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Brekendorf

Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 54° 25′ N, 9° 38′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Hüttener Berge
Höhe: 46 m ü. NN
Fläche: 20,48 km²
Einwohner: 1064 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24811
Vorwahl: 04336
Kfz-Kennzeichen: RD
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 030
Adresse der Amtsverwaltung: Mühlenstraße 8
24361 Groß Wittensee
Webpräsenz:
www.amt-huettener-
berge.de
Bürgermeister: Gerhard Guthardt (CDU)
Lage der Gemeinde Brekendorf im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Die amtsangehörige Gemeinde Brekendorf (plattdeutsch, Brekendörp, dänisch Brekentorp) liegt in den Hüttener Bergen im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Verkehr

Brekendorf liegt etwa elf Kilometer südlich von Schleswig und fünfzehn Kilometer nördlich von Rendsburg an der A7, Abfahrt Owschlag/Brekendorf.

Durch die Gletscherablagerungen der Eiszeit ist das Gemeindegebiet sehr steinig, was seit jeher die landwirtschaftliche Nutzung erschwerte, es weist jedoch auch einige Moore auf.

Der ebenfalls in der Eiszeit entstandene Scheelsberg ist mit 106 Metern Höhe die höchste Erhebung im Landesteil Schleswig. Der Heidberg ist wegen seiner seltenen Vegetation als Naturdenkmal geschützt.

Der im Gemeindegebiet liegende Rammsee entstand als Toteisloch ebenfalls in der Eiszeit.

Geschichte

Bei Ausgrabungen im Gemeindegebiet wurde eine Zierscheibe aus Bronze gefunden, die wohl um 800 v. Chr. hergestellt wurde.

Im Gemeindegebiet abgebaute Steine wurden unter anderem zur Uferbefestigung des Nord-Ostsee-Kanals und zum Bau des Hindenburgdamms, der Sylt mit dem Festland verbindet, genutzt.

Anlässlich ihres 800-jährigen Jubiläums hat die Gemeinde seit 1996 ein Wappen, in dem eine Ameise dargestellt ist. Die Ameise bezieht sich auf die Volkssage, dass der Ort aufgrund einer Ameisenplage abgerissen und an anderer Stelle wieder aufgebaut wurde, die auch den Ortsnamen erklären soll: afbreken ist das niederdeutsche Wort für abbrechen.

Politik

Seit der Kommunalwahl 2008 haben die CDU und die Wählergemeinschaft UWB je fünf Sitze und die SPD hat einen Sitz von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung.

Wappen

Blasonierung: „Von Gold und Blau im Dreibergschnitt geteilt. Oben eine Ameise, unten eine kreisrunde ornamentierte Zierscheibe in verwechselten Farben.“[1]

Wirtschaft

Neben der landwirtschaftlichen Nutzung ist der Tourismus eine wichtige Einkommensquelle. Außerdem gibt es einige Kiesgruben und ein Betonwerk. Viele Einwohner sind Pendler, die in Rendsburg, Schleswig oder Eckernförde arbeiten.

Quellen

  1. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein