt hier nicht recht klar raus: "Nationalsozialistische Stellen versuchten also ab 1936 Schmitt als bloßen Opportunisten darzustellen und durch Hinweis auf seine fehlende nationalsozialistische Gesinnung aus seiner Machtstellung zu vertreiben." Auch viele andere Textstellen in Deinem Text (etwa das mit den schneidigen Formulierungen, mit denen er sich profiliert) legen letztlich eine opportunistische Handlungsweise nahe. (vielleicht einfach: "(NS-Stellen) griffen ihn 1936 als Opportunisten an...." oder: "warfen ihm Opportunismus vor." Soweit erstmal. Grüße Plehn 22:15, 27. Feb. 2007 (CET)

Zerebralsklerose lasse ich so. Es gibt ja einen Link. Taubes bitte Du verbessern, ich habe das aus dem verlinkten Kraushaar-Artikel, andere Quellen kenne ich nicht. Bei Lindner bitte Seitenzahl angeben. Gruß --GS 11:37, 10. Mär. 2007 (CET)

Hallo GS, hier ein paar weitere Kommentare - der Artikel ist ja nicht entsperrt, daher hier.(das ist jetzt etwas mühsamer, vor allem für Dich.)

Vorspann: Textgattungen erwähnt - "ideengeschichtliche Untersuchungen" ist natürlich keine Textgattung i.e.S., Schreibfehler bei Textexegesen (soll es wohl heißen).

Abschnitt Politische Publizistik: Wenn ich es recht kapiere, ist die Lehre vom unantastbaren Wesenskern der Verfassung in den Grundrechten des Grundgesetzes "umgesetzt" (??)(ich bin weder Jurist noch Politologe etc.) - das finde ich aber auf Anhieb nicht erwähnt. Am Schluß: "ob der Hüter der Verfasssung ein Verfasssungsgerichtshof oder der Reichspräsident sei - nur aus Symmetriegründen: besser wäre vermutlich es beidemale bestimmt zu schreiben: der

Übernächstes Satz: Hans Kelsen und Hermann Heller erwähnt - die könnte man kurz charakterisieren, welche Bedeutung sie haben

Seite 4 bei meinem Ausdruck: "Mythus" nicht als Zitat - sollte besser Mythos heißen? Kurz danach dann Mythus als Zitat.

Klammer der Quelle Schieder (Wolfgang Schieder: Carl Schmitt und Italien..) - das kann in eine Fußnote.

Das ihm der Titel "Preußischer Staatsrat" wichtig war, kommt zweimal vor.

Seite 10 Ausdruck, Abschnitt Schmitt als Katholik und Kulturkritiker:

Der Terminus "Machbarkeitsphantasien" scheint mir ungenau (und schon negativ), besser hier zu gebrauchen und neutraler: Fortschrittsoptimismus

Die "ungefilterten kulturpessimistischen" Ausbrüche (warum sollten sie auch "gefiltert" sein??) sollten evt. mit einem Zitat belegt werden.

Termini: Deliberation und encadrierte - kann man das nicht einfacher sagen?

"Der Mensch ist für den Katholiken Schmitt nicht von Natur aus gut, sondern unbestimmt, fähig zum Guten wie zum Bösen." - das klingt trivial, ist es aber nicht, wenn man die entsprechende katholische Lehre/Quelle anführt - vermutlich Augustinus???

Begriff "Rechtsgenossen" - ist das Schmitts Begriff? dann in Anführungszeichen vermutlich

Abschnitt: Verfassung....: einmal Terminus juridisch - kurz danach juristisch - ist das korrekt so ??

Abschnitt Repräsentation, Demokratie, Homogenität

a) von Homogenität ist auch im Abschnitt darüber die Rede - möglicherweise umbauen

b) in diesem Abschnitt ist dann als erstes von "Gleichheit" die Rede, danach von "Gleichartigkeit bzw. Homogenität", im NS heiße es dann "Artgleichheit" - sollte es hier besser "rassische Gleichheit" heißen? - hier scheint die Terminologie nicht klar zu sein.

zu Taubes,nochmal: bitte umgehend die falsche Sache mit dem Brandanschlag ändern - es ging um ein Flugblatt. "reger Austausch" mit T. ist auch zuviel - lt. der gegenstrebigen Fügung hat er alle Bücher von Schmitt erhalten, jedoch nie geantwortet, bis er dann 1984 oder wann nach Plettenberg gefahren ist.

Waren Rüdiger Altmann und Johannes Gross wirklich "Schüler" Schmitts?? Das könnte man ja nur richtig sagen, wenn sie bei ihm studiert hätten.

Noch ein Döneken zur "Wirkung": ich habe zuhause einen Raubdruck von "Ex captivitate Salus", "verlegt" 1988 in Berlin. Vornedrauf ein paar steinewerfende Autonome - keine Ahnung, warum ausgerechnet dieses buch - vielleicht haben sie das falsche erwischt.

Soweit - 20-30 kleinere Tippfehler habe ich jetzt natürlich nicht aufgeführt.

