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Laufen-Uhwiesen

Laufen-Uhwiesen
Basisdaten
Kanton: Zürich
Bezirk: Andelfingen
BFS-Nr.: 0034Vorlage:Infobox Ort in der Schweiz/Gemeinde
PLZ: 8248
Koordinaten: (689997 / 280740)Koordinaten: 47° 40′ 16″ N, 8° 38′ 13″ O; CH1903: (689997 / 280740)
Höhe: 457 m ü. M.
Fläche: 6.27 km²
Einwohner: 1509

(31. Dezember 2007)

Website: www.laufen-uhwiesen.ch
Karte

Vorlage:Infobox Ort in der Schweiz/Pixel

Laufen-Uhwiesen ist eine politische Gemeinde im Bezirk Andelfingen des Kantons Zürich in der Schweiz.

Inhaltsverzeichnis

Wappen

Blasonierung

In Blau ein silbernes Rebmesser mit goldenem Griff, überhöht von einem silbernen Tatzenkreuz

Geographie

Ortsgliederung

Die Gemeinde Laufen-Uhwiesen besteht aus drei Ortschaften:

Uhwiesen: Das Dorf Uhwiesen, mit dem gepflegten Dorfkern wurde 1290 erstmals urkundlich erwähnt. Es liegt auf 450 Meter am Südhang des Cholfirsts im Zürcher Weinland. Im von Riegelhäusern geprägten Dorf, ist die älteste erhalten Kapelle des Kantons Zürich. Selber wird die Ortschaft als Wein- und Obstbauerndorf bezeichnet, da vor allem sehr viele Reben am steilen Sürdhang des Cholfirst wachsen.

Laufen ZH: Der Ortsteil Laufen umfasst ein halbes Dutzend Häuser, darunter die Kirche, das Pfarrhaus und das Schloss, einst Sitz von Junkern und Obervögten. Das prächtige Schloss Laufen ist heute Restaurationsbetrieb für Tausende von Rheinfallbesuchern und Jugendherberge. Der Rheinfall, der grösste Wasserfall Europas, welcher weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist, liegt zur Hälfte im Ortsteil Laufen.

Nohl: Auf einer schmalen Terrasse über dem nördlichen Rheinufer liegt der Weiler Nohl, ursprünglich Urfar geheissen. Er war im Mittelalter eine Fischersiedlung. Noch heute sind einige Betriebe mit dem Wasser verbunden: Fischrestaurant, Rheinschifffahrt, Bootsbau. Die Bauern bewirtschaften ihr Land mehrheitlich in der deutschen Nachbarschaft.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1643 388
1850 794
1900 824
1950 795
1970 1048
2000 1369

Geschichte

Als bischöflich-konstanzische Grundherrschaft kam es 1452 unter die Oberherrschaft der Stadt Zürich. Eine Zeit voller Drangsale brachte das Kriegsjahr 1799 mit der Besetzung durch französische, österreichische und russische Truppen.

Im ursprünglichen Bauerndorf spielte der Weinbau eine bedeutende Rolle; noch heute pflegen einige hauptberufliche Winzer die Reben. Die Rebfläche am Hang ist allerdings kleiner geworden. Zudem umschliesst ein Kranz von landwirtschaftlichen Siedlungen das Dorf. Als Besitzerin der grössten Waldfläche der Gemeinde führt Laufen-Uhwiesen einen eigenen Forstbetrieb. Nach dem Zweiten Weltkrieg verdoppelte eine stürmische Bautätigkeit die Einwohnerzahl. Da sich das Gewerbe nur zaghaft entwickelte, arbeiten die meisten Bewohner auswärts.

Jeweils in der Woche des 13. Januars werden, zusammen mit den Nachbardörfern Flurlingen, Feuerthalen und Langwiesen, die Hilaritage gefeiert.

Politik

Gemeindepräsident ist Stephan Dové (stand 2008).