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General Dynamics F-16

General Dynamics F-16 Fighting Falcon

F-16C Fighting Falcon der USAF
Beschreibung
Typ Mehrzweckkampfflugzeug
Hersteller General Dynamics
Erstflug 2. Februar 1974
Indienststellung 17. August 1978
Status aktiv

Die F-16 Fighting Falcon ist ein Mehrzweckkampfjet der amerikanischen Firma General Dynamics, deren Militärflugzeugsparte mittlerweile zu Lockheed Martin gehört. Sie befindet sich weltweit im Einsatz für zahlreiche Länder und wird manchmal auch als „Viper“ bezeichnet, nach dem firmeninternen Codenamen während der Entwicklung.

Inhaltsverzeichnis

Zielsetzung und Ursprung

Von Anfang an war die F-16 weder als technischer Durchbruch noch als mächtige Waffenplattform gedacht, sondern als hochverfügbares kostengünstiges „Arbeitstier“ für viele Einsatzgebiete. Dies unterscheidet die F-16 von ihren Vorgängern, welche entweder nicht allwettertauglich (F-104) oder sehr teuer waren (F-15).

Vom Design her ist die F-16 eher ein Jäger als ein Bodenangriffsflugzeug. Sie ist klein und agil, und das Cockpit ist auf optimale Rundumsicht für den Piloten ausgelegt, was im Luftkampf lebenswichtig ist. Die F-16 ist für den Luftkampf mit einer internen M61 Vulcan-Kanone ausgerüstet; außerdem können an den Waffenbefestigungspunkten unter dem Rumpf und unter den Tragflächen Luft-Luft-Raketen der Typen Sidewinder und AMRAAM angebracht werden. Sofern die F-16 für Bodenangriffs- und Unterstützungseinsätze benötigt wird, ist es möglich, sie mit verschiedenen Luft-Boden-Raketen und Präzisionsbomben zu bewaffnen.

Die F-16 hat ihren Ursprung im sog. Lightweight Fighter-Programm, einem vom US-amerikanischen Verteidigungsministerium 1974 ausgeschriebenen Konstruktionswettbewerb mit dem Ziel, ein kostengünstiges Flugzeug mit einem Schub-Gewichts-Verhältnis größer als 1:1 als Ersatz für einige ältere Typen in den Beständen der United States Air Force zu finden. Zwei Firmen wurden schließlich beauftragt Prototypen zu bauen: General Dynamics (gehört inzwischen zum Lockheed-Martin-Konzern) den einmotorigen Prototyp YF-16 und Northrop den zweimotorigen Prototyp YF-17 Cobra. Die YF-16 hatte ihren Erstflug am 2. Februar 1974. Die Air Force wählte nach einem Auswahlverfahren die YF-16 für den Serienbau; die YF-17 Cobra wurde nicht eingemottet, sondern erfolgreich zum trägergestützten Jagdbomber F/A-18 Hornet weiterentwickelt.

Konstruktion

Obwohl sie relativ günstig in der Anschaffung und nie als technisch überragendes Flugzeug geplant war, war die F-16 ihrer Zeit doch auf mehreren Gebieten voraus. Es wurde, wie auch beim Panavia Tornado, ein analoges Fly-by-Wire-System eingebaut. Ab dem Block C/D wurde ein digitales FBW-System eingesetzt. Die Steuerbefehle des Piloten werden zudem nicht direkt an die Servomotoren an den Steuerflächen weitergegeben, sondern zunächst an einen Fluglagecomputer geleitet, der sie z. B. auf Plausibilität prüfen kann. Die Verwendung eines FLCS-Rechners ermöglicht es auch, ein aerodynamisch instabiles Flugzeug zu bauen. Ohne Rechner wäre die F-16 für den Piloten nicht steuerbar, denn auf Grund der Lage ihres Schwerpunkts wäre ihre stabile Fluglage auf dem Rücken liegend mit hohem Anstellwinkel. Das aerodynamisch instabile Design ermöglicht dem Jet eine sehr große Wendigkeit. Hauptaufgabe des FLCS ist folglich, permanent der Tendenz zum Abkippen um die Querachse gegenzusteuern und das Flugzeug in der vom Piloten vorgegeben Lage zu halten. Die Steuerbefehle des Piloten werden dabei entsprechend vom Rechner interpretiert und dann die Aktuatoren der betreffenden Steuerflächen betätigt. Die Flugzelle selbst besteht im Wesentlichen aus Aluminium (78 %) und verschiedenen Stahlsorten (11 %).