Soweit - ich hoffe es ist verständlich und es sind nicht zuviele Tippfehler drin. Grüße Plehn 22:20, 6. Mär. 2007 (CET)

Sorry, war gestern abend überraschend unterwegs. Habe aber jetzt entsperrt. Wir können das ja gemeinsam einarbeiten. Das mit Ex captivitate Salus ist ja verrückt. Dein Punkte sind super, gerne mehr davon ;-) Sobald ich Zeit habe, mache ich mich an die Umsetzung, wenn Du das nicht selbst tust. Danke und Gruß --GS 09:08, 7. Mär. 2007 (CET)

Ich sehe nichts von einer Entsperrung?! - umsetzen musst Du es weitgehend, da ich nicht die inhaltliche Ahnung habe. Ich würde nur die Tippfehler korrigieren, die ich aber nicht regelmäßig zur Hand habe. Plehn 21:15, 7. Mär. 2007 (CET)

Sorry, hat wohl gestern nicht recht geklappt. Habs nochmal gemacht. Umsetzen tue ich am Wochenende. Bitte Umsetzung kritisch begleiten. Danke und Gruß --GS 08:59, 8. Mär. 2007 (CET)
Habe mal den Großteil umgesetzt. Jetzt bist Du dran. Nur Mut. Wenn mir etwas falsch erscheint, was Du änderst, sage ich das schon. Danke und Gruß --GS 14:02, 10. Mär. 2007 (CET)

Hier ist auch nochmal der FAZ-Artikel kopiert - [1]. Ein paar typos folgen noch, allerdings nicht mehr heute. Grüße Plehn 22:35, 12. Mär. 2007 (CET)

Isensee / Fußnote 52

Der Verweis auf den FAZ-Artikel sollte imo durch den Verweis auf seinen Festbeitrag "Bundesverfassungsgericht - quo vadis?" im Bericht zum 61. DJT ersetzt werden, da der FAZ-Beitrag nur eine gekürzte Fassung dieses Vortrags ist. Ich kann gerne mal die genaue Literaturangabe raussuchen, werde das wohl zu Samstag schaffen. --C.Löser Diskussion 12:09, 15. Mär. 2007 (CET)

Super, wäre most welcome. Gruß --GS 15:04, 15. Mär. 2007 (CET)

Hm, dass Böckenförde von Schmitt beeinflusst ist steht wohl außer Frage und auch der zitierte Aufsatz aus der NJW ist ein passender Beleg (auch wenn es sich genaugenommen auch hierbei um original research handelt (und nein, ich bin nicht hier um eine Retourkutsche wegen Murswiek zu fahren, konnte mir die Bemerkung aber grad nicht verkneifen ^_^)), aber was an dem Beitrag Isensees auf dessen Beeinflussung durch Schmitt hinweisen soll ist mir nicht ganz klar. Lediglich im Abschnitt XI (Seite H 23) spricht er kurz das "Politische" an, das ist aber auch schon das einizige, was mich am ganzen Beitrag an Schmitt erinnert (wenngleich ich mir nicht anmaßen will, ein Kenner des Schmittschen Werks zu sein). Dass in dem Beitrag in der FAZ (den ich nicht kenne und den ich mir hier auch nicht ohne Weiteres besorgen kann) Konkreteres stand wage ich zu bezweifeln, da es sich dabei ja nur um eine gekürzte Version des Festbeitrags handelte.

Diese Frage führt mich zur allgemeinen (nicht auf obige Stelle bezogenen) Frage, wann bzw. ob im 20. Jh. überhaupt noch jemand als "Schüler" eines Wissenschaftlers gelten kann. ZB würde ich selbst Markus Heintzen, der wie Isensee Rechtswiss. und Philosophie studiert hat und lange Jahre wiss. Hilfskraft und später wiss. Assistenz Isensees war und nun wie dieser Staatsrecht, Steuerrecht, Staats- und Verfassungstheorie lehrt nicht unbedingt als dessen "Schüler" bezeichnen. --C.Löser Diskussion 11:03, 17. Mär. 2007 (CET)

Siehe dazu auch die noch nicht formulierte Verknüpfung zwischen Schmitt und Böckenförde/Isensee im Artikel Verfassungstheorie. --C.Löser Diskussion 12:52, 17. Mär. 2007 (CET)

Man lese nur den Beitrag Isensees in Quaritsch (Hg.,), Complexio Oppositorum, Über Carl Schmitt, 1988. Dazu auch hier. Ansonsten knüpft Isensee offen an Schmittsche Theoreme an, etwa das des "Hüters der Verfassung". Isensee wird daher auch in nahezu aller Überblicksliteratur ewähnt (etwa, Noack, van Laak, Koenen um nur einige herauszugreifen). Bei Böckenförde gilt all das das in noch ungleich höherem Maße. Also beileibe kein Original Research. --GS 21:06, 20. Mär. 2007 (CET)
Okay, dann müssten genaugenommen die Verweise bei Böckenförde und Isensee ersetz oder ergänzt werden durch die Sekundärliteratur, die jeweils ebendiesen Schluss zieht, damit es nicht nur kein original research ist, sondern auch nicht wie welches aussieht ;-). Ist mir aber ehrlichgesagt auch egal, es war ja nur eine Randbemerkung und ich sehe das nicht so eng. Jedenfalls erscheint mir der Verweis bei Isensee nicht recht geeignet; der bei Böckenförde ist Schmitt ja ausdrücklich zu seinem 90. gewidmet, bei Isensee wird Schmitt nicht erwähnt. Müsste aber nochmal nachgucken, ob Isensee das BVerfG als Hüter der Verfassung bezeichnet, aber selbst wenn wird einem in dieser Beziehung unbedarften Leser (wie mir) eben nicht unbedingt klar, inwiefern der Verweis die im Artikel gemachte Beeinflussung Isensess durch Schmitt belegen soll. Ist mir jetzt aber auch nicht so wichtig, dass ich dich damit weiter nerven müsste. Gruß --C.Löser Diskussion 21:24, 20. Mär. 2007 (CET)

