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Wolfgang Benz

Wolfgang Benz (* 1941 in Ellwangen) ist ein deutscher Historiker. Er ist Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin und dort auch seit 1990 Professor.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Benz studierte Geschichte, Politische Wissenschaft und Kunstgeschichte in Frankfurt am Main, Kiel und München. Von 1969 bis 1990 war er Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte in München.

Benz ist seit 1985 Mitbegründer und Herausgeber der Dachauer Hefte und seit 1992 auch Herausgeber des Jahrbuch für Antisemitismusforschung. 1986 nahm er eine Gastprofessur an der University of New South Wales in Sydney wahr.

1992 erhielt er den Geschwister-Scholl-Preis. Benz arbeitet eng mit der Bundeszentrale für politische Bildung zusammen. Im Jahre 1998 lobte Wolfgang Benz in Unkenntnis der Entstehungsgeschichte die Erinnerungen von Binjamin Wilkomirski für ihre „Authentizität“ und ihren „literarischen Rang“.[1]

Werke (Auswahl)

Monografien
Beiträge
als Herausgeber
als Mitherausgeber

Einzelnachweise

  1. Jörg Lau: Ein fast perfekter Schmerz. In: Die Zeit, Ausgabe 39, 17. September 1998 (online)
Personendaten
Benz, Wolfgang
deutscher Historiker
1941
Ellwangen (Jagst)