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Bernard Buffet

Bernard Buffet (* 10. Juli 1928 in Paris; † 4. Oktober 1999 in Tourtour, Provence-Alpes-Côte d’Azur) war ein französischer Grafiker und Maler des Expressionismus. Darüber hinaus arbeitete er auch als Illustrator und Bühnenbildner.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Werk

Bernard Buffet studierte Kunstgeschichte am Lycée Carnot und zwischen 1943 bis 1945 an der École des Beaux-Arts in Paris. Buffet schloss sich mit andern Malern zur Gruppe «L’homme-témoin» zusammen und gehörte zur Szene der künstlerischen Avantgarde an. Ende der 1940er Jahre stellten die Maler Maurice Utrillo und Georges Rouault deren Freund Buffet dem Künsthändler Maurice Girandin vor, und der nahm ihn unter Vertrag. In den folgenden Jahren entwickelte Buffet einen unverwechselbaren und realistischen Stil, dessen Vorbilder Rembrandt van Rijn, Théodore Géricault, Gustave Courbet, Henri Edmond Cross und Vincent van Gogh waren. Er wurde als Maler des Existenzialismus gefeiert, galt zeitweise als legitimer Nachfolger von Pablo Picasso und erzielte Preise wie dieser.

Im Jahre 1960 heiratete Bernard Buffet die Sängerin und Schauspielerin Annabel Schwob. Aus der gemeinsamen Verbindung gingen drei Kinder, Virginie (* 1962), Danielle (* 1963) und Nicolas (* 1973), hervor. Buffet, der später an der Parkinson-Krankheit litt und nicht mehr arbeiten konnte, nahm sich 1999 in seinem Haus in Tourtour das Leben.

Kunsthistorische Bedeutung

Das Werk des Künstlers Bernard Buffet umfasst mehr als 8.000 Gemälde sowie zahlreiche Druckgrafiken. Seine Werke sind in allen größeren Museen, wie der Tate Gallery in London oder dem Musée National d’Art Moderne in Paris, ausgestellt.

Zahlreiche seiner populären Bilder wurden reproduziert und in Kaufhäusern gerahmt angeboten. Ab den 1960er Jahren erfolgte ein jäher Preisabstieg, der bis heute anhält. Während in den Museen seine Werke vielfach ins Depot wanderten, tauchten auf Flohmärkten ständig Buffet-Reproduktionen auf.

Bestimmte Themen-Ausstellungen (Auswahl)

  • 1952 La Passion du Christ
  • 1954 Horreur de la Guerre
  • 1958 Jeanne d'Arc
  • 1961 Portraits d'Annabel
  • 1962 La Chapelle de Château l'Arc
  • 1965 Les ecorches
  • 1967 La corrida
  • 1971 Les Folles
  • 1977 L'enfer de Dante
  • 1978 The French Revolution
  • 198] Vingt mille lieues sous les mers
  • 1991 Souvenirs d'Italie
  • 1991 New York
  • 1992 Les Clowns Musiciens
  • 1992 Saint-Petersbourg
  • 1993 L'Empire ou les plaisirs de la guerre
  • 1993 Promenade Provencale
  • 1995 Sept peches capitaux
  • 1996 Pekin
  • 1998 La maison
  • 1999 Mes Singes
  • 2000 La mort

Auszeichnungen

Literatur

Personendaten
Buffet, Bernard
französischer Grafiker und Maler
10. Juli 1928
Paris
4. Oktober 1999
Tourtour, Provence-Alpes-Côte d’Azur