Heim

Esse (Diemel)

Vorlage:Infobox Fluss/BILD_fehltVorlage:Infobox Fluss/DGWK_fehltVorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt

Esse
Daten
Lage Landkreis Kassel, Hessen, Deutschland
Länge 27,6 kmdep1
Quelle bei Espenau-HohenkirchenVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Quellhöhe ca. 260 m ü. NN
Mündung bei Stammen in die DiemelVorlage:Infobox Fluss/MÜNDUNGSKOORDINATE_fehlt
Mündungshöhe 120,6 m ü. NN
Höhenunterschied ca. 139,4 mdep1
Flusssystem Weser
Einzugsgebiet 191,89 km²dep1
Kleinstädte Grebenstein, Hofgeismar
Rechte Nebenflüsse siehe unten
Linke Nebenflüsse siehe unten

Die Esse ist ein 27,6 km langer, rechter bzw. südlicher Zufluss der Diemel im Landkreis Kassel, Hessen (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

Verlauf

Die Esse, die westlich des Reinhardswalds verläuft, entspringt in Nordhessen am nördlichen Ortsrand von Hohenkirchen, einem Ortsteil der nördlich von Kassel gelegenen Gemeinde Espenau. Die Quelle des Bachs liegt im Rahmen einer Teichanlage auf etwa 260 m ü. NN.

Von ihrem Ursprung verläuft die Esse in hauptsächlich nördlicher Richtung durch eine weitläufige, überwiegend waldlose, stark landwirtschaftlich genutzte Hügellandschaft westlich des Reinhardswalds und darin über Grebenstein nach Hofgeismar, den beiden Städten, denen das Fließgewässer immer wieder starke Hochwasser beifügt (besonders im Jahr 1965 in Hofgeismar).

Einige Kilometer nördlich von Hofgeismar, wo die Esse von der Bundesstraße 83 überbrückt ist, mündet die Esse beim Trendelburger Stadtteil Stammen direkt westlich dem Schloss Stammen auf 120,6 m Höhe in die von Südwesten kommende Diemel.

Wasserscheide

Das Quellgebiet der oft wasserreichen Esse liegt auf der Diemel-Eder/Fulda/Weser-Wasserscheide, das heißt, dass sich die Esse, die in nördliche Richtung fließt, über die Diemel in die Weser entwässert, während sich die Espe, die auf der anderen Seite der Hochlage um Espenau beim Ortsteil Mönchehof entspringt und nach Südosten fließt, über die Fulda zur Weser fließt.

Sehenswertes

Neben den teils mittelalterlichen Zentren der Ortschaften mit Fachwerkhäusern und anderen alten Gebäuden entlang und nahe der Esse lohnen Besuche des Hofgeismarer Stadtteils Gesundbrunnen, der über Grebenstein thronenden Burg Grebenstein und den Resten der nördlich von Hofgeismar gelegenen Burgruine Schöneberg; am Unterlauf ihres Zuflusses Lempe steht das Schlösschen Schönburg im etwas östlich der Esse gelegenen „Park Gesundbrunnen“ (Hofgeismar). Außerdem sind das rund 3 km westlich der Essequelle stehende Schloss Wilhelmsthal sowie die etwa 10 km östlich der Esse im Reinhardswald stehende Sababurg sehenswert.

Einzugsgebiet und Zuflüsse

Zu den Zuflüssen der Esse, deren Einzugsgebiet 191,89 km² umfasst, gehören inklusive jeweiliger orografischer Zuordnung (l = linksseitig; r = rechtsseitig) sowie − wenn bekannt − Angabe der Länge in Kilometern (km) und Einzugsgebietsgröße in Quadratkilometern (km) mit Mündungsgebiet (flussabwärts betrachtet):

  • Jungfernbach (l; unterhalb von Espenau-Hohenkirchen)
  • Suderbach (l; unterhalb von Hohenkirchen)
  • Holzkape (r; ca. 8 km; 24,97 km²; unterhalb von Hohenkirchen)
  • Maibach (l; in Grebenstein)
  • Nesselbach (l; in Grebenstein)
  • Lannegraben (r; unterhalb von Grebenstein)
  • Kelzer Bach (l; unterhalb von Grebenstein)
  • Kelzer Graben (l; unterhalb von Grebenstein)
  • Lempe (r; 16,3 km; 51,15 km²; in Hofgeismar)
  • Tiefenbach (r; 2,4 km in Hümme)

Wassermühlen

Wassermühlen an der Esse sind/waren unter anderem (flussabwärts betrachtet):