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Nueva Vizcaya

Nueva Vizcaya ist eine philippinische Provinz im Bezirk Cagayan Valley auf der Hauptinsel Luzon. Die Hauptstadt der Provinz ist Bayombong. Die Provinz grenzt an mehrere andere Provinzen: Ifugao, Isabela, Quirino, Aurora, Nueva Ecija, Pangasinan und Benguet. In der 3.904 km² großen Provinz leben 397.837 Menschen (Zensus 1. August 2007), wodurch sich eine Bevölkerungsdichte von 102 Einwohnern pro km² ergibt. In der Provinz werden die Sprachen Ilokano, Tagalog und Gaddang gesprochen. In dem Gebiet gibt es viel Wald, Acker- und Grasland, wodurch es sich für die landwirtschaftliche Nutzung gut eignet. Weiter besitzt das Gebiet Vorkommen an Kupfer und Gold sowie Lehm, Kalk und Kies.

Die derzeitige Gouverneurin der Provinz ist seit 2004 Luisa Cuaresma.

Geschichte

Seit Nueva Vizcaya eine Provinz ist, spiegeln sich die Kultur und die Sitten der frühen Siedler immer wieder in der Geschichte. Zu den ersten Siedlern gehörten die Ilongot, die Igorot, die Ifugaos, die Isinay und die Gaddang. Die Einwanderung weitere Völker aus den benachbarten Gebieten führte zu einer stärkeren Bevölkerungsdichte, welche sich in verschiedene Kulturen unterteilte.

1607 kamen Dominikaner nach Nueva Vizcaya um die Bevölkerung im Hinterland zu missionieren. 1702 wurde ein Kloster in Santa Clara, einem heutigen Baranggay der Stadtgemeinde Aritao errichtet.

Ausgehend durch die formelle Bildung der Provinz Isabela im Mai 1856 entstand das heutige Gebiet von Nueva Vizcaya, wobei aber später einige Änderungen erfolgten. Ein großer Teil des Nordens wurde den derzeitigen nördlich gelegenen Provinzen überlassen. 1908 wurden weitere Teile im Nordwesten an die Provinz Ifugao abgetreten. 1971 musste die Provinz auch noch die bis dato untergeordnete Provinz Quirino abgeben.

Stadtgemeinden

Nueva Vizcaya ist unterteilt in 15 Stadtgemeinden, die sich wiederum in 275 Baranggays untergliedern.