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Chalkogenide

Chalkogenide sind chemische Verbindungen aus einem oder mehreren Chalkogen-Elementen (Schwefel, Selen, Tellur, aber nicht Sauerstoff) mit Metallen bzw. stärker elektropositiven Elementen (Arsen, Germanium, Phosphor, Antimon, Blei, Bor, Aluminium, Gallium, Indium, Titan, Natrium).

Unterteilung

Chalkogenide werden daher unterteilt in Sulfide, Selenide und Telluride und sind je nach Bindungspartner in der Regel ionische bis glasartige Materialien - tatsächlich können die meisten von ihnen zwei stabile Phasen ausbilden: amorph und kristallin. Formal können sie als Salze der jeweiligen Chalkogenwasserstoffsäure aufgefasst werden (Schwefelwasserstoff, Selenwasserstoff, Tellurwasserstoff).

Bedeutung

Eher ionische Chalkogenide wie z. B. Eisensulfide oder Cadmiumsulfid kommen als sulfidische Erze und Mineralien vor und werden z. B. als Pigmente eingesetzt (HgS, Zinnober, CdS, Cadmiumgelb, CdSe, Cadmiumrot, ZnS, Zinksulfid).

Technische Bedeutung haben die eher glasartigen Chalkogenide als