Lanxess
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Lanxess

Lanxess AG
Unternehmensform Aktiengesellschaft
Gründung 28. Januar 2005
Unternehmenssitz Leverkusen
Unternehmensleitung

Axel C. Heitmann (CEO)

  • Werner Breuers
  • Rainier van Roessel
  • Matthias Zachert
Mitarbeiter 14.610 (Stand: 31. Dezember 2007)
Umsatz 6,608 Milliarden EUR (2007)
Branche Chemie
Produkte

Spezialchemikalien, Kautschukprodukte, Polymere, Basis- und Feinchemikalien

Website www.lanxess.de

Die Lanxess AG (LANXESS AG) ist ein Spezialchemie-Konzern mit Sitz in Leverkusen und entstand 2004 aus einem Spin-Off der Chemie- und Teilen der Polymersparte der Bayer AG.

Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis ins Jahr 1863 zurück.

Der Kunstname setzt sich zusammen aus den beiden Wörtern „lancer“ (französisch: in Gang bringen) und „success“ (englisch: Erfolg). Am Umsatz gemessen ist Lanxess der viertgrößte Chemiekonzern in Deutschland. Die Gesellschaft verfügt über ein umfangreiches Portfolio aus den Bereichen Spezial-, Basis- und Feinchemikalien sowie Kunststoffe und Kautschuke.

2006 startete Lanxess ein Restrukturierungsprogramm. Der Vorstand unter dem Vorsitz von Axel C. Heitmann beschloss eine Neuausrichtung der ertragsschwachen Geschäftsbereiche Styrenic Resins und Fine Chemicals. Die Geschäfte von Fine Chemicals wurden in das selbstständige Tochterunternehmen Saltigo GmbH überführt. Das Dorlastan-Geschäft wurde an das japanische Unternehmen Asahi Kasei Fibers verkauft. Die ISL-Chemie aus Kürten, die Farbpasten und Speziallacke herstellt, wurde für 20 Millionen Euro an die Schweizer Berlac AG aus Sissach veräußert. Der Geschäftsbereich Paper wurde für 88 Millionen Euro an den finnischen Papierkonzern Kemira Oyj, (Helsinki) abgegeben.

Im Juni 2007 brachte Lanxess seine Tochtergesellschaft Lustran in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem britischen Chemiekonzern Ineos Ltd. ein. Der Ausstieg von Lanxess wird in zwei Schritten abgewickelt: Zunächst gründet LANXESS ein Gemeinschaftsunternehmen mit Ineos, das 51 Prozent der Anteile von Lustran Polymers übernahm. Nach eigenen Angaben zahlte das Unternehmen Ineos im September 2007 etwa 35 Millionen Euro.

Im Dezember 2007 gab Lanxess bekannt, den brasilianischen Chemiekonzern Petroflex S.A. zu übernehmen. Damit stärkte das Leverkusener Unternehmen sein globales Kautschukgeschäft.

Seit dem 2. Juni 2008 trägt die Kölnarena in Köln den Namen Lanxess-Arena aufgrund einer auf zehn Jahre vertraglich geregelten Kooperation zwischen den Betreibern der Kölnarena und dem Leverkusener Spezialchemie-Konzern Lanxess.

Inhaltsverzeichnis

Konzernstruktur

Lanxess umfasst 13 Geschäftsbereiche (Business Units), die sich in drei Segmente gruppieren:

Performance Polymers
Advanced Intermediates
Performance Rubber


Diese Business Units werden wiederum von 15 Group Functions unterstützt. Eine Group Function hat beratende Funktion gegenüber den Business Units und ist ein Dienstleister im eigenen Unternehmen:

Die hundertprozentige Tochterfirma ALISECA ist für die technische Instandhaltung zuständig.

Standorte

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Lanxess ist in 21 Ländern vertreten. Weltweit sind ca. 15.200 Mitarbeiter beschäftigt (Stand: 2. April 2008).

Standorte in Deutschland

Standorte im Raum Europa, Mittlerer Westen und Afrika

Standorte im Raum Asien-Pazifik

Standorte im Raum Nord-, Süd- und Mittelamerika

Kuriosa

Um den Aktienindex DAX korrekt berechnen zu können, notierte Lanxess am 31. Januar 2005 für einen einzigen Tag im DAX, der damit zum ersten Mal in seiner Geschichte 31 Werte umfasste. Am nächsten Tag wurde dann die Gewichtung des Bayer-Konzerns mit Hilfe des Schlusskurses von Lanxess neu berechnet.