Schmitt-Schule

Vielleicht ist das noch von Interesse. --C.Löser Diskussion 22:42, 26. Mär. 2007 (CEST)

müssen hier ungebräuchliche begriffe wie denkkollektiv rein? fleck mag den begriff zwar verwendet zu haben, aber das sagt überhaupt nichts über seine verbreitung. der entsprechende artikel gehört wahrscheinlich auch gelöscht --toktok 08:52, 3. Apr. 2007 (CEST)

Der Artikel ist hochgradig angreifbar, bis sachlich falsch. Dass Triepel und Kaufmann nicht der Schmitt-Schule angehört haben soll, stellt die Verhältnisse nachgerade auf den Kopf. Gerade Triepel war, überspitzt ausgedrückt, ein führender Staatsrechtler, als Schmitt noch in die Schule ging. Bei Leibholz und Scheuner gibt es Anknüpfungspunkte, aber auch sehr deutliche Unterschiede. Das trifft übrigens auch für Heller zu. Wie Schmitt, damals einer der "jungen Wilden", die klare Aussenseiter ihrer Zunft waren. Wer sagt denn eigentlich, dass Hesse und Morlok zur Schmitt-Schule gehören? --GS 09:21, 3. Apr. 2007 (CEST)
Hallo Westiandi, da die Diskus von Carl Schmitt und Benutzer GS für IPs gesperrt sind du gerade online bist: kannst du bei Diskussion:Carl Schmitt#Schmitt-Schule einen Verweis auf meine Antwort auf Diskussion:Verfassungstheorie einfügen? Danke & Gruß --141.53.209.134 13:51, 3. Apr. 2007 (CEST)
Diskussion:Verfassungstheorie
Ist somit geschehen --Westiandi 13:58, 3. Apr. 2007 (CEST)

Widmung von Ex Captivitate Salus

Hallo GS,

ich habe noch eine Anregung zum Lemma Schmitt: Wie schonmal gemailt: das kleine Büchlein Ex. C. S. hat er einem "Dr. Wilhelm Ahlmann" gewidmet, er schreibt darin, das "Ahlmann sich und seine Freunde im Dezember 1944 weiteren polizeilichen Vernehmungen durch den Tod entzog" (das bringt er in Zusammenhang mit stoischer Philosophie). Was sagen Deine Schmittianischen Bücher über Ahlmann? Man könnte es unter die übliche Schmittsche Selbststilisierung abbuchen, wenn nicht Taubes etwas ähnliches geschrieben hätte (Gegenstrebige Fügung): (Zitat Schmitt):".'..Kapitelüberschriften des Policraticus: Tyrannum licet adulari (der Tyrann ist anzuhimmeln), tyrannum licet decipere (der Tyrann ist zu betrügen), tyrannum licet occidere (der Tyrann ist umzubringen).' (Kommentar Taubes:) Diese drei Stufen beschreiben, so meine ich, wie in einer Allegorie die Geschiche Carl Schmitts unter der Signatur der nationalsozialistischen Tyrannis. Am Anfang adulari, dann Betrügen durch Distanzierungen, die undeutlich bleiben, und zuletzt das sich Anschließen an Gruppen, die an eine Verwerfung des Regimes denken." Was ist über die Kontakte von CS nach 1936 bekannt? Noch was: man könnte im Lemma deutlicher machen, wie Schmitt sich zu den beiden großen anderen juristischen Schulen, dem Positivismus und dem Naturrecht (oder? - bin kein Jurist etc.) stellte (vermutlich stellte er sich komplett quer dazu). Grüße Plehn 22:06, 2. Apr. 2007 (CEST)

Hallo Plehn, mir ist keine Erwähung der Widmung in der Schmitt-Literatur erinnerlich. Muss aber nicht zwingend etwas heissen. Auch habe ich nicht alle Literatur im Zugriff. Ich könnte bei van Laak oder Koenen nochmal nachgucken. Vielleicht weiss aber auch jemand anderes etwas dazu. Zum Thema: Naturrecht / Positivismus: Man könnte Schmitts Position im sog. Methodenstreit skizzieren. Das ist eine interessante Perspektive. Ich werde mal was versuchen, denke ich. Gruß --GS 10:48, 4. Apr. 2007 (CEST)

Hallo GS, wäre doch interssant zu erfahren, wer dieser Ahlmann war (in der DDB gibt es eine juristische Diss. von 1919, vermutlich vom gleichen Wilhelm Ahlmann). Gibt es in der Lit. Hinweise auf Kontakte von Schmitt zu "Regimekritikern"?? Wie gesagt, Taubes Äußerung legt so etwas nahe. Nochwas: im Lemma über den Theologen Erik Peterson steht Schmitt erwähnt (die waren wohl auch zusammen in Rom), umgekehrt ist das noch nicht der Fall. Grüße Plehn 17:19, 6. Apr. 2007 (CEST)

