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Franz Kline

Franz Kline (* 23. Mai 1910 in Wilkes-Barre, Pennsylvania; † 13. Mai 1962 in New York) war ein US-amerikanischer Maler.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Werk

Franz Kline gehörte zu den führenden Vertretern des abstrakten Expressionismus in den USA. Von 1931 bis 1935 studierte er an der „School of Fine and Applied Arts“, sowie an der „University of Boston“. Nach einem 1937 begonnenen Kunststudium an der „Heatherly School of Fine Arts“ in London zog Kline 1938 nach New York und bezog ein eigenes Atelier. Zwischen 1952 und 1954 war er Lehrer an verschiedenen instituten, ao am „Black Mountain College“, Beria, am „Pratt Institute“ in Brooklyn, sowie an der „Philadelphia Museum School of Art“.

Stilistisch anfangs noch vom amerikanischen Realismus mit kubistischen Einflüssen geprägt, begann er in den 1930er Jahren mit gegenständlichen Stadtansichten von New York. Inspiriert durch die Dynamik, Geschwindigkeit und Ruhelosigkeit des urbanen Amerika steigerte er sich in die Abstraktion auf immer größerem Malgrund. In diesen Arbeiten, so erklärte er „male er Erfahrungen“.[1] Seine Gemälde lösen sich gegen Ende seiner künstlerischen Tätigkeit vollständig von der Abstraktion hin zur Gegenstandslosigkeit und beschränken sich auf ein äußerst kleines Farbspektrum mit kräftigem Duktus und grober Pinselführung. Kline zählt neben Jackson Pollock und Willem de Kooning zu den Initiatoren der Malerei des Action Painting. Franz Kline war Teilnehmer der documenta II (1959) und – postum – der documenta III im Jahr 1964 in Kassel.

Auszeichnungen und Ehrungen

Ausstellungen (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. Honour, Fleming: Weltgeschichte der Kunst, S. 611
Personendaten
Kline, Franz
US-amerikanischer Maler
23. Mai 1910
Wilkes-Barre, Pennsylvania
13. Mai 1962
New York