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Propiconazol

Strukturformel
Allgemeines
Name Propiconazol
Andere Namen

1-(2-(2,4-Dichlorphenyl)- 4-propyl-1,3-dioxolan- 2-yl-methyl)-1H-1,2,4-triazol

Summenformel C15H17Cl2N302
CAS-Nummer 60207-90-1
Kurzbeschreibung klare, hell- bis dunkelgelbe, hochviskose Flüssigkeit
Eigenschaften
Molare Masse 342,22 g/mol
Aggregatzustand flüssig
Dichte

1,29 g/cm 3[1]

Schmelzpunkt

–23 °C [1]

Siedepunkt

180 °C bei 0,13 mbar [1]

Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser, löslich in Methanol, Aceton, Ether, Chloroform und Benzene, wenig löslich in Hexan[2]

Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung [1]
R- und S-Sätze R: 22-43-50/53
S: (2)-36/37-46-60-61
LD50

1517 mg/kg (Ratte, peroral) [3]

WGK 3 [1]
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Propiconazol ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Triazole. Es ist eine klare, gelbliche, hochviskose Flüssigkeit mit schwachem Geruch. Sie wird als Fungizid verwendet.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Propiconazol wurde 1979 von Janssen Pharmaceutica entwickelt.

Verwendung

Propiconazol wird als Fungizid eingesetzt. So zum Beispiel als Holzschutzmittel und bei Pilzen, Mais, Erdnüssen, Mandeln, Hirse, Hafer, Pekannüsse, Aprikosen, Pfirsiche, Nektarinen, Pflaumen und Trockenpflaumen.[2]

Nachweis

Propiconazol kann durch Hochleistungsflüssigkeitchromatographie[4] oder Gaschromatographie[5] nachgewiesen werden.

Quellen

  1. a b c d e Eintrag zu CAS-Nr. 60207-90-1 in der GESTIS-Stoffdatenbank des BGIA, abgerufen am 3.1.2008 (JavaScript erforderlich)
  2. a b Datenblatt bei Extension Toxicology Network (englisch)
  3. Propiconazol bei ChemIDplus
  4. Bestimmmung von Propiconazol in Holz durch HPLC
  5. Bestimmmung von Propiconazol in Holz durch GC/MS