Ich glaube, Taubes ist da mit seiner Empathie zuweit gegangen. Schmitt hatte Kontakte zu Widerständlern. Er hat Popitz noch vor seiner Hinrichtung im Gefängnis besucht. Daraus lässt sich aber nicht ableiten, dass er mit dessen Zielen sympathisiert hätte. Schmitt war ein Exponent des Regimes. Wilhelm Ahlmann ist der Forschung übrigens gut bekannt, wie ich festgestellt habe. Koenen zitiert den Briefwechsels Schmitt mit ihm 8 mal. Ahlmann wird als Freund Schmitts bezeichnet, der 1933 als Hilfsreferent in die Hochschulabteilung des Preußischen Kultusministerium ernannt wurde. Ahlmann konnte Schmitt für dessen gewünschten Wechsel an die Berliner Universität mit Informationen versorgen. Später wird Ahlmann als "Ministerialrat" bezeichnet. Mehr kann ich derzeit leider nicht sagen. Ja, zu Peterson hatte Schmitt Kontakt. Er diskutierte mit ihm vor allem über Politische Theologie 2. Man könnte es dort erwähnen. Ich halte es aber nicht für zwingend. Gruß --GS 20:46, 8. Apr. 2007 (CEST)

OK, ich denke, dass ist dann alles erledigt. Plehn 17:58, 9. Apr. 2007 (CEST)

Zufällig gefunden

Dem Artikel magelt es ja nicht an Quellen, aber vielleicht ist ja dieses Essay interessant, über das ich eben zufällig gestolpert bin:

Pjacobi 22:20, 21. Apr. 2007 (CEST)

Bundesstaatlichkeit zum politischen Bestandteil einer Verfassung zu rechnen?

Im Abschnitt "Verfassung, Souveränität und Ausnahmezustand" steht: "Zum politischen Teil der modernen Verfassung gehören für Schmitt etwa die Entscheidung für die Republik, für die Demokratie, für die Bundesstaatlichkeit und für den Parlamentarismus...". In Hinblick auf die Bundesstaatlichkeit bin ich nicht recht überzeugt. Die Verfassungslehre des Bundes wird ja erst gesondert im vierten Abschnitt behandelt. Dort spricht er in § 30 VI, 2 zwar davon, dass etwa USA oder Weimarer Republik aufgrund ihrer "positive[n] Entscheidung über die Art der politischen Existenz" als Bundesstaaten zu bezeichnen wären, was zunächst dafür zu sprechen scheint, die Bundesstaatlichkeit dem die Verfassungsidentität ausmachenden, politischen Bestandteil zuzuordnen. Allerdings spielt er dabei selbst auf die Diskrepanz zwischen Verfassung und Verfassungswirklichkeit an; der föderale Bundesstaat hatte sich ja in der Weimarer Republik durch Verfassungswandel zu einem unitarischen Bundesstaat entwickelt - ich setzte das mal gleich, auch wenn Schmitt hier eher an die politische Einheit überhaupt im Gegensatz zu jeglicher Art von Bundesstaat gedacht hat. Ein paar Zeilen darunter schreibt Schmitt dann: "Die bundesstaatliche Organisation [...] verbindet sich gewöhnlich mit rechtsstaatlichen Organisationsprinzipien und dient dann einem [...] System von Gewaltenunterscheidung...". Das spricht dann dafür, die Bundesstaatlicheit dem rechtsstaatlichen Bestandteil zuzurechnen. Denn auch wenn Schmitt schreibt "gewöhnlich", so kann ja - um innerhalb Schmitts Systematik zu bleiben - ein bestimmtes Prinzip nicht in einer Verfassung politischer und in einer anderen rechtsstaatlicher Bestandteil sein (?). Ohne die Frage hier endgültig klären zu wollen halte ich die Zuordnung jedenfalls für so uneindeutig, dass sie im Text vielleicht besser einfach nicht erwähnt werden sollte. Gibt es Gegenmeinungen? --C.Löser 23:30, 28. Jul. 2007 (CEST)

Der Reihenfolge der Aufzählung nach zu urteilen entspringt die Artikelpassage § 3 II = S. 23 f. Dort klingt es recht eindeutig. Überzeugt bin ich dennoch nicht: es wird ja in der Aufzähung auch "die Entscheidung für den bürgerlichen Rechtsstaat" aufgeführt, die ja ausdrücklich der rechtsstaatliche Bestandteil sind. Meinungen erbeten. --C.Löser 23:51, 28. Jul. 2007 (CEST)
Kleine Frage am Rande: die Unterscheidung Verfassung - Verfassungsgesetz ist nicht deckungsgleich mit der Unterscheidung politischer vs. rechtsstaatlicher Bestandteil? --C.Löser 23:55, 28. Jul. 2007 (CEST)
Ok, ist sie nicht.
Der Absatz bezieht sich auf erstere Unterscheidung, nicht auf letztere.

Ich würde also nach wie vor gerne die Bundesstaatlichkeit aus der Aufzählung im Artikel streichen. --C.Löser 00:03, 29. Jul. 2007 (CEST)

Hallo C. Löser, die ursprüngliche Fassung ist halt Schmitt-Wortlaut. Ich hätte es daher so gelassen. Kann aber auch mit der Änderung leben. Der Aspekt ist für ein Lexikon eh zu spezialistisch. Zur Frage am Rande: beides hat aus meiner Sicht nichts miteinander zu tun. Auch der politische Teil gehört zur Verfassung und manifestiert sich in einem Verfassungsgesetz. Gruß --GS 22:14, 29. Jul. 2007 (CEST)

