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Manfred Ritschel

Manfred Ritschel (* 7. Juni 1946 in Unterreichenbach) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Ritschel begann seine Laufbahn beim Heimatverein SV Unterreichenbach, wechselte dann über den FC Stein zum ESV Ingolstadt, mit dem er 1968 Bayernliga-Meister wurde. Der damalige Regionalligist SSV Jahn Regensburg wurde daraufhin auf den Stürmer aufmerksam und nahm ihn unter Vertrag. Unter dem Trainer Alfred Schmidt gelang dem SSV in der Saison 1968/69 beinahe der Aufstieg in die Bundesliga. Nachdem er in 60 Spielen 38 Tore für den Jahn erzielen konnte, wechselte Ritschel in einem Tauschhandel 1970 zu Borussia Dortmund (für ihn kam Alfred Kohlhäufl nach Regensburg). Gleich in seinem ersten Profijahr spielte er in allen Bundesligapartien bei der Borussia und erzielte 6 Tore.

Manfred Ritschel war Rechtsaußen und wechselte nach dem Abstieg des BVB aus der 1. Bundesliga zu Kickers Offenbach, wo er zum Nationalspieler avancierte. Er spielte 1975 dreimal für Deutschland und erzielte 1 Tor. Nach dem Abstieg der Offenbacher Kickers 1976 wechselte er zum 1. FC Kaiserslautern und in der Saison 1977/1978 noch ein Jahr beim FC Schalke 04. Bevor er seine Karriere beendete, spielte er noch von November 1978 bis zum Ende der Saison 1981/1982 in der 2. Bundesliga (Süd) bei der SpVgg Fürth, dem Vorläufer der heutigen SpVgg Greuther Fürth.

Insgesamt absolvierte Manfred Ritschel 231 Bundesligaspiele und erzielte dabei 33 Tore. Seine Bilanz in der 2. Liga weist 9 Tore bei 108 Einsätzen aus.

Ritschel arbeitete nach Beendigung seiner aktiven Karriere als Trainer weiter. Ihm gelang mit dem SC 04 Schwabach 1998 der Aufstieg in die Bayernliga.

Er wurde 2006 in der Sendung "Unsere Besten" (ZDF) auf Platz 407 gewählt.

Stationen als Spieler

Frühere Vereine: SV Unterreichenbach, FC Stein, ESV Ingolstadt

Nationalmannschaft

Personendaten
Ritschel, Manfred
deutscher Fußballspieler
7. Juni 1946