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Globar

Ein Globar ist ein elektrisch auf 980 bis 1650 Grad Celsius erhitzter Siliziumcarbid-Stab von ca. 5 - 8 mm Breite und ca. 20 - 50 mm Länge mit nachgeschaltetem variablem Interferenzfilter, der Strahlung von 4 bis 15 Mikrometer Wellenlänge emittiert. Globare werden bei der Infrarot-Spektroskopie als thermische Lichtquellen genutzt, da ihr spektrales Verhalten annähernd dem eines Planckschen Strahlers (oder auch schwarzen Strahlers) entspricht. Alternative Lichtquellen im Mittleren Infrarot sind Nernststifte, Wendeln aus Chrom-Nickel-Legierungen oder Quecksilber-Hochdrucklampen.

Der Fachbegriff Globar stammt aus dem Englischen und ist eine Zusammenziehung der beiden Worte (siehe Kofferwort) „glow“ (dt. „Glühen“) und „bar“ (dt. „Stab“ ). Im englischen Sprachraum wird daher oft auch die - strenggenommen korrektere - Schreibweise „glowbar“ verwendet.

Die American Resistor Company in Milwaukee, Wisconsin, ließ sich das Wort und den Schriftzug Globar (in einem Schreibschrift-Font) beim United States Patent and Trademark Office [1] am 30. Juni 1925 unter der Registrierungs-Nummer 0200201 sowie am 18. Oktober 1927 unter Nr. 0234147 als geschütztes Warenzeichen eintragen. Obwohl die Registrierung 1987 zum dritten Mal (von verschiedenen Firmen) erneuert wurde, konnten inzwischen auch ein Night Club Service aus Las Vegas und eine Zertifizierungsfirma im italienischen Bologna den „Mark Drawing Code“ (dt. „Markenzeichencode“) erwerben. Außerdem hat sich die polnische Firma Globar Sp.Jawna, die seit 1992 von Krakau aus mit Nähmaschinen en gros handelt, eine gleichlautende URL [2] gesichert sowie eine italienische Firma für Laden- und Thekenbau im kalabrischen Städtchen Castrovillari die entsprechende italienische URL [3].