Eine weitere Maßnahme, um die Piloten noch kleinere Radien fliegen lassen zu können, war die Steigerung der Neigung des Pilotensitzes von 13 auf 30°. In diesem „Liegesitz“ ist es dem Piloten weit besser möglich, den Auswirkungen der Zentrifugalkraft, bei engen Flugkurven bis zu 9 G, also der 9 fachen Gravitation der Erde, zu widerstehen, ohne bewusstlos zu werden. In älteren Flugzeugen waren maximal 7 G möglich. Der Steuerknüppel befindet sich nicht mehr wie althergebracht zwischen den Beinen, sondern ergonomisch günstig auf der rechten Konsole. Er ist nicht beweglich, sondern reagiert auf den Händedruck des Piloten. Hierdurch ist die Falcon auch bei hohen G-Lasten erträglich steuerbar. Das blasenförmige Cockpit ohne störende Stahlstreben (engl. one-piece canopy) bietet eine exzellente Rundumsicht. Die Cockpithaube ist ab Block 25 mit einer extrem dünnen Goldschicht versehen[1], wodurch auftreffende Radarstrahlen gleichmäßig gestreut werden, anstatt in den Innenraum des Cockpits einzudringen. Hierdurch konnte der Radarquerschnitt der F-16 signifikant verringert werden, da das Cockpit aufgrund seiner vielen verwinkelten Gegenstände und Oberflächen ein sehr starkes Radarecho erzeugen würde.

Für die YF-16 war angedacht worden, das Flugzeug komplett ohne Radar auszuliefern, da einflussreiche Pilotenkreise und „Experten“ reklamierten, dass die primäre Waffe der F-16 ohnehin die wärmesuchende Sidewinder-Rakete sei, die kein Radar brauchte, und radargelenkte Raketen – mit Blick auf die desaströse Trefferquote der AIM-7 Sparrow in Vietnam – zu unzuverlässig seien. Überhaupt spiele sich Luftkampf immer in kurzer Distanz ab, wo Radar und entsprechende Raketen nutzlos seien (BVR-Kampf war zur damaligen Zeit kaum möglich, da die Radare noch kein Profiling beherrschten und keine Freund/Feind-Erkennung hatten. Der Pilot musste selbst optisch feststellen, ob es sich um einen Freund oder Feind handelte). Als Kompromiss bauten die Konstrukteure in die F-16 ein kleines, aber sehr fortschrittliches Radar ein, das mit dem Head-Up-Display (HUD) gekoppelt war, einem halbdurchlässigen Spiegel, den der Pilot beim Blick nach vorne immer im Auge hat und auf den Flug-, Ziel- und Waffeninformationen projiziert werden, sodass der Pilot immer mit allen relevanten Informationen versorgt ist.

Aufgrund ihrer aerodynamischen Instabilität führten technische Fehler und Defekte am Fly-by-Wire-System zu Abstürzen. Mehrmals erhielt die F-16-Flotte Startverbot. Gerade bei Tiefflügen wirken sich solche Fehler fatal aus, weil die Zeit für den Piloten zum Aussteigen aus der Maschine nicht reicht. Ein weiterer Grund ist die einstrahlige Auslegung. Ein Triebwerksversagen in Verbindung mit geringer Flughöhe führt hier immer zum Absturz. Texas Instruments als Lieferant der Schaltkreise für das Fly-by-Wire-System geriet Ende der 80er Jahre infolge milliardenschwerer Schadenersatzforderungen der Regierung kurzzeitig in erhebliche Schwierigkeiten.

Versionen

General Dynamics produzierte die F-16 zunächst in zwei Versionen: die F-16A war die reguläre Kampfversion und die F-16B die zweisitzige Variante zur Ausbildung. Der erste Start einer F-16A fand im Dezember 1976 statt; im Januar 1979 wurde das erste Flugzeug an die Air Force übergeben. Zunächst war man bei der Air Force gar nicht glücklich über dieses zum guten Teil aus politischen Gründen angeschaffte neue Flugzeug, da sie dem Stolz der Air Force, der F-15 Eagle, bezüglich Preis-Leistung überlegen war. Man löste dieses Image-Problem, indem man die F-16 auch Luft-Boden-Einsätze fliegen ließ, während der F-15 weiter die edle Rolle des Luftüberlegenheitsjägers vorbehalten blieb. Als man später ein entspannteres Verhältnis zur F-16 hatte, baute man auf Basis der Eagle ebenfalls eine Luft-Boden-Variante Strike Eagle.

