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Meine Geisha

Filmdaten
Deutscher Titel: Meine Geisha
Originaltitel: My Geisha
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1962
Länge (PAL-DVD): 119 Minuten
Originalsprache: Englisch
Stab
Regie: Jack Cardiff
Drehbuch: Norman Krasna
Produktion: Steve Parker
Musik: Franz Waxmann
Kamera: Gregg Toland
Schnitt: Robert Wise
Besetzung

Meine Geisha (englischer Originaltitel: My Geisha) ist ein US-amerikanischer Film des Regisseurs Jack Cardiff aus dem Jahr 1962.

Handlung

Paul Robaix (Montand) ist ein bekannter Hollywood-Regisseur. Mit seiner Frau, der berühmten Schauspielerin Lucy Dell (MacLaine), hat er bereits viele erfolgreiche Filme gedreht. Nun will er einen Film ohne sie drehen, um dem Publikum und sich selbst zu beweisen, dass er auch ohne seine Frau großartige Filme machen kann. Um die Gefühle Lucies nicht zu verletzten, ohne sie zu arbeiten, möchte er eine neue Version von Madame Butterfly drehen, da als Darstellerin der Geisha Lucy mit blauen Augen und rotem Haar nicht geeignet ist. Doch die Studiomanager weigern sich den teuren Film mit den nötigen Mitteln zu unterstützen, da Kassenmagnet Lucy Dell nicht mitspielt. Weil Paul bereits nach Japan abgereist ist, müssen Lucy und Sam Lewis, der Produktionschef (Robinson), ihm nachreisen. Um Paul zu überraschen, verkleidet Lucy sich als Geisha und wird von ihm, da er sie nicht wiedererkennt, für die Rolle der Madame Butterfly engagiert. Lucy, der dieses Rollenspiel großen Spaß macht, lässt sich darauf ein und so sind auch die Studiomanager einverstanden, den Film zu finanzieren, da sie vorhaben als Premierenüberraschung Lucy Dell als Madame Butterfly zu präsentieren. Paul ist von der Geisha namens Yoko Mori begeistert. Ihr männlicher Co-Star (Cummings) verliebt sich in sie und möchte sie zu seiner fünften Frau machen, während Paul sich zu wünschen beginnt, Lucy wäre der Geisha etwas ähnlicher.

Doch beim Ansehen der Negative erkennt Paul aufgrund von Farbfehlern (die schwarzen Kontaktlinsen Lucies erscheinen blau und ihre schwarze Perücke rot), wer sich hinter Yoko Mori verbirgt. Er meint Lucy täte das alles nur um ihm die Show zu stehlen und beschließt den Film noch zu Ende zu drehen, ohne ihr zu sagen, dass er sie durchschaut hat, sich aber dann von Lucy zu trennen.

Um sie zu verletzen, macht er Yoko Mori Avancen und küsst sie sogar leidenschaftlich. Lucy, die glaubt, Paul wolle sie mit Yoko betrügen, ist verzweifelt und weiß sich nicht zu helfen. Das angebliche erste Wiedersehen zwischen Lucy und Paul bei der Premiere des Films ist kühl, da Paul enttäuscht von Lucy ist, und sie ebenfalls von ihm.

Der Film kommt beim Publikum hervorragend an und verspricht gar ihr einen Oscar einzubringen. Gerade als Lucy sich wieder als Geisha verkleidet um am Ende des Films als Yoko Mori alias Lucy Dell präsentiert zu werden, bekommt sie von ihrer Freundin, einer echten Geisha, ein Geschenk. Es ist ein Fächer mit den Worten „Nichts kommt vor dir, mein Liebster, nicht einmal ich!“ bedruckt. Lucy wird klar, was sie zu tun hat und betritt, als alle Yoko Mori zu sehen erwarten, als sie selbst auf und teilt dem erstaunten Publikum mit, dass die Hauptdarstellerin nicht zur Premiere erscheine, sie in ein Kloster gehen wolle und man sie daher niemals wiedersehen werde. Paul ist gerührt, was seine Frau für ihn tut und sagt ihr auf der Bühne, während sie sich verbeugen, dass er sie liebt und dass er gewusst hat, dass sie Yoko Mori war. Lucy ist überglücklich.

Kritiken

„Gut gespielter und sorgfältig inszenierter Unterhaltungsfilm mit vielen komischen Situationen.“

Lexikon des internationalen Films