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Fertigteil

Als Fertigteil wird in der Technik und der Industrie ein Element bzw. Bauteil bezeichnet, der in (meist maschineller) Vorfertigung hergestellt wurde.

Voraussetzung ist der Bedarf oder der Vorteil von genau standardisierten Bauteilen (siehe auch Fertigungstoleranz). Durch die Massen- bzw. Serienfertigung kommt es zu einer Verbilligung der Produktion, und oft ein zweitesmal beim Erstellen bzw. Zusammenbau des Endprodukts.

Inhaltsverzeichnis

Historische Entwicklung

Zu den ersten Fertigteilen, die der Mensch produzierte, gehörte der Ziegel. Auch bestimmte Holz-Querschnitte wie Bretter und Latten, sowie Rohre und Platten verschiedenster Materialien zählen zu den frühesten Fertigteilen. Kleinere normierte Bauteile wie Nägel oder Schrauben wurden zwar ebenfalls früh industriell hergestellt, werden aber im Sprachgebrauch nicht als Fertigteile bezeichnet.

Häufig benötigte Fertigteile im Bauwesen sind u. a. Dach- und Hohlziegel, Schalsteine, Stahlträger, Überlager, Isoliermaterial sowie verschiedenste Vorprodukte für Fenster und Türen. Wichtige Sparten mit hohem Prozentsatz an Fertigteilen sind auch der Innenausbau und Möbelbau sowie die Maschinenbau- und Elektroindustrie.

Bei komplexeren Bauweisen erreichte die Fertigteilindustrie einen Höhepunkt mit der Entwicklung von Fertigteilhäusern und im Stahlbau, mit den Methoden von Verbund- und Montagebau, sowie im kleinen bei der Nachrichtentechnik und Elektronik.

Übersicht häufiger Fertigteile

(noch unvollständig => bitte ergänzen!)

Allgemeines

Wichtige Fertigteile im Wohnbau

Fertigteile im Straßenbau

Fertigteile im Tiefbau und Tunnelbau

Holzbau und Möbelbau

Fertigteile aus Keramik

Fertigteile im Maschinenbau

Fertigteile in der Elektroindustrie

Siehe auch