Heim

Burg Wernerseck

p3

Burg Wernerseck

Burg Wernerseck

Entstehungszeit: 1402
Burgentyp: Höhenburg
Erhaltungszustand: Wesentliche Teile erhalten
Ort: Ochtendung
Geographische Lage 50° 22′ 20,47″ N, 7° 22′ 41,1″ O7Koordinaten: 50° 22′ 20,47″ N, 7° 22′ 41,1″ O
DEC

Burg Wernerseck ist eine spätmittelalterliche Burganlage auf dem Gebiet der Gemeinde Ochtendung im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie verdankt ihren Namen ihrem Gründer und Bauherren, dem Erzbischof von Trier Werner von Falkenstein (1388–1418).

Inhaltsverzeichnis

Lage

Die Ruine liegt über der Nette zwischen der Verbandsgemeinde Pellenz und der Verbandsgemeinde Maifeld in der Vordereifel, in unmittelbarer Nähe zur Bundesautobahn 61, Abfahrt Plaidt.

Geschichte

Der Trierer Erzbischof Werner von Falkenstein ließ die Burg 1402 erbauen. Sie diente als Grenzfestung gegen den Erzbischof von Köln. Diesem Zweck wurde die Burg jedoch nie gerecht, da sich die Grenzen während der Bauarbeiten verschoben. Später wurde die Burg zur Verwaltung genutzt. Seit dem 16. Jahrhundert war die Burg an die Herren von Eltz verpfändet, die sie bis ins 19. Jahrhundert besaßen. Eine Zeit lang war eine Falknerei auf der Burg eingerichtet. Ein Förderverein hat sich die Sicherung und Renovierung der baufälligen Burg zur Aufgabe gemacht und zwischen Sommer 2006 und November 2007 den Wohnturm renoviert.

Anlage

Die fünfeckige Burg ist an drei Seiten mit Türmen versehen. Gewohnt wurde im 22 Meter hohen, vierstöckigen Donjon (Wohnturm), der auch die Aufgabe eines Bergfrieds hatte. In diesem befand sich auch die Kapelle. Der Zugang erfolgte über einen Hocheingang. Der Wohnturm hat ungewöhnlich starke Mauern (2,5m) und ist im unteren Teil weitgehend erhalten, die oberen Stockwerke mit der Dachplattform wurden zunehmend baufällig und 2007 durch einen Förderverein instand gesetzt. Die Burg befindet sich im Eigentum der Gemeinde Ochtendung und ist aus Gründen des Denkmalschutz nur zu besonderen Ereignissen zu besichtigen.

Literatur

Siehe auch