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Quetta

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Quetta
Peschawar in Pakistan

Quetta ist eine Stadt im Nordwesten Pakistans. Sie ist die Hauptstadt der Provinz Belutschistan mit ca. 650.000 Einwohnern. Die Mehrheit der Bevölkerung gehört dem Volk der Paschtunen an.

Die Stadt liegt im Grenzgebiet zu Iran und Afghanistan in einer Höhe von 1.680 Metern. Die Ausdehnung beträgt 2.653 Quadratkilometer. Der Name Quetta kommt von kwatta, dem Namen einer legendären Festung in Puschtu. Gesprochen werden in Quetta die Sprachen Paschtu, Belutschi, Brahui, Sindhi, Panjabi , Urdu und Farsi

Der Ort ist ein bedeutender Militärstandort, wirtschaftlich ist Obstanbau verbreitet. Quetta ist neben Kandahar und Peschawar das dritte wichtige Zentrum der Paschtunen. Die Stadt gilt als Touristenhochburg.

Obwohl sie an der westlichen Grenze Pakistans liegt, ist sie mit dem Rest des Landes verkehrstechnisch gut verbunden. Quetta ist mit der Stadt Lahore durch eine 1.170 km lange Bahnstrecke verbunden. Ebenso mit Peschawar (1.558 km) und Karatschi (863 km). Es gibt dort einen öffentlichen Flughafen.Dieser hätte international werden können.

Moderne Geschichte

Am 10. Dezember 2004 wurde in der Stadt ein Bombenanschlag mit einer Autobombe verübt, bei dem mindestens sieben Personen getötet und mehr als fünf verletzt wurden. In der Stadt werden weiterhin regelmäßig Anschläge verübt.

Am 9. Februar 2008 wurde gemeldet, dass sich Osama bin Laden in der Stadt aufhalte.[1]

 Commons: Quetta – Bilder, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 30° 12′ 5" n. Br., 67° 1′ 1" ö. L.