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Askainen

Askaisten kunta
Wappen Karte
Basisdaten
Staat: Finnland
Provinz: Westfinnland
Landschaft: Varsinais-Suomi
Verwaltungsgemeinschaft: Turku
Geographische Lage 60° 34′ N, 21° 52′ OKoordinaten: 60° 34′ N, 21° 52′ O
Höhe: 61 m
Fläche: 96 km²
(davon Wasser: 32,7 km²)
Einwohner: 938 (1.1.2006)
Bevölkerungsdichte: 9,8 Einwohner je km²
Sprache(n): Finnisch
Website: askainen.fi

Askainen [ˈɑskɑi̯nɛn] (schwedisch Villnäs) ist eine Gemeinde in Südwestfinnland, rund 20 km nördlich der Stadt Turku. Die Einwohner der Gemeinde sind ausschließlich finnischsprachig.

Die Gemeinde Askainen ist mit weniger als 1000 Einwohnern eine der kleinsten Gemeinden Finnlands. Zu ihr zählen die Siedlungen Ahtinen, Antikainen, Auttinen, Hannula, Iloinen, Kaamanen, Kainu, Kairinen, Karavainen, Karvatti, Kaukonen, Kauppinen, Kiiainen, Koskoinen, Laakinen, Lempoinen, Manna, Merijärvi, Mikoinen, Nepola, Paavainen, Palsala, Pukkila, Raumharja, Rauvola, Riihilä, Ruohoisenmaa, Tillinperä, Toivainen, Tättäläinen, Tävälä, Vanhakylä, Villnäs, Vilu und Vuorlahti.

Schloss Louhisaari

Askainen ist landesweit bekannt für Schloss Louhisaari, einer der wenigen barocken Palastbauten in Finnland. Der 1655 fertiggestellte Bau war bis 1791 Sitz der Adelsfamilie Fleming, die das Anwesen aus Geldnot 1791 aufgab und schließlich an den Grafen Carl Erik Mannerheim verkaufte, der somit der erste Spross dieses schwedischen Adelsgeschlechts war, der sich in Finnland niederließ. Er war der Urgroßvater des späteren finnischen Marschalls und Staatspräsidenten Carl Gustaf Mannerheim, der 1867 auf dem Schloss geboren wurde. Zum Schloss zählt auch eine 1653 erbaute Kapelle, in deren Kirchhof sich die Gruft der Mannerheims befindet.

Zum Jahresbeginn 2009 wird Askkainen zusammen mit Lemu in die Nachbargemeinde Masku eingemeindet werden.[1]

Einzelnachweise

  1. Bekanntmachung der Gemeinde Masku: Kuntaliitos, 9. Januar 2008 (finn.)