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Annabichl

Basisdaten
Bundesland: Kärnten
Politischer Bezirk: Klagenfurt (Kfz-Kennz.: K)
Katastralgemeinden: 3
Höhe: 476 m ü. A. (Schloss Ehrental)
Fläche: 21,93 km²
Einwohner: 11.135 (2006)
Dichte (EW/ha): 5,1
Ausländeranteil: 6,7%
Postleitzahl: 9020, 9026
Vorwahl: 0463
Geografische Lage: 46° 39' 13" N, 14° 18' 15" O Koordinaten: 46° 39' 13" N, 14° 18' 15" O
Karte: Bezirke der Stadt Klagenfurt

Annabichl ist der 9. Bezirk der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee (Österreich).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Annabichl befindet sich im Norden von Klagenfurt anschließend an den Bezirk Sankt Veiter Vorstadt. Die Bezirksgrenze verläuft im Westen verläuft die Grenze südlich der Ortschaften Trettnig und Lendorf entlang der Linie Dellacher Weg - Grenzweg, im Süden entlang des Falkenbergweges und der Trettnigstraße, des Flusses Glan bis zur Pischeldorfer Straße sowie im Osten entlang der Linie Dammgasse - Karl-Friedrich-Gauß-Straße, durchquert das Flugfeld des Klagenfurter Flughafens und verläuft weiter entlang der Drasendorfer und Nessendorfer Straße südlich der Ortschaften Atschalas, Drasendorf und Nessendorf. Im Norden grenzt Annabichl an die Marktgemeinde Maria Saal, ,

Die höchste Erhebung ist der Maria Saaler Berg (746m), der sich nicht auf dem Gemeindegebiet von Maria Saal, sondern noch in Klagenfurt, befindet. Weitere Erhebungen sind der Ehrentaler Berg (508m), der Spitalberg (498m) und der Galgenbühel (477m).

Geschichte

Der Name leitet sich vom Schloß Annabichl ab, das Georg Khevenhüller 1580 für seine zweite Frau Anna errichten ließ.

Ab 1528 befand sich hier die Klagenfurter Richtstätte (Galgenbichl), diese wurde jedoch später in den Süden Klagenfurts (an die heutige Rosentaler Straße ) verlegt.

In Annabichl, am Fuße des Spitalberges zur Glan hin gründete Hermann von Spanheim das erste Klagenfurt. Da der Kleine Markt immer wieder von der Glan überflutet wurde verlegte sein Sohn Bernhard von Spanheim Klagenfurt 1246 an seinen heutigen Ort.

Die ehemals eigenständige Gemeinde Annabichl wurde am 15. Oktober 1938 zusammen mit einem Teil der Gemeinde Lendorf (die heutige Katastralgemeinde Waltendorf) in die Stadt Klagenfurt eingemeindet.

Der alte slowenische Name für Annabichl ist Gorčica (= kleiner Hügel, Bichl).

Verwaltungsgliederung

Annabichl gliedert sich in drei Katastralgemeinden und in folgende Ortschaften.

Pfarren und Kirchen

Der Bezirk wird in zwei katholischen Pfarren unterteilt:

Weiters befindet sich im Bezirk die Neuapostolische Kirche.

Bauwerke und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur