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Hans-Joachim Mack

Hans-Joachim Mack (* 30. März 1928 in Bischofsburg, Ostpreußen, † 6. April 2008 in Barsinghausen) war ein General der Bundeswehr und von 1984 bis 1987 Stellvertretender NATO-Oberbefehlshaber (Deputy Supreme Allied Commander Europe; DSACEUR).

Militärische Laufbahn

Nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland diente er zunächst beim Bundesgrenzschutz (BGS).

Am 1. Juli 1956 wurde er als Fähnrich in die Bundeswehr übernommen. Nach Verwendungen als Zugführer und Kompaniechef in der Panzertruppe absolvierte er von 1962 bis 1964 den Generalstabslehrgang an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Von 1972 bis 1975 kommandierte Mack die Panzerbrigade 14 in Koblenz und anschließend die Kampftruppenschule 2 in Munster (Örtze) (Niedersachsen). Im April 1978 wurde er zum Generalmajor befördert und als Kommandeur der 6. Division in Neumünster eingesetzt.

Von 1981 bis 1983 diente er als stellvertretender Stabschef „Planungen“ im NATO-Hauptquartier SHAPE in Brüssel. Später wurde er zum Generalleutnant befördert. Von 1983 bis 1984 war er der Kommandierende General des III. Korps in Koblenz. Am 1. April 1984 wurde Mack zum General befördert und übernahm den Posten des Stellvertreters des NATO-Oberbefehlshabers (Deputy Supreme Allied Commander Europe).

Am 1. Oktober 1987 wurde er von General Eberhard Eimler bei der NATO abgelöst.

Personendaten
Mack, Hans-Joachim
Mack, Hans Joachim
Deputy Supreme Allied Commander Europe
30. März 1928
Bischofsburg, Ostpreußen
6. April 2008
Barsinghausen