Die Produktion der F-16 wurde in den 1980er Jahren auf die Modelle F-16C und F-16D (ebenfalls ein-/zweisitzig) mit verbesserter Avionik und verbessertem Triebwerk umgestellt. Mit der Ausmusterung der F-4G Wild Weasel hat die F-16 die Wild Weasel-Einsätze übernommen. Hierfür wurde eine spezielle Serie F-16CJ angeschafft, die besondere Ausrüstung zur effektiven Anwendung der AGM-88 HARM-Rakete und Störsender zur Niederhaltung der feindlichen Flugabwehr trägt. Zwar können auch „normale“ F-16C die HARM-Rakete tragen, allerdings kann die F-16CJ die Waffe in einem besonders zielsicheren Modus einsetzen.

F-16 A/B

F-16 C/D

Die F-16C des Blocks 25 flog erstmals im Juni 1984 und stand ab September des gleichen Jahres im Dienst der USAF. Diese Flugzeuge besitzen ein AN/APG-68-Radar, Präzisions- und Nachtangriffsfähigkeit und das F100-PW-220E-Triebwerk.
Im Rahmen des Alternative Fighter Engine-Projekts konnten diese Flugzeuge entweder mit dem standardmäßigen Pratt & Whitney-Triebwerk oder dem General Electric F110 ausgerüstet werden. Auf 0 endende Blöcke haben ein GE-Triebwerk, mit 2 endende Blöcke fliegen mit P&W. Die ersten Block 30 F-16 gingen 1987 in Dienst. Erstmals konnten sie die AGM-88-Harm-Antiradarrakete und die AGM-65 Maverick tragen. Flugzeuge ab Block 30D aufwärts besitzen vergrößerte Lufteinlässe für das leistungsstärkere GE-Triebwerk. Block 32 musste nicht modifiziert werden.
Im Dienst seit 1988. Block 40/42 ist eine verbesserte Allwetter-Bodenangriffsversion mit LANTIRN-Behälter. Ihre Nachtkampffähigkeiten gaben diesen Flugzeugen den Namen Night Falcon. Das Fahrwerk wurde verstärkt und das Radar verbessert. Seit 2002 können serienmäßig neue Waffen wie JDAM, JSOW, WCMD und EGBU-27 verwendet werden.
Block 50/52 wurde ab Ende 1991 ausgeliefert. Die Flugzeuge verfügen über verbessertes GPS/INS und die Fähigkeit zum helmvisierten Zielen von Luft-Luft-Raketen. Die UdSSR hatten diese Funktion als Erste mit der MiG-29 eingeführt. Sie wird auch im Eurofighter verwendet. Wie die F-16CG können auch sie die neuesten Luft-Boden-Waffen tragen. Block 50D/52D hat zusätzlich verbesserte Wild-Weasel-Fähigkeiten mit dem Harm Targeting System (HTS) zur Unterdrückung feindlicher Flugabwehr.
Diese Flugzeuge besitzen die neueste Avionik und können Conformal Fuel Tanks (CFT) tragen. Alle zweisitzigen Flugzeuge dieser Variante verfügen über 850 Liter zusätzlichen Stauraum für Avionik hinter dem Cockpit.
Im Common Configuration Implementation Program wird versucht alle Block 40/42/50/52 F-16 auf den Stand der 50/52er Konfiguration zu bringen, um Training und Wartung zu vereinfachen.

F-16 E/F

Basiert auf der F-16C/D, mit Conformal Fuel Tanks und verbesserter Avionik und Radar; wurde bislang nur in die Vereinigten Arabischen Emirate verkauft. Das General Electric F110–132 ist eine Weiterentwicklung des 129er Modells und erreicht 144,4 kN Schub. Ein wichtiger Unterschied zu vorherigen Blöcken ist das revolutionäre Northrop Grumman APG-80 Active Electronically Scanned Array (AESA) Radar mit aktiver elektronischer Strahlschwenkung und agilen Strahlen (agile beam). Damit können mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllt werden (Luft-Luft, Luft-Boden, Geländeverfolgung), da es multiple Strahlen gibt, die ihre Richtung, Form und Frequenz millisekundenschnell ändern. Block 60 kann alle zu Block 50/52 kompatiblen Waffen sowie AIM-132 ASRAAM und AGM-84E tragen. Die CFTs stellen zusätzliche 1860 Liter Treibstoff zur Verfügung. Dadurch können an den inneren Waffenaufhängungen die Außentanks in vielen Fällen entfallen.

F-16 I

Spezielle Version für die Israeli Air Force (IAF). Sie trägt den Spitznamen „F-16I Sufa“ (‘Sturm') und basiert auf dem Block 50/52. Einige Modifikationen wurden vom Israelischen Rüstungskonzern Lahav vorgenommen. So kann die F-16I auch die Python 5 und Python 4 Luft-Luft Raketen mit sich führen.

