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Regen (Stadt)

Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 48° 58′ N, 13° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Regen
Höhe: 530 m ü. NN
Fläche: 65,15 km²
Einwohner: 12.138 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 186 Einwohner je km²
Postleitzahl: 94209
Vorwahl: 09921
Kfz-Kennzeichen: REG
Gemeindeschlüssel: 09 2 76 138
Stadtgliederung: 59 Stadt- u. Ortsteile
Adresse der Stadtverwaltung: Stadtplatz 2
94209 Regen
Webpräsenz:
www.regen.de
Bürgermeisterin: Ilse Oswald (FWG)

Regen ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises im Regierungsbezirk Niederbayern und liegt im Bayerischen Wald am Schwarzen Regen. Die Stadt wurde nach dem gleichnamigen Fluss benannt und ist seit dem 7. Dezember 2004 staatlich anerkannter Luftkurort.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Stadtgliederung

Neben der Kernstadt besteht Regen aus vier Stadtteilen und 55 Ortsteilen.

Geschichte

Regen wurde vermutlich gegen Ende des 11. Jahrhunderts durch die Propstei Rinchnach gegründet. Erstmals wurde der Ort am 30. März 1148 in einem päpstlichen Schutzbrief von Papst Eugen III. an das Kloster Niederaltaich erwähnt. In diesem wurde bestätigt, dass die Kirche von Regen dem Stift Niederaltaich gehört. Der Ort entwickelte sich zu einem wichtigen Brücken- und Grenzort. 1207 wurde erstmals eine Holzbrücke genannt. Erst 1902-1905 wurde an dieser Stelle die nach dem späteren König Ludwig III. benannte Ludwigsbrücke erbaut.
1254 wurde Regen - immer noch zu Rinchnach gehörend - Klostermarkt. Durch einen Tauschvertrag Herzog Heinrichs XIII. mit dem Abt von Niederaltaich wurde daraus 1270 ein herzoglicher Markt. Diese Entwicklung dauerte bis 1468. In diesem Jahr fasste Herzog Albrecht IV. die Marktrechte in einer Urkunde zusammen (niedere Gerichtsbarkeit, freiwillige Gerichtsbarkeit, Entscheidung über Polizeisachen). 20 Jahre vorher wurde Regen durch Herzog Albrecht III. das Stadtwappen verliehen.
Während der Zeit des Dreißigjährigen Krieges wurde Regen 1633, 1641 und 1648 von den Schweden geplündert und niedergebrannt.
Seit Ende des 16. Jahrhunderts fanden Ochsen- und Warenmärkte statt. 1828 wurde Regen Munizipalgemeinde.
Am 16. September 1877 wurde die Eisenbahnlinie von Deggendorf nach Zwiesel eröffnet.
Erst am 1. Januar 1932 wurde Regen zur Stadt erhoben. Der Nachbarlandkreis Viechtach wurde später in den Landkreis Regen integriert.

Am 24. April 1945 wurden vor dem Einmarsch der Amerikaner noch drei Brücken gesprengt. Es kam zu heftigen Kämpfen, wobei 36 Häuser beschädigt oder ganz zerstört wurden. 33 deutsche Soldaten und 17 Zivilisten starben, 79 einheimische Familien wurden obdachlos. Im Jahre 1960 wurde Regen Bundeswehrstandort. Die US-Army rückte in den 1990er Jahren aus der Kaserne Camp May bei March ab.

Religionen

Die Pfarrei Regen gehört zum Bistum Passau, das eingemeindete March zum Bistum Regensburg.

Eingemeindungen

Das ursprüngliche Stadtgebiet besteht aus den Stadtteilen Bürgerholz, Grubhügel, Riedham und St. Johann.

Die eingemeindeten Dörfer Aden, Augrub, Bärndorf, Bettmannsäge, Dreieck, Ebenhof, Ecklend, Edhof, Eggenried, Finkenried, Frauenmühle, Großseiboldsried, Huberhof, Kagerhof, Kattersdorf, Kerschlhöh, Kleinseiboldsried, Kreuzerhof, Kühhof, March, Maschenberg, Matzelsried, Metten, Neigerhöhe, Neigermühle, Neusohl, Obermitterdorf, Oberneumais, Oleumhütte, Pfistermühle, Pometsau, Poschetsried, Reinhartsmais, Richtplatz, Rinchnachmündt, Rohrbach, Sallitz, Schauerhof, Schlossau, Schochert, Schollenried, Schönhöh, Schützenhof, Schwaighof, Schweinhütt, Spitalhof, Sumpering, Tausendbach, Thanhof, Thurnhof, Weißenstein, Weißensteiner-Au, Wickersdorf, Wieshof und Windschnur gehören heute zu Regen

Einwohnerentwicklung

Politik

Bürgermeister

Erste Bürgermeisterin ist seit 12. Dezember 2006 Ilse Oswald (FWG).

Stadtrat

Der Stadtrat besteht - einschließlich Bürgermeister - aus 25 Mitgliedern. Seit der Kommunalwahl am 2. März 2008 entfallen davon 10 Sitze auf die CSU, 5 Sitze auf die SPD, 7 Sitze auf die FW und 2 Sitze auf die Grünen.

Wappen

Das Wappen besteht "aus einer weißen Lilie und darüber einen Regenbogen in einem blauen Felde in dem Schilde" (Text aus der Originalurkunde von 1448). Das Wappen wurde der damaligen Marktgemeinde 1448 von Herzog Albrecht III. verliehen. Die Stadtfarben sind Rot - Gelb - Blau.

Der Regenbogen steht für den Ortsnamen und die Lilie ist das Ortszeichen, das im 17. Jahrhundert in Siegeln der Gemeinde nachweisbar ist.

Städtepartnerschaften

Patenschaft

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Galerien

Musik

Bauwerke

Parks

Naturdenkmäler

Sport

Regelmäßige Veranstaltungen

Wirtschaft und Infrastruktur

In Regen gibt es gut 5000 Arbeitsplätze. Wichtigste Arbeitgeber sind die Bundeswehr (über 1100 Stellen), Rodenstock (knapp 700), LINOS, Holz Schiller und Schock (alle um die 200 Stellen).

Ansässige Unternehmen (nur Auszug)

Verkehr

Medien

Öffentliche Einrichtungen

Bildung

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Söhne und Töchter der Stadt

Sonstiges

Vereine