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Gerolfingen

Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Gemeinde Gerolfingen in Bayern. Zum Ortsteil Gerolfingen der Gemeinde Täuffelen in der Schweiz, siehe Täuffelen.
Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 49° 2′ N, 10° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Verwaltungsge-
meinschaft:
Hesselberg
Höhe: 430 m ü. NN
Fläche: 12,59 km²
Einwohner: 1036 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 82 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91726
Vorwahl: 09854
Kfz-Kennzeichen: AN
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 154
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Aufkirchen 50
91726 Gerolfingen
Webpräsenz:
www.gerolfingen.de
Bürgermeister: Karl Fickel jun. (Wählergruppe)

Gerolfingen ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Ansbach und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Hesselberg mit Sitz in Ehingen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geologie

Der überwiegende Teil des Gemeindegebiets befindet sich im Oberen Keuper. Der Anstieg zum Hesselberg besteht aus allen drei Schichten des Jura (vorwiegend Dogger).

Verkehrslage

Der Ort wird in Längsrichtung von der Dinkelsbühl und Wassertrüdingen verbindenden Staatsstraße St 2218 durchquert, auf der auch eine Buslinie verkehrt. Auf dieser Route verläuft auch die "Deutsche Ferienstraße Alpen-Ostsee". Die einzige Auffahrt auf den Hesselberg zweigt innerhalb des Dorfes von dieser Straße ab.


Nachbargemeinden

Westlich Gerolfingens liegt die Gemeinde Wittelshofen, im Osten Röckingen, im Norden (nördlich des Hesselbergs und nicht direkt von Gerolfingen mit dem Fahrzeug erreichbar Ehingen, im Süden Wassertrüdingen und im Südwesten Weiltingen.

Ortsteile

Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile:

Gerolfingen selbst ist der langgezogene Ort im unteren Teil des Bildes. Jenseits der Wörnitz schließt sich Aufkirchen und unmittelbar daran Irsingen an.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung Gerolfingens datiert aus dem Jahr 1228, die des Ortsteils Aufkirchen bereits aus dem Jahre 1188. Die Ortsendungen -ingen und -kirchen sowie der fränkische Name "Gerolf" geben ebenfalls Aufschluss darüber, dass es sich um eine Ortschaft aus der altfränkischen Besiedelungsphase handelt.

Religionen

Die überwiegende Teil der Einwohner ist – wie in den meisten Gemeinden Mittelfrankensprotestantisch.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat von Gerolfingen hat 13 Mitglieder einschließlich des nebenamtlichen Bürgermeisters.

Wählergruppe Freie Wähler Wählergruppe Hesselberg Gesamt
2002 6 7 13 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002)

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: Unter von Gold und Rot geteiltem Schildhaupt gespalten von Silber und Schwarz mit einem Adler in verwechselten Farben, der einen nach links gerichteten waagrechten Wurfspeer in verwechselten Farben in den Fängen hält.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Römerpark Ruffenhofen

Bauwerke

Sport

In Aufkirchen gibt es einen Fußballverein (SCA).

Kulinarische Spezialitäten

Im Dorf befinden sich drei Gasthäuser, in denen die traditionelle fränkische Küche serviert wird (der "Grüne Baum", der "Rote Ochse" und der "Goldene Löwe"). Im erstgenannten, der Gaststätte "Rötter", wurde bis Mitte der 1990er Jahre das über den fränkischen Raum hinaus bekannte "Rötter-Bräu" gebraut. In den Räumen der Brauerei steht eine der ältesten Abfüllanlagen Deutschlands.

Wirtschaft und Infrastruktur

Gerolfingen ist Mitglied im Tourismusverband Romantisches Franken.

 Commons: Gerolfingen – Bilder, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Aufkirchen in der Topographia Sueviae (Mathäus Merian) – Quellentexte