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Richard Cook

Richard Cook (*7. Februar 1957 in Kew, London; † 25. August 2007 in London) war ein britischer Jazz-Journalist und Autor.

Cook wurde als Sohn eines Lehrers geboren, dessen 78er-Plattensammlung schon für seinen späteren Beruf die Richtung wies. Er entschied sich trotz guter Noten gegen ein Studium und begann in den 1970er Jahren (zunächst nebenberuflich) als Musikjournalist bei der Zeitschrift „NME“, wo er Anfang der 1980er Jahre fest angestellt war. Er schrieb dabei keineswegs nur über Jazz, sondern über die ganze Bandbreite der Populärmusik. 1985 bis 1992 war er Herausgeber des Jazz-Magazins „The Wire“ und Herausgeber für den zugehörigen Verlag „Quartet Books“. Außerdem schrieb er über Jazz z.B. in der „The Sunday Times“ (später im „New Statesman“) und moderierte ein wöchentliches Jazzprogramm im Radiosender GLR (später auch für „Jazz FM“). Zwischen 1992 und 1997 war er für das Jazzprogramm von „Polygram UK Records“ zuständig, wo er u.a. Alben des britischen Modern Jazz neu herausbrachte („Redial“ Serie) und den Trompeter Guy Barker produzierte. Außerdem war er Herausgeber des „Jazz Review“ und Autor mehrerer Standardwerke über Jazz (u.a. 2001 einer Geschichte von Blue Note Records) und des Penguin Guide to Jazz Recordings (gemeinsam mit Brian Morton). Cook war auch Ko-Autor eines Theaterstücks („A sparkling evening with Caroline Jackson“). Er starb an Krebs.

Werke

Personendaten
Cook, Richard
englischer Jazzautor
7. Februar 1957
Kew
25. August 2007
London