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United States Geological Survey

United States Geological Survey

Gründung: 3. März 1879
Direktor: Mark Myers
Budget: $971 Millionen (2006)
Mitarbeiter: 10.000 (2004)

Die United States Geological Survey (kurz USGS, dt. Geologischer Dienst der Vereinigten Staaten) ist eine wissenschaftliche Behörde des US-Innenministeriums. Die Wissenschaftler des USGS untersuchen die Landschaften der USA, ihre Ressourcen und die Naturkatastrophen, die sie bedrohen.

Seit ihrer Gründung am 3. März 1879 ist die USGS eine unabhängige Forschungsorganisation ohne Regulierungsverantwortlichkeiten. Von 1962 an beteiligt sich die USGS sowohl an der Erforschung als auch der Erstellung von Karten der Erde, des Mondes und der Planeten.

Die USGS ist die einzige wissenschaftliche Behörde des US-Innenministeriums und beschäftigt in den USA circa 10.000 Menschen. Das Hauptquartier liegt in Reston (Virginia), weitere wichtige Büros existieren in Denver/Colorado und in Menlo Park/Kalifornien.

Die USGS ist das wichtigste Institut der USA für die amtliche Kartografie und ist bekannt für die Benutzung des Maßstabes 1:24.000. Dieses Kartenwerk heißt auf Englisch "7,5-minute topographic quadrangle series".

Die vier Hauptbetätigungsfelder sind:

Die USGS ist wie die NOAA Mitglied der Internationalen Charta für Weltraum und Naturkatastrophen.

Das Motto der USGS lautet "science for a changing world." (dt. Wissenschaft für eine sich verändernde Welt). Zu den am längsten laufenden Projekten der US Geological Survey gehören Untersuchungen an der San-Andreas-Verwerfung. Insbesondere Vermessungen im kalifornischen Örtchen Parkfield, das 1857 das Epizentrum des Fort Tejon-Erdbebens war, sollen dazu beitragen, die Vorhersage von Erdbeben zu verbessern.

Im Sommer 2006 beteiligte sich die Organisation zusammen mit der "Indian Directorate General of Hydrocarbons" (DGH) an der Erforschung von Gashydraten im Indischen Ozean.

Liste der Direktoren

 Commons: United States Geological Survey – Bilder, Videos und Audiodateien