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M-real

M-real Corporation
Unternehmensform Osakeyhtiö
Gründung 1986
Unternehmenssitz Espoo, Finnland
Unternehmensleitung

Mikko Helander (CEO)

Mitarbeiter 9.508 (Dezember 2007) [1]
Umsatz 4.440 Mio. € (2007) [1]
Branche Papierherstellung
Website www.m-real.com

M-real ist ein Hersteller von Papier, Karton und Verpackungen. Hauptsitz des Unternehmens ist Espoo in Finnland. Im Jahre 2006 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 5,6 Mrd. Euro und beschäftigte 14.125 Mitarbeiter, von denen über 10.000 außerhalb von Finnland tätig sind.

Das Unternehmen geht ursprünglich auf eine 1868 von G.A. Serlachius im finnischen Mänttä gegründete Holzschleiferei zurück. Eine erste Papierfabrik nahm 1881 den Betrieb auf. Im Jahre 1986 schliesslich ging aus dem Zusammenschluss der G.A. Serlachius Oy und der Metsäliiton Teollisuus Oy die Metsä-Serla Oy hervor. Als in den 1990ern die Papierindustrie allgemein stark von Konsolidierung und Zusammenschlüssen geprägt war, wuchs auch Metsä-Serla durch diverse Zukäufe. Im Jahre 2000 übernahm Metsä-Serla den schwedischen Papierhersteller Modo Paper und 2001 die deutsche Zanders Feinpapiere AG. Im Zuge einer Neuausrichtung und Integration der hinzugewonnenen Firmenteile wurde im Jahr 2001 der Firmenname von Metsä-Serla Oy in M-real Corporation geändert.

M-real ist an der Helsinkier Börse gelistet, hat Produktionsstandorte in Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Schweden, Österreich und der Schweiz. Hinzu kommen noch Kartonfabriken in Belgien, Finnland und Ungarn. Zudem verfügt M-real über die Grosshandelsorganisation Map Merchant mit Standorten in allen wichtigen europäischen Ländern.

Der Werbespruch des Unternehmens lautet „Es ist nicht real bis es auf Papier ist“.

Umwelt

M-real wie auch die finnischen Unternehmen Stora Enso und UPM-Kymmene geraten immer wieder in die Schlagzeilen, da sie als Großkunde des finnischen Staatswaldes Holz aus Wäldern beziehen, die von Umwelt-Nichtregierungsorganisationen als Urwälder eingestuft wurden, und deren Nutzung Konflikte mit dort ansässigen indigenen Völkern und der Rentierhaltung nach sich zieht. Soweit dieses Holz in Zellstoffwerken weiterverarbeitet wird, kann es seinen Weg auch in Produkte für den deutschen Markt finden.

Einzelnachweise

  1. a b Jahresbericht 2007