F-16 IN

Die F-16 IN ist ein spezielle Version für die indischen Streitkräfte. Sie verfügt über einen Antrieb der Super-Cruise-Fähig ist, ebenso über das Active Electronic Scanned Array (AESA) Radarsystem. Mit ihr nimmt Lockheed Martin an einer Ausschreibung über 125 Flugzeuge teil. Konkurrenten sind unter anderem die F/A-18E Super Hornet, Dassault Rafale, Eurofighter, Mig-35 und die Saab Gripen[2].

Einsätze

Da sie in viele Länder exportiert oder dort in Lizenz gebaut wurde, hat die F-16 auch an vielen Konflikten teilgenommen, die meisten davon im Nahen Osten. Am 7. Juni 1981 nahmen zwei Gruppen bestehend aus jeweils vier israelischen F-16 am Angriff auf den irakischen Atomreaktor Osirak in der Nähe von Bagdad teil. Der komplette Flug (965 km einfach) wurde unter absoluter Funkstille und im Tiefflug durchgeführt. Im folgenden Jahr, als Israel in den Libanon einmarschierte, griffen die israelischen Falcons unzählige Male syrische MiGs an und gingen, bis auf ein einziges Mal, immer als Sieger aus den Luftkämpfen hervor. Im Zweiten Golfkrieg 1991 flogen die F-16 der US Air Force Angriffe auf irakische Bodentruppen und feste Ziele und hielten den Luftraum frei. In der sich anschließenden „Operation Southern Watch“, der Überwachung der Flugverbotszone im Südirak, kam es am 12. Dezember 1992 zum ersten BVR-Abschuss (Beyond Visual Range, engl.: „Außerhalb der Sichtweite“) einer feindlichen MiG-29 Fulcrum mit der noch recht neuen AIM-120-Rakete. Auch in allen folgenden Konflikten der 1990er-Jahre, z. B. im Kosovo-Krieg, während des Sturzes der Taliban in Afghanistan und schließlich während des Dritten Golfkriegs, setzte die US Air Force die F-16 als Jäger und zum Angriff auf jede Art von Bodenzielen ein.

In Deutschland sind derzeit zwei F-16CJ-Staffeln (die 22nd und 23rd Fighter Squadron) der US Air Force auf der Spangdahlem Air Base (zwischen Wittlich und Bitburg) stationiert.

Am 18. März 2005 übergab Lockheed-Martin die letzte von insgesamt 2331 F-16 an die United States Air Force, eine F-16CJ-50. Künftig werden im Lockheed-Martin-Werk in Fort Worth nur noch F-16 für den Export gebaut. Das Modell ist das meistexportierte westliche Kampfflugzeug. Die letzten F-16 der USAF werden nach den derzeitigen Plänen im Jahr 2025 außer Dienst gehen. Sie werden bis dahin durch neue F-35 Joint Strike Fighter ersetzt werden.

Am 7. Juni 2006 wurde der Top-Terrorist Abu Musab az-Zarqawi von zwei 250-Kilo-Bomben zweier US-amerikanischer F-16 in Hibhib, Irak, getötet.

Einsatz und Absturz über Bosnien

Im Sommer 1995 überwachte die NATO seit mehr als zwei Jahren die Flugverbotszone über Bosnien und Herzegowina. Die NATO war fest entschlossen, die sogenannte Safe Area auch durch das Aufbringen militärischer Mittel aufrechtzuhalten. Im Rahmen der Operation Deny Flight wurden deshalb Kampf-, Aufklärungs- und Überwachungsflüge durchgeführt. Scott O’Grady schoss im Verlauf der Operation am 28. Februar 1994 mit einer AIM-9-Sidewinder-Rakete auf ein Kampfflugzeug der bosnischen Serben vom Typ SOKO J-21 Jastreb, verfehlte dieses aber.

Bosnische Serben hatten zu diesem Zeitpunkt Einheiten ihrer SA-6-Gainful-Flugabwehrraketen in die Flugverbotszone verlegt. Captain Scott O’Gradys Flugzeug wurde von einer Rakete dieser Einheiten angegriffen und getroffen. Es blieb ihm nichts anderes übrig, als seinen ACES-II-Schleudersitz zu betätigen und sich aus der Maschine zu schießen. Er wurde Tage später durch US Marines mit CSAR-Helikoptern gerettet.

Benutzerländer

Bis zum Jahr 2005 waren 4426 Flugzeuge gebaut worden:

Hersteller

Technische Daten

Art Beschreibung
Aufgabe Mehrzweck-Kampfflugzeug
Hersteller Lockheed Martin, TAI, Fokker, Sabca, Mitsubishi Heavy Industries
Stückkosten F-16A/B: 9,5 Mio. US-$

F-16C/D: 12,8 Mio. US-$

Erstflug 2. Februar 1974
Auslieferung 1978[3]
Besatzung A/C/E:1

B/D/F:2

Länge 14,52 m (15,02 m mit Staurohr)
Spannweite 9,45 m
Höhe 5,09 m
Flügelfläche 27,87 m²
Tragflächenbelastung
  • Minimal (Leergewicht): 310 kg/m²
  • Nominal (normales Startgewicht): 430 kg/m²
  • Maximal (maximales Startgewicht): 688 kg/m²
Leer 8.500−8.800 kg
Startgewicht 12.003 kg
maximales Startgewicht 19.187 kg
Tankkapazität (intern) 3.175 kg
Antrieb F-16 A/B Pratt & Whitney F100-PW-200, 64.9 kN,

mit Nachbrenner 106.0 kN

Antrieb F-16C/D Block 25/32/42 Pratt & Whitney F100-PW-220, 64.9 kN,

mit Nachbrenner 105.7 kN

Block 30/40 General Electric F110-GE-100, 76.3 kN,

mit Nachbrenner 128.9 kN

Block 50 General Electric F110-GE-129, 76.3 kN,

mit Nachbrenner 129.4 kN

Block 52 Pratt & Whitney F100-PW-229, 75.6 kN,

mit Nachbrenner 128.9 kN

Antrieb F-16E/F Block 60 General Electric F110-GE-132,

mit Nachbrenner 144.4 kN

Schub-Gewicht-Verhältnis
(Block 30 - 52)
  • Maximal (Leergewicht): 1,52
  • Nominal (normales Startgewicht): 1,10
  • Minimal (maximales Startgewicht): 0,67
Höchstgeschwindigkeit Mach 2,05
Kampfreichweite 860 km
Überführungsreichweite 3891−4215 km
Dienstgipfelhöhe über 15.240 m (51.000 ft)
Steigrate ca. 254 m/s in Meereshöhe
Wenderate kurzzeitig: >26°/s dauerhaft: 21,7°/s
Rollrate 270°/s
Startrollstrecke 533 m
Landerollstrecke 762 m
g-Limits −3/+9
Geschütze 20 mm M61A1 Vulcan mit 515 Schuss
Bomben/Raketen Luft-Luft: AIM-9 Sidewinder und AIM-120 AMRAAM Raketen.

Luft-Boden: AGM-65 Maverick, AGM-88 HARM, verschiedene Arten von Bomben („dumm“, lasergelenkt und Cluster)

EloKa-Systeme

Folgende Tabelle listet alle bekannten und kompatiblen EloKa-Systeme für die F-16 auf.

Bezeichnung Unterbringung Anmerkungen
Radarwarnsysteme
AN/ALR-56M Intern Ab Block 50/52
AN/ALR-69 Intern Bis Block 50/52
AN/ALR-74 Intern
AN/ALR-93 Intern
Raketenwarnsysteme
AN/AAR-54 Intern
AN/AAR-57 Intern Für Block 60
AN/AAR-60 Intern
PAWS Semi-Intern Ab Block 50/52
Täuschkörperwerfer
AN/ALE-40 Intern bis Block 15 OCU
AN/ALE-47 Intern Ab Block 30
AN/ALE-50 Intern Ab Block 50/52
AN/ALE-55 Intern Bestandteil des AN/ALQ-214
Störsysteme
AN/ALQ-119 Extern
AN/ALQ-131 Extern
AN/ALQ-162 Semi-Intern
AN/ALQ-165 Extern
AN/ALQ-176 Extern
AN/ALQ-178(V)1/3/5 Intern Für Block 50/52
AN/ALQ-184 Extern
AN/ALQ-188 Extern
AN/ALQ-202 Intern
AN/ALQ-211(V)4 Intern Für F-16C/D
AN/ALQ-214 Intern
EL/K-82xx-Serie Extern Diverse Systeme israelischer Konzerne

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. airpower.at
  2. Artikel auf www.f-16.net
  3. http://www.lockheedmartin.com/wms/findPage.do?dsp=fec&ci=15055&rsbci=0&fti=0&ti=0&sc=400
 Commons: F-16 Fighting Falcon – Bilder, Videos und Audiodateien