Hi GS, Schmitt bezog sich ja auf S. 23 f. auf politische (Grund)Entscheidungen, die aber sowohl die politischen (Staats- und Regierungsform) wie auch die rechtsstaatlichen (Grundrechte, Gewaltenteilung) Bestandteile moderner Verfassungen zum Gegenstand haben können. Ich musste gestern erstmal überlegen, aber es ist eigentlich banal: politische Entscheidung ist nicht geichzusetzen mit politischer Verfassungsbestandteil. Schmitt sagt also auf S. 24 nicht, dass Bundesstaatlichkeit zu den politischen Verfassungsbestandteilen gehört (er sagt nirgendwo in der Verfassungslehre eindeutig, wo er das einordnet), sondern lediglich, dass Bundesstaatlichkeit eine politische (Grund)Entscheidung ist, also zur Verfassung im Gegensatz zur bloßen Kategorie Verfassungsgesetz gehört. Dass er politische Entscheidung nicht mit politischer Verfassungsbestandteil gleichsetzt wird daran ersichtlich, das er auch die "Entscheidung für den bürgerlichen Rechtsstaat", also Grundrechte und Gewaltenunterscheidung, die ja ausdrücklich den rechtsstaatlichen Verfassungsbestandteil ausmachen (S. 126 f.) dort aufzählt. Natürlich könnte man darüber spekulieren, ob nicht Bundesstaatlichkeit zum politischen Bestandteil gehören muss, da man sich ja auch für Bundesstaatlichkeit im negativen Sinne, also für einen Einheitsstaat, entscheiden kann bzw. nur die Wahl hat zwischen diesen beiden und die Entscheidung über Bundesstaatlichkeit ja/nein zwingend Bestandteil einer Verfassung sein muss und damit in den politischen Bestandteil fallen könnte. Aber das ist nicht zwingend, und ist wie du sagst auch zu speziell, als dass man sich hier darüber Sorgen machen müsste. Mit ging es daher nur darum klarzustellen, dass Schmitt eben nirgends sagt, dass Bundesstaatlichkeit zum politischen Bestandteil gehört und das deswegen lieber ganz rausgelassen werden sollte. Gruß --C.Löser 23:14, 29. Jul. 2007 (CEST)
Hallo C. Löser, Schmitt sagt deskriptiv, dass die Weimarer Verfassung die Grundentscheidung für einen Bundesstaat getroffen hat. Gruß --GS 22:22, 1. Aug. 2007 (CEST)

Löwith

Der von mir eingestellte Literaturhinweis auf einen der wichtigsten Schmitt-Texte überhaupt von Karl Löwith (Karl Löwith: Der okkasionelle Dezisionismus von Carl Schmitt, in: Ders., Heidegger - Denker in dürftiger Zeit, Sämtliche Schriften Bd. 8, Stuttgart 1984, S. 32-71) ist gelöscht worden. Ich habe dafür keinerlei Verständnis. Das ist einfach das Letzte und bringt bei mir das Fass zum Überlaufen. Stattdessen wird auf den rechtslastigen Heinrich Meier verwiesen. Ich werde nicht mehr in der Wikipedia mitarbeiten.--Eagle22 07:37, 3. Sep. 2007 (CEST)

