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Unverbindliche Preisempfehlung

Die Artikel Unverbindliche Preisempfehlung und Listenpreis überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Bitte äußere dich in der Diskussion über diese Überschneidungen, bevor du diesen Baustein entfernst. Abdull 18:59, 5. Jul. 2007 (CEST)

Die unverbindliche Preisempfehlung (UPE oder UVP = Unverbindlicher Verkaufspreis) ist der Preis, der dem Handel vom Hersteller, Importeur oder Großhändler im Verkauf an den Endverbraucher empfohlen wird, aber für den Einzelhandel nicht verbindlich ist. Wenn UPEs für viele Artikel in einer Preisliste zusammengefasst werden, spricht man auch von Listenpreis. Dieser Preis setzt in der Praxis meist die obere Preisschranke im Handel. Bei für den Einzelhandel bestimmten UPEs enthält er normalerweise die gesetzliche Umsatzsteuer, im Großhandel meist nicht.

Durch die Deklaration eines Preises (z. B. in der Werbung) als UVP distanziert sich der Werbende von der generellen Gültigkeit des angegebenen Preises, er ist also nicht für einen etwaigen Vertrag für eine Ware oder Leistung bindend.

Rechtlich gesehen ist die Unverbindliche Preisempfehlung eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots des Kaufmanns an einen potentiellen Käufer.

Unverbindliche Preisempfehlungen gibt es in Deutschland seit dem 1. Januar 1974, seit dem die Festpreisbindung von Markenartikeln aufgehoben wurde.

Bei der Verwendung des Begriffes unverbindliche Preisempfehlung ist in der Werbung eine hohe Sorgfalt anzuwenden, um juristischen Ärger (z. B. in Form von Abmahnungen) zu vermeiden. Insbesondere sollten in der Werbung keine Abkürzungen des Begriffes verwendet werden.

Siehe auch