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Oberlandesgericht Oldenburg

Das Oberlandesgericht Oldenburg ist neben dem Oberlandesgericht Braunschweig und dem Oberlandesgericht Celle eines von drei niedersächsischen Oberlandesgerichten.

Inhaltsverzeichnis

Gerichtssitz und -bezirk

Der Sitz des Oberlandesgerichts (OLG) ist Oldenburg; der Gerichtsbezirk liegt im Westen des Bundeslandes und entspricht den Grenzen des ehemaligen Großherzogtums Oldenburg abzüglich der Exklaven Fürstentum Lübeck und Fürstentum Birkenfeld), zuzüglich der ehemals preußischen Landgerichtsbezirke Aurich und Osnabrück.

Gerichtsgebäude

Das OLG Oldenburg ist im Anwesen Richard-Wagner-Platz 1 in Oldenburg untergebracht.

Geschichte

Das Oberlandesgericht Oldenburg geht auf das Oberappellationsgericht des Großherzogtums Oldenburg zurück. Die Umwandlung des Oberappellationsgerichtes in das Oberlandesgericht erfolgte durch die Reichsjustizgesetze im Jahre 1877.

Nach dem Ersten Weltkrieg bildete das Oberlandesgericht das oberste Gericht des Freistaats Oldenburg.

1944 wurde der Bezirk des Oberlandesgerichts als Kriegsnotmaßnahme um die zuvor zum Bezirk des OLG Celle gehörenden Landgerichtsbezirke Aurich und Osnabrück erweitert.

Über- und nachgeordnete Gerichte

Dem OLG Oldenburg ist allein der Bundesgerichtshof in Karlsruhe übergeordnet. Nachgeordnet sind die Landgerichte in Aurich, Oldenburg und Osnabrück mit den jeweils diesen Gerichten nachgeordneten Amtsgerichten.

Leitung

An der Spitze des Oberlandesgericht steht dessen Präsident. Gegenwärtig wird dieses Amt durch Dr. Gerhard Kircher ausgeübt.

Siehe auch

Literatur

Festschrift: 175 Jahre Oberlandesgericht Oldenburg. 1814 Oberappellationsgericht, Oberlandesgericht 1989. Festschrift. Köln (Carl Heymanns Verlag) 1989, XV u. 724 S., 37 Abb. (Rez. u.a. v. Gerold Schmidt, Oldenburgische Familienkunde 32.Jg. H.4/1990, S. 335-336)

Koordinaten: 53° 8' 2" N, 8° 12' 54" O