Hallo Eagle, der Artikel ist mit einer freundlichen und - wie ich meine - nachvollziehbaren Begründung gelöscht worden (Diff Link): Ich habe bestätigt, dass es sich bei Löwith um einen zentralen Text handelt, aber darauf verwiesen, dass die Literatur auf vielfachen Wunsch auf aktuelle und synoptische Literatur begrenzt wurde. Der Text war in früheren Fassungen bereits enthalten (Beleg). Es geht also nicht um den Text, sondern um das Konzept der Literaturverweise, die bei einem Thema wie Schmitt (zu dem die Literatur Bibliotheken füllt), notwendig eine kleine Auswahl sein muss. Original Literature findet sich in den Fußnoten, weil sie weiterführend ist. Man muss aber nur eines der synoptischen Bücher zur Hand nehmen, um auf Löwith zu stoßen. Daher habe ich für Deine Beheauptung, der Text sei zu Gunsten "rechtslastiger Bücher" gelöscht worden, keinerlei Verständnis. Sie ist eine Unverschämtheit, für die eine Entschuldigung mehr als angebracht ist. Falls Du Dich nur halbwegs mit der Carl Schmitt-Literatur auskennst, wirst Du wissen, dass die Hälfte der velinkten Autoren ausdrücklich Schmitt-kritisch ist (Gross, Rüthers, Dyzenhausen, Mehring, Blasius, Müller, bei den Links Assheuer, Hausmann, Proelß, Scheuermann). Auf meine Löschbegründung gehst Du nicht ein, erwähnst sie nichtmal. Das macht Deinen Vorwurf zur Unverschämtheit. Dabei ist bei diesem Artikel jedes noch so kleine Detail ausdrücklich mehrfach durchdiskutiert worden. Wer hier mitarbeiten will, muss also auch die Historie beachten. Und nur um diese geht es, nicht um den Text. Wenn der Text aufgenommen würde, würde sich sofort die Frage stellen, warum andere Texte fehlen. Etwa: Eric Voegelin, Die Verfassungslehre von Carl Schmitt - Versuch einer konstruktiven Analyse ihrer staatstheoretischen Prinzipien, in: Ztschr. für öff. Recht 9/1931, 89 ff., Dolf Sternberger, Das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Lehren und Irrtümer eines aufrechten Defaitisten der Demokratie, in: Die Gegenwart 9/1954, 687 ff., Graf v. Krockow, Die Entscheidung: Eine Untersuchung über Ernst Jünger, C.S., Martin Heidegger, 1958 usw. Die einzige Antwort ist: um die Literaturliste zu begrenzen. Bei Noack oder Mehring etwa (Taschenbücher) findet sich aber eine umfassende Literaturübersicht, für jeden der sich tiefer beschäftigen möchte. Mein Vorschlag war daher, einen konkreten erläuternden Text zu Löwith in den Haupttext einzubauen. Sicher, das ist etwas aufwendiger, hat aber größeren Mehrwert für den Leser. Darauf bist Du garnicht erst eingegangen. Ich werde Deinen Text in die Fußnoten (wo Löwith auch bereits erwähnt ist) aufnehmen. Ein erläuternder Text wäre wünschenswert. Ich habe aber keine Hoffnung, dass er kommt. Außer einzelne Apekte reinklatschen und sich wahnsinnig aufregen, wenn sie gelöscht werden, kommt hier wenig von anderen Benutzern. Meier habe ich übrigens einmal gelöscht. Ich persönlich halte Meiers Deutung für falsch. Rüthers hat dazu in einem FAZ-Artikel alles notwendige gesagt. Da er aber viel diskutiert wurde und relativ aktuell ist, gehört das Theologiebuch in die Literaturliste. --GS 09:11, 3. Sep. 2007 (CEST)
Hallo GS, du hast dir nicht die Mühe gemacht, eine Benutzerseite anzulegen, von daher weiß ich nicht, ob und inwieweit du überhaupt in bezug auf Schmitt qualifiziert bist. Das ist das generelle Problem der Wikipedia, dass hier jeder herumpfuschen kann. Und deshalb diskutiere ich auch nicht mehr. Die Löschung von Löwith finde ich überaus ignorant. Ich habe keine Lust mehr, mich mit diesen und anderen ignoranten Vorgängen auseinanderzusetzen. Und tschüss--Eagle22 13:45, 3. Sep. 2007 (CEST)
Du scheinst ohnehin nicht gerne zu diskutieren. Ignorant scheinst Du auch zu sein. Ich habe eine Benutzerseite, die in der Versionshistorie meiner Seite nachgesehen werden kann. Ansonsten hättest Du Dir die Edits dieses Artikels anschauen können, um zu sehen, dass ich ihn ganz überwiegend geschrieben habe. Zudem hättest Du meine Qualifikation meinem Diskussionsbeitrag entnehmen können. Das alles interessiert Dich nicht. Mit Sachargumenten setzt Du Dich auch nicht auseinander. Mit dieser Einstellung wärst Du bei Wikipedia eh nicht glücklich geworden. --GS 17:11, 3. Sep. 2007 (CEST)

Denkbar - und bei dem Umfang der Schmitt-Literatur auch erforderlich, zumal bei einem "Lesenswert"-Artikel - wäre auch, eine zusätzliche Literaturliste in der Philosophiebibliographie [2] anzulegen, auf die im Artikel verwiesen wird. So wie sie ist, finde ich die Literaturliste wirklich zu dünn.--Bullpit 05:59, 15. Sep. 2007 (CEST)

