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Bruchstein

Bruchsteine bezeichnen Steine, die durch Abbruch von größeren Felsen oder im Steinbruch entstanden sind. Sie entstehen auf natürlichem Wege als Schutt durch Verwitterung von Felsen, beispielsweise durch Eissprengung oder werden in Steinbrüchen abgebaut. Sie zeichnen sich durch ihre unregelmäßige Form, unbearbeitete Flächen und scharfe Kanten aus und fallen unter den Oberbegriff Naturstein.

Bruchsteine werden entweder direkt als Baumaterial verwendet oder zuerst bearbeitet. Dabei werden die Steine auf gewünschte Größen gebrochen (gebrochene Mineralstoffe) oder mechanisch bearbeitet, beispielsweise grob behauen, um eine gewünschte Form zu erhalten. Die Steine bewahren dabei häufig ihre typische Struktur der Bruchflächen und -kanten.

Bruchstein wurde früher und auch heute in den Nichtindustrie-Nationen als Mauerwerk verbaut. In Deutschland werden auch heute noch Bruchsteine als Natursteinmauerwerk verwendet. In der heutigen Bauwirtschaft werden sie heute primär als Schotter, für Gesteinskörnungen, für den Straßenbau und als Zuschlagstoff für Beton oder als Gleisschotter, nachdem sie in der Größe richtig eingestellt wurden (Sieblinie), verwendet. Daneben finden sie für Gründungen Verwendung, ferner als Schroppen auch im Hochwasserschutz im Damm- und der Wildbachverbauung, sowie im Landschaftsbau.

Bruchsteine werden auch als Bruchsteinmauerwerk verbaut oder als Gehwegplatten verlegt.

Siehe auch

Literatur und Normen