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Weserrenaissance

Entlang der Weser, ihrer Neben- und Quellflüsse hat sich in der Zeit zu Beginn des 16. Jahrhunderts bis Mitte des 17. Jahrhunderts ein spezieller Stil in Architektur und Möbelstücken entwickelt, der im wesentlichen Elemente der italienischen und westeuropäischen Renaissance vereint. 1912 wurde der kunsthistorisch nicht unumstrittene Begriff Weserrenaissance von Richard Klapheck in Abgrenzung zu den benachbarten Regionen geprägt.

Wesentliche architektonische Merkmale der Weserrenaissance sind die kunstvoll verzierten Giebel und die so genannten Bossenquader. Stand-Erker (auch Aus- oder Utluchten genannt) und zweigeteilte Fenster sind ebenfalls Merkmale dieses Baustils, der nicht nur Schlösser, Kirchen und Rathäuser sondern auch Häuser vermögender Bürger und Bauern umfasst.

Inhaltsverzeichnis

Städte der Weserrenaissance

Berühmte Bauwerke der Weserrenaissance

Baumeister der Weserrenaissance


Bis zum Dreißigjährigen Krieg haben über 30 Baumeister im Stil der Weserrenaissance gebaut.

Bildergalerie

Literatur

 Commons: Weserrenaissance – Bilder, Videos und Audiodateien

Siehe auch