Ein Artikel gibt einen Überblick und verweist auf die wesentliche synoptische Literatur. Dort finden sich alle weiterführenden Verweise. Woran Du die Meinung knüpfst, die Liste sei "zu dünn" erschliesst sich mir nicht. Ich halte die Meinung nicht für begründet und habe einen ziemlich guten Überblick über die Schmitt-Literatur. Die Idee mit der Philosophiebibliographie ist nicht schlecht, falls das Ziel dieser Seite eine umfassende Literatursammlung ist. Gruß --GS 21:32, 15. Sep. 2007 (CEST)
Mir fallen auf Anhieb drei neuere Monographien ein, die hier nicht enthalten sind: Groh, Ruth: Arbeit an der Heillosigkeit der Welt. Zur politisch-theologischen Mythologie und Anthropologie Carl Schmitts, Frankfurt/M. 1998; Meuter, Günter: Der Katechon. Zu Carl Schmitts fundamentalistischer Kritik der Zeit, Berlin 1994; Palaver, Wolfgang: Die mythischen Quellen des Politischen. Carl Schmitts Freund-Feind-Theorie, Stuttgart, Berlin, Köln 1998. Vielleicht macht sich mal jemand die Mühe, in der Philosophiebibliographie eine Schmitt-Liste anzulegen, zumal es ja auch viele wichtige Aufsätze zu Schmitt gibt (u.a. eben den Essay von Löwith). Ich selbst habe keine Zeit dafür.--Bullpit 17:00, 16. Sep. 2007 (CEST)
Hallo Bullpit, "neuer" ist halt nicht das einzige Kriterium. Sondern auch Bedeutung im Sinne der Rezeption in der Schmitt-Forschung. Es gab zwar eine gewisse Mode, was die Beschäftigung mit der politisch-theologischen Komponente anbelangt, aber das waren a) meist sehr freie Interpretationen (Meier ist da einzuschließen) und b) haben Sie nicht allzuviel neues gebracht. Daher vermutlich auch die eingeschränkte Rezeption. Ein wenig habe ich dazu aber bei Katechon geschrieben. Da gehört es aus meiner Sicht eher hin. Ich will aber darauf hinweisen, dass es nicht gerechtfertigt ist, aufgrund der genannten Publikationen, die Literaturliste als "dünn" zu bewerten. Es handelt sich um eine begründete Auswahl. Gruß --GS 08:53, 18. Sep. 2007 (CEST)
Hallo GS, schon okay - angesichts der Menge an Schmitt-Literatur kam mir das Verzeichnis im Artikel zu "dünn" vor. Aber ich habe nicht so den Überblick darüber, den du offenbar hast. Wie gesagt, man kann ja immer noch eine zusätzliche Liste in der Philosophiebibliographie anlegen, und du verweist ja auch auf den Bautz-Kirchenlexikon-Artikel, der umfangreiche Literatur bringt, wenn auch ziemlich unübersichtlich. -- Generell halte ich mich lieber von Artikeln fern, wo es "Türhüter" gibt wie dich hier. Ich habe nochmal in den Löwith-Essay hineingesehen und war sehr angetan über die klare und kritische Analyse Schmitts; da steht m.E. das meiste drin, was man über Schmitt wissen muss. Schade deshalb, dass du diesen Literaturhinweis nicht akzeptierst.--Bullpit 12:52, 18. Sep. 2007 (CEST)
Hallo Bullpit, ja, das ist eine gute Idee. Allerdings sind ja Listen in der Wikipedia nicht so beliebt. Dass ich den Literaturhinweis nicht akzeptiere, ist nicht richtig. Ich werde nicht müde, diesen Vorwurf zurückzuweisen. Ich habe den Verweis selbst eingefügt, aber halt in die Fußnoten. Ich hatte auch ausdrücklich darum gebeten, ein knappes Referat des Kern-Inhaltes im Hauptartikel zu leisten. Dem ist nicht gefolgt worden. Magst Du das nicht tun, wenn Du ihn gerade liest? Ich wollte immer einen Abschnitt "Kritik" haben, aber das ist ein zu weites Feld. Man könnte aber exemplarische Kritiker nennen. Zur Literaturliste: sie gehorcht halt einer Logik (aktuell, synoptisch). Wenn die Logik aufgebrochen wird, wird es schwer, die Liste zu begrenzen, weil es eben unendlich viel Literatur gibt. Daher war damals entscheiden worden (nicht von mir), dass man die Literatur knapp und aktuell hält (hier auch weiterführende Verweise) und der Rest in den Artikel bzw. die Fußnoten kommt. Daher nochmal: es geht mir überhaupt nicht um den Text von Löwith. Ich treffe auch keine inhaltliche Aussage über den Text. Er ist lediglich nicht aktuell. Gruß --GS 09:14, 20. Sep. 2007 (CEST)
Hmm, ein paar Sätze zu Löwiths Analyse würden ganz gut ans Ende des Abschnitts über Schmitts politisches Denken passen, da dort von seinem Dezisionismus die Rede ist...Ich schau mal, was ich machen kann. Gruß--Bullpit 12:33, 20. Sep. 2007 (CEST)
Würde ich begrüssen, als Nukleus für einen "Kritik"-Abschnitt wäre es mir aber noch lieber ;-) Gruß --GS 18:28, 21. Sep. 2007 (CEST)
Habe leider keine Zeit, um ausführlicher an Artikeln mitzuarbeiten, schon gar nicht unter deiner "Anleitung" - ich denke, Eagle22 hat Recht, dass du ein Fall des vermeintlichen "Artikel-Inhabers" bist (en:WP:OWN). --Bullpit 19:24, 1. Okt. 2007 (CEST)
Albern, ich habe lediglich einen Wunsch geäußert und ihn begründet. Dass Du keine Zeit hast, verwundert mich nicht. Ist die oben bereits geäußerte Erfahrung, dass immer wieder Leute kommen, eine riesen Welle machen und sich dann verziehen ohne einen Handschlag zu tätigen. Dein Verweis auf en:WP:OWN ist etwas lächerlich, weil kontrafaktisch. Dort heisst es: "Some go so far as to defend them against all intruders. [...] You cannot stop everyone in the world from editing 'your' stuff, once you have posted it to Wikipedia". Wer lesen kann wird sehen, dass ich sowohl Eagle wir Dich von Anfang an ausdrücklich darum gebeten habe, nicht einfach Literaturbeiträge reinzustellen (das ist einfach - die Literatur war auch schon drin, wurde aber nach einer Gewichtung herausgenommen - und damit kein besonderer Wertbeitrag), sondern etwas inhaltliches dazu im Artikel zu schreiben. Zitat von meinem ersten Edit in diesem Threat: "Mein Vorschlag war daher, einen konkreten erläuternden Text zu Löwith in den Haupttext einzubauen. Sicher, das ist etwas aufwendiger, hat aber größeren Mehrwert für den Leser." Zu Dir war einer meiner ersten Beiträge: "Ich hatte auch ausdrücklich darum gebeten, ein knappes Referat des Kern-Inhaltes im Hauptartikel zu leisten. Dem ist nicht gefolgt worden. Magst Du das nicht tun, wenn Du ihn gerade liest?" Daher mein Hinweis: Vorwürfe machen mehr Sinn, wenn sie nicht so offensichtlich unbegründet sind. So machen sie nicht nur keinen Sinn, sondern man fragt sich ernsthaft, was der Unsinn soll. --GS 08:54, 2. Okt. 2007 (CEST)

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--SpBot 22:36, 8. Jan. 2008 (CET)

