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Seewiesen

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen werden unter Seewiesen (Begriffsklärung) aufgeführt.

Seewiesen ist ein kleines Forscherdorf am Eßsee, Gemarkung Aschering, heute Teil der Gemeinde Pöcking in Oberbayern; gelegen zwischen Starnberger See und Ammersee, rund 50 km südlich von München.

Den Namen Seewiesen wählten die Gründungsdirektoren Erich von Holst und Konrad Lorenz für das ab 1955 auf freiem Feld errichtete Max-Planck-Instituts für Verhaltensphysiologie nach der Struktur des umgebenden Geländes. Später bedauerten sie gelegentlich diese Wahl, da der Ortsname immer wieder zu Verwechslungen mit anderen, gleichnamigen Orten führte. Die offizielle Einweihung der Anlagen wurde im Jahr 1958 durch den Nobelpreisträger Otto Hahn vorgenommen.

Das MPI für Verhaltensphysiologie wurde im Jahr 1999 geschlossen und die Anlage wurde als Max-Planck Forschungsstelle für Ornithologie weitergeführt. Im Jahr 2004 wurde die Forschungsstelle mit der Berufung zweier Direktoren, Bart Kempenaers und Manfred Gahr wieder zum Institut, dem Max-Planck-Institut für Ornithologie. Außenstelle des Instituts ist die Vogelwarte Radolfzell in Möggingen bei Radolfzell.

Diverses



Koordinaten: 47° 58' 19" N, 11° 14' 9" O