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Deutsche Burgenvereinigung

Die Deutsche Burgenvereinigung e.V. (abgekürzt: DBV) ist die älteste private Initiative zur Erhaltung deutscher Denkmäler und trägt seitdem zum Erhalt und zur Erforschung von Burgen und Schlössern in ganz Deutschland bei. 1899 wurde sie als „Vereinigung zur Erhaltung deutscher Burgen“ in Berlin gegründet und erhielt 1953 ihren heutigen Namen. Der erste Präsident war Heinrich Freiherr von Buddenbrock. Der Berliner Architekt und Gründer des Vereins Bodo Ebhardt hatte den Vereinsvorsitz von 1920 bis 1945 inne.

Die Deutsche Burgenvereinigung hat ihren Sitz seit 1931 auf der Marksburg über Braubach am Rhein, die sie 1900 erwarb. In Schloss Philippsburg in Braubach, das sich seit 1997 ebenfalls im Eigentum des Vereins befindet, ist die vereinseigene Einrichtung „Europäisches Burgeninstitut“ (EBI) mit Burgenbibliothek und Burgenarchiv untergebracht.

Ziele der DBV sind die Erhaltung der historischen Wehr- und Wohnbauten als Zeugnisse der Geschichte und Kultur durch:

Die Stiftung der DBV vergibt jährlich einen Preis und initiierende Zuschüsse.

Präsident der DBV ist Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, Geschäftsführer ist Gerd Wagner. Leiter des Europäischen Burgeninstitutes ist Reinhard Friedrich.