Heim

Alcoa

Dieser Artikel bezieht sich auf das Unternehmen Alcoa. Im US-Bundesstaat Tennessee existiert eine gleichnamige Stadt.
Alcoa Inc.
Unternehmensform Incorporated
ISIN US0138171014
Gründung 1888
Unternehmenssitz Pittsburgh, Pennsylvania
Unternehmensleitung

Klaus Kleinfeld, (CEO und Chairman)

Mitarbeiter 119.000 (2007)
Umsatz 30,75 Mrd. US-Dollar (2007)
Branche Rohstoffe
Website www.alcoa.com

Alcoa Inc. (Aluminum Company of America) ist ein seit 1959 im Dow Jones Industrial Average Index gelisteter US-amerikanischer Aluminiumhersteller. Der Konzern ist hinter dem gegenwärtigen russischen Weltmarktführer RUSAL führend auf dem Aluminiummarkt, dicht gefolgt von Alcan, einem kanadischen Aluminiumhersteller (mit 24,9 Mrd. US-Dollar Umsatz). Alcoa erzielte im Jahr 2007 einen Umsatz von 30,748 Mrd. US-Dollar (30,4 Mrd. US-Dollar 2006) und beschäftigte weltweit 119.000 Mitarbeiter (2007).

Inhaltsverzeichnis

Unternehmensgeschichte

1888 gründete Charles Martin Hall die Pittsburgh Reduction Company. Den Namen Aluminum Company of America erhielt das Unternehmen 1907. Die Abkürzung Alcoa wurde ab 1910 verwendet und 1999 als offizieller Name angenommen um der voranschreitenden Internationalisierung gerecht zu werden. Zu dieser Zeit war Alcoa in 30 Ländern tätig.

Positionierung auf dem Markt

Alcoa ist der weltweit zweitgrößte Produzent von Aluminium. Das Unternehmen bedient hauptsächlich die Märkte Aerospace (Flugzeugindustrie), Automotive (Automobilindustrie), Packaging, (Verpackung), Building and Construction (Baugewerbe), Commercial Transportation (Transportwesen) und weiter B2B-Märkte (Geschäft zwischen Unternehmen). Das Kompetenzspektrum reicht von Design über Konstruktion bis hin zur Produktion und bietet so den Kunden auf den Aluminiummärkten alle relevanten Produkte und Dienstleistungen aus einer Hand. Das Unternehmen erwirtschaftete im Jahre 2005 mit 129.000 Mitarbeitern in mehr als 350 Standorten in 42 Ländern einen Umsatz von rund 26,2 Mrd. US-Dollar.

Board of Directors

Seit dem 8. Mai 2008 ist Klaus Kleinfeld Chairman of the Board und Chief Executive Officer der Alcoa Inc.

Weitere Mitglieder des Board:

Beteiligungen und Kooperationen

Alcoa hält 60 Prozent am Unternehmen Alcoa World Alumina and Chemicals (AWAC) in Australien, die restlichen 40 Prozent hält das australische Unternehmen Alumina Limited. AWAC baut unter anderem Bauxit in Australien ab.

Alcoa hält 8 Prozent der Anteile der Aluminum Corporation of China. Die beiden Unternehmen haben eine strategische Kooperation vereinbart.

Das norwegische Unternehmen Elkem gehört zu 46,5 Prozent Alcoa. Im Oktober 2002 scheiterte ein Versuch von Alcoa Elkem komplett zu übernehmen.[1]

Im Juli 2007 zog Alcoa auch ein konkurrierendes Kaufangebot über 28 Milliarden US-Dollar (20 Milliarden Euro) für den kanadischen Aluminiumhersteller Alcan zurück.

Trivia

Da zu ihrem Bau viele hundert Tonnen Aluminium verwendet wurden, erhielt die am 9. September 1961 in Dienst gestellte USS Long Beach (CGN-9), ein Lenkwaffenkreuzer der US-Navy, mit einem gewissen Humor das Internationale Seefunk-Rufzeichen "ALCOA". Alcoa ist gleichzeitig auch der Name einer US-amerikanischen Kleinstadt mit einer Bevölkerung von etwas mehr als 7.700 im Osten des Bundesstaats Tennessee (Blount County), wo auch tatsächlich ein riesiges Aluminiumwerk vom Namensgeber dieser Stadt betrieben wird. Früher war die Ortschaft unter dem Namen "North Maryville" bekannt. Im Jahre 1918 kam es dann zur Verschmelzung von North Maryville (durch Abtrennung von der benachbarten Großstadt Maryville) mit dem Areal rund um das Aluminiumwerk, um auf diese Weise u.a. steuerliche Vorteile zu erhalten.

Quellen

  1. Alcoa Fails to Gain Control of Elkem http://www.aluminum.org/Template.cfm?Section=2002&template=/ContentManagement/ContentDisplay.cfm&ContentID=3982