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Literatur

ist in der WP immer eine Auswahl. Alls was in dem einleitenden Satz steht gilt für jeden Artikel in der WP, sollte jedenfalls. Ergo ist es redundant.--Löschfix 18:20, 27. Feb. 2008 (CET)

"furchtbarer Jurist"

Der Begriff "furchtbarer Jurist" wird auf damalige Justizbeamte, Richter, Staatsanwälte angewandt. Carl Schmitt aber ist Staatsrechtler und Philosoph. Er gilt nicht als "furchtbarer Jurist", sondern als "Kronjurist des Dritten Reiches". Das ist die gängige Bezeichnung für seine Aktivitäten. Harry Plümacher 01:11, 3. Mär. 2008 (CET)

Schmitt wird bei Ingo Müller, Furchtbare Juristen, 1989 ausführlich behandelt. --GS 19:28, 3. Mär. 2008 (CET)

War Carl Schmitt nicht Schüler von Max Weber?

vielleicht nicht ein ganz unwesentlicher Einfluß? -- 89.247.79.160 12:30, 10. Mär. 2008 (CET)

Schmitt-Kojève

Vielleicht ist die Schmitt-Kojève Korrespondez eine Erwähnung wert. Abgedruckt in Band 6 der Schmittiana, ins englische übersetzt durch Erik De Vries: Alexandre Kojève — Carl Schmitt Correspondence and Alexandre Kojève, “Colonialism from an European Perspective”. In: Interpretation, 29/1 (2001), p. 91-130. deutsch: Alexandre Kojève: Düsseldorfer Vortrag: Kolonialismus in europäischer Sicht (16. Januar 1957). In: Piet Tommissen (Hg.): Schmittiana. Beiträge zu Leben und Werk Carl Schmitts. Band 6, Berlin 1998. -- 89.247.79.160 12:35, 10. Mär. 2008 (CET)




Literaturangabe

Ingeborg Villinger (Hg.), Carl Schmitt in der Diskussion, 2006

In der DNB findet sich kein Buch, dass Villinger 2006 geschrieben oder herausgegeben hätte. Auch ein Buch mit dem Titel "Carl Schmitt in der Diskussion" findet sich in der DNB nicht. Kann jemand die Literaturangabe überprüfen und ggf. korrigieren? --C. Löser 12:16, 1. Apr. 2008 (CEST)

Es handelt sich offensichtlich um ein kleines Büchlein, das vom Stadtarchiv in Plettenberg erstellt und von Frau Villinger hrsg. wurde. Laut Internetseite kann das Buch lokal gekauft werden, eine Angabe wie ISBN oder so fehlt. Dies ist wohl auch der Grund, warum das Buch in der DDB und LOC nicht zu finden ist. Weitere Fundstellen finden sich hier. Das Buch gibt es also, ob es in den WP-Artikel gehört, wage ich nicht zu beurteilen (GS, übernehmen Sie!)--schreibvieh muuuhhhh 12:33, 1. Apr. 2008 (CEST)
Hab mal die Literaturangabe vervollständigt. Ich finde nicht, dass etwas dagegen spricht (GS wird schon wissen, warum er es als Beleg einbaut); Villinger ist renommiert. In die Literaturliste würde es sicher nicht gehören, aber als Einzelbeleg ... --Mautpreller 12:43, 1. Apr. 2008 (CEST)
Ups, da hätte ich besser gucken sollen - als Einzelbeleg natürlich kein Problem!--schreibvieh muuuhhhh 12:45, 1. Apr. 2008 (CEST)

Besten Dank! Ich schätze mal die Stadt hat einfach vergessen die Pflichtexemplare nach § 14 DNBG abzuliefern, denn darunter dürfte auch diese Publikation fallen. Naja, solange sie noch Exemplare auf Lager haben... :-) --C. Löser 12:50, 1. Apr. 2008 (CEST)


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--SpBot 20:33, 21. Apr. 2008 (CEST)

Prägenden Einflüsse für sein Denken

Zu den prägenden Einflüsse für sein Denken von politischen Philosophen und Staatsdenkern gehört sicher auch Jean Bodin (vergl. Carl Schmitt, Ex Captivitate Salus, Köln 1950, S.63).

Stimmt, aber man muss irgendwie eingrenzen. Sonst ließe sich auch etwa ein Rudolf Sohm nennen. Gruß --GS 09:21, 19. Mai 2008 (CEST)

Rezeption

Klett Cotta hat sich bei unserem Artikel inspirieren lassen: "Schmitts Denken kreiste um Fragen der Macht, der Gewalt und der Verwirklichung des Rechts. Sein umfangreiches Werk ist von politischen Philosophen und Staatsdenkern wie Hobbes, Machiavelli, Rousseau, Donoso Cortés, Sorel und Pareto prägend beeinflusst", heisst es im Klappentext. Bei uns heisst es, etwas eleganter: "Sein im katholischen Glauben verwurzeltes Denken kreiste um Fragen der Macht, der Gewalt und der Rechtsverwirklichung. [...] Schmitt bezog die prägenden Einflüsse für sein Denken von politischen Philosophen und Staatsdenkern wie Thomas Hobbes, Niccolò Machiavelli, Jean-Jacques Rousseau, Juan Donoso Cortés oder Zeitgenossen wie Georges Sorel und Vilfredo Pareto." Die Klett-Kollegen sind zwar nah an der URV, aber man freut sich ja über Rezeption... --GS 15:49, 27. Jun. 2008 (CEST)