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U 144 (Kriegsmarine)

U 144
(vorheriges/nächstesalle U-Boote)
Typ:

Typ II D

Feldpostnummer:

M 37 886

Werft:

Deutsche Werke, Kiel

Bauauftrag:

25. September 1939

Baunummer:

273

Kiellegung:

10. Januar 1940

Stapellauf:

24. August 1940

Indienststellung:

02. Oktober 1940

Kommandanten:
  • 2. Oktober 1940 - 16. November 1940
    Oblt.z.S. Friedrich von Hippel
  • 17. November 1940 - 10. August 1941
    Kptlt. Gert von Mittelstaedt
Einsätze:

3 Feindfahrten

Versenkungen:

1 U-Boot mit 161 t.

Verbleib: am 10. August 1944 in der Ostsee versenkt.

U 144 war ein deutsches U-Boot vom Typ II D , das im Zweiten Weltkrieg von der deutschen Kriegsmarine eingesetzt wurde.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Auftrag für das Boot wurde am 25. September 1939 an die Werft Deutsche Werke, Kiel vergeben. Die Kiellegung erfolgte am 10. Januar 1940, der Stapellauf am 24. August 1940. Die Indienststellung unter Oberleutnant zur See Friedrich von Hippel fand schließlich am 2. Oktober 1940 statt.

Das Boot gehörte nach seiner Indienststellung am 2. Oktober 1940 bis zum 19. Dezember 1940 als Ausbildungsboot zur 1. U-Flottille in Kiel. Vom 20. Dezember 1940 bis zum 10. August 1941 erst Schul- dann Frontboot in der 22. U-Flottille in Gotenhafen.

U 144 unternahm während seiner Dienstzeit drei Feindfahrten, auf denen es ein Unterseeboot mit 161 t versenken konnte.

Einsatzstatistik

Erste Feindfahrt

Das Boot lief am 18. Juni 1941 um 19.00 Uhr von Gotenhafen aus, und lief am 30. Juni 1941 um 20.00 Uhr in Stormelö ein. Auf dieser zwölf Tage dauernden Unternehmung in der Ostsee vor Windau wurde ein U-Boot mit 161 t versenkt.

23. Juni 1941: Versenkung des sowjetischen U-Bootes M-78 mit 161 t.

Zweite Feindfahrt

Das Boot lief am 07. Juli 1941 um 21.00 Uhr von Stormelö aus, und lief am 19. Juli 1941 wieder dort ein. Auf dieser zwölf Tage dauernden Unternehmung in der Ostsee, vor Ösel und Dagö wurden keine Schiffe versenkt oder beschädigt.

Dritte Feindfahrt

Das Boot lief am 28. Juli 1941 um 17.25 Uhr aus, und wurde am 10. August 1941 versenkt. Auf dieser dreizehn Tage dauernden Unternehmung in der Ostsee, nördlich von Ösel und Dagö, wurden keine Schiffe versenkt oder beschädigt.

Verbleib

Das Boot wurde am 10. August 1941 in der Ostsee westlich der Insel Dagö vom sowjetischen U-Boot SC-307 versenkt. Es war ein Totalverlust mit 28 Toten. Die Position war 58° 58´ Nord, 21° 24´ Ost , im Marineplanquadrat AO 6126.

Literatur