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Boyne

Dieser Artikel behandelt den Fluss in Irland; für den gleichnamigen irischen Schriftsteller siehe John Boyne.

Der Boyne ist ein etwa 112 km langer Fluss in Leinster und Meath in Irland. Der Fluss entspringt in der Trinity Well am Fuß der 141 m hohen Carbury Hills in der Grafschaft Offaly, durchfließt die Grafschaft Meath in nordöstlicher Richtung und mündet bei Drogheda in die Irische See.

Der Boyne ist vermutlich nach der Göttin Bóinn oder Boann (irischer Ausdruck für 'Königin' oder 'Göttin') benannt.

Trotz seiner geringen Länge ist der Boyne von historischer, archäologischer und mythischer Bedeutung. Der Fluss passiert unter anderem die alte Stadt Trim, den Hügel von Tara, den Sitz der Hochkönige von Irland, die Megalithgräber von Knowth, Dowth und Newgrange, die Klöster Mellifont Abbey, Monasterboice sowie die mittelalterliche Stadt Drogheda.

Der Legende zufolge hat Mac Cumhail Fionn Fiontán den Lachs des Wissens im Boyne gefangen. Am Hill of Slane soll im Jahr 433 der heilige Patrick das erste Osterfeuer entzündet haben. An seinen Ufern fand 1690 die Schlacht am Boyne statt.

Der Boyne war bereits im Altertum bekannt. Es wird vermutet, dass im 2. Jahrhundert der griechische Kartograph Ptolemäus eine Karte von Irland erstellte, die auch den Boyne abbildete.

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