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Bouxwiller (Bas-Rhin)

Bouxwiller
Staat Frankreich
Region Elsass
Département Bas-Rhin
Arrondissement Saverne
Kanton Bouxwiller
Geographische Lage 48° 50′ N, 7° 29′ OKoordinaten: 48° 50′ N, 7° 29′ O
Höhe 229 m
(177 m–322 m)
Fläche 25,59 km²
Einwohner
– mit Hauptwohnsitz
– Bevölkerungsdichte
(1999)
3683 Einwohner
144 Einw./km²
Postleitzahl 67330
INSEE-Code 67061
IGN-Nummer 63620
Website

Bouxwiller (dt. Buchsweiler) ist eine Gemeinde in der französischen Region Elsass im Département Bas-Rhin.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

In der Gegend lassen sich Siedlungsreste aus der Römerzeit nachweisen.

Bouxwiller war neben der Burg Lichtenberg das Zentrum der Herrschaft Lichtenberg, nach dem Übergang an Hanau 1480 einer der Hauptorte der Grafschaft Hanau-Lichtenberg. In der Folge blühte Bouxwiller auf und wurde zur Stadt erhoben, so wurde 1528 ein Krankenhaus errichtet und 1612 die weiterführende Lateinschule. 1545 kam die Reformation nach Bouxwiller. Während der französischen Revolution wurden zahlreiche Gebäude zerstört. Vom 19. Jahrhundert bis Mitte des 20. Jahrhunderts wurde in der Nachbarschaft Bergbau betrieben, was der Stadt einen bescheidenen Wohlstand brachte.

Bouxwiller ist durch die Vielzahl seiner Fachwerkbauten, zum Teil noch aus dem 17. Jahrhundert, einer der malerischsten Orte des Elsass.

Imbsheim

Am 1. März 1973 fusionierte Bouxwiller mit der Gemeinde Imbsheim. Diese Siedlung hat den Charakter eines Runddorfes, obwohl Rundlinge im Elsass nicht üblich sind. Die Rue de Fossé ist eine Kreisstrasse, die als Zuwegung dient. Durch den Dorfkern führt die Departementsstraße D6.

Bevölkerungsentwicklung

1962 1968 1975 1982 1990 1999
3665 3717 3706 3655 3693 3683

Sehenswürdigkeiten

Partnerschaft

Bouxwiller betreibt eine Städtepartnerschaft mit der Gemeinde Babenhausen (Hessen).

Söhne und Töchter der Gemeinde