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Mohammed Atta

Dieser Artikel beschreibt den Attentäter Mohammed Atta, den Gouverneur der afghanischen Provinz Balkh findet man unter Mohammed Atta (Warlord)

Mohammed Atta (* 1. September 1968 in Kafr asch-Schaich, Ägypten; † 11. September 2001 in New York) war ein islamistischer Terrorist.

Er gilt als einer der fünf Entführer des ersten Flugzeugs, das bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten in das World Trade Center gesteuert wurde. [1] Vermutlich war Atta ihr Anführer.

Attas voller Name lautet Muhammad ʿAttā as-Sayyid (arabisch محمد عطا السيد‎, DMG Muḥammad ʿAṭṭā as-Sayyid). Er wurde in Kafr asch-Schaich geboren, einer ägyptischen Stadt im Nildelta. Sein Vater war Rechtsanwalt. Er besaß auch einen saudi-arabischen Pass. Er wuchs in Kairo auf und schloss ein Architekturstudium mit einem Diplom ab. Danach zog er nach Deutschland und studierte von 1993 bis 1999 Stadtplanung an der Technischen Universität Hamburg-Harburg.

Nach Aussagen Shahid Nickels, eines Bekannten Attas aus der Zeit von dessen Besuchen in der Hamburger Al-Quds-Moschee, besaß dieser „ein nationalsozialistisches Weltbild“ und habe „New York deswegen als Ziel ausgewählt, weil es für ihn‚ das Zentrum des Weltjudentums‘ gewesen sei. Somit wäre Antisemitismus zumindest ein weiteres wichtiges Motiv für die Attentate gewesen, die mehr als 3000 Menschenleben forderten“. [2]


Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Pressemitteilung des FBI National Press Office vom 27. September 2001
  2. zitiert nach tagesschau.de vom 9. Mai 2005
 Commons: Mohammed Atta – Bilder, Videos und Audiodateien
Personendaten
Atta, Mohammed
islamistischer Terrorist
1. September 1968
Kafr El Sheikh, Ägypten
11. September